Röntgenstrahlung gefährlich: JA aber auch radioaktiv?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt in jedem Krankenhaus auf dieser Welt Chirurgen die den ganzen Tag von früh bis Abend im OP stehen und ständig mit Röntgen arbeiten. Ich repariere seit 20 Jahren Röntgenanlagen. Wir alle stehen ständig direkt an der Strahlung. Wir alle die wir unser Geld verdienen mit Röntgen haben keinerlei Probleme oder Strahlenschäden. Nochmal: Röntgen und Radioaktivität hat null komma null miteinander zu tun. Eine Röntgenuntersuchung dauert ca. 10 - 20 ms (Millisekunden, das sind tausendstel) also...keine Gefahr.

Strahlung an sich ist nicht Radioaktiv... Objekte sind es... d.h. ein Radioaktives Objekt sendet Strahlen aus... Röntgenstrahlung ist genau wie die Gammastrahlung eine elektromagnetische Welle (Licht übrigens auch). Nur haben beide verschiedene Wellenlängen also sind verschieden Stark.  Die Röntgenstrahlung ist dabei bei weitem nicht so gefährlich wie die Gammastrahlung... also keine Angst.

Alpha und Beta Strahlung sind übrigens keine elektromagnetischen Wellen sondern Teilchenstrahlung...

Seit wann ist die Stärke einer Strahlung von deren Wellenlänge abhängig?

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@CallboyHH

JE höher die Frequenz einer elektromagnetischen Welle ist, umso Energiereicher ist sie... je höher die Frequen umso kürzer die Wellenlänge...

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@EpunktJpunkt

Nein, die transportierte Energiemenge ist abhängig von ihrer Amplitude, nicht von der Frequenz.

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Röntgenstrahlung ist indentisch mit der Gamma-Strahlung, wird nur anders genannt, weil sich der Begriff "Röntgenstrahlung auf elektromagnetische Wellen bezieht, die nicht durch Kernreaktionen (--> Gamma-Strahlung), sondern durch die Wechselwirkung von Elektronen mit der Materie entsteht. 

Haben das Thema gerade in Physik durchgekaut. Beim Abgleich der Strahlenintensität mit den Werten, die für den Menschen wirklich gefährlich sind, kann gesagt werden, dass gerade durch die hohe technische Entwicklung der Geräte keine wirklich nennenswerte Gefahr für den menschlichen Körper besteht. Das Einzige, was man sich merken sollte, ist, dass Röntgenstrahlung vom Körper nicht abgebaut werden kann, sodass sie sich - je öfter man im Leben geröntgt wird - immer weiter aufstaut und aufaddiert. Deshalb probiert man, so wenig, wie nur irgendwie möglich zu röntgen. Bei einer Computertomographie wirken ca 10 Milisievert auf den Körper, die Strahlenkrankheit tritt ca bei einer kurzfristigen Belastung von etwa 0,25 Sievert auf. Hoffe ,konnte Dir ein bisschen helfen und Dir Deine Sorgen nehmen, sie sind nämlich echt nicht angebracht :-)

Würde mich über eine Bewertung freuen! 

also dass mit dem abbaun und aufstauen von röntgenstrahlen hab ich nicht verstanden...und sicher dass der wert für die strahlenkrankheit bei 0,25 sievert liegt?

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@lainre

Es gibt einen Schwellwert von 250mSv = 0,25 Sv für deterministische Strahlenschäden, ja. 

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@Vandor

@vandor

Dein Kommentar zum Schwellenwert für determinist. Strahlenschäden ist zutreffend, allerdings hat das nicht zwingend allzuviel mit der von JM2703 beschriebenen Strahlenkrankheit zu tun, dazu müssen noch weitere Bedingungen erfüllt sein (bestrahltes Volumen, getroffene Organe etc.).

 

Übrigens: es wird nicht versucht, so wenig wie nur irgendwie möglich zu röntgen, sondern es gilt das ALARA-Prinzip, und dort gibt es das wichtige Wort: reasonably.

Dann liest sich das Ganze als:

... so wenig (Strahlung) wie vernünftigerweise möglich (erreichbar)

Weil: nicht röntgen ("so wenig wie irgendwie möglich") ist nicht immer die beste Entscheidung.

 

 

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@beamer05

Es ist mir schon klar, das weitere Bedingungen dazu kommen... man könnte Grenzwerte und Organdosen z.B. für Hände und Augen anführen... und die unterschiedliche Empfindlichkeit erklären. Aber ich denke das würde hier insgesamt einfach zu weit führen ^^

Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen: [...} Strahlenschäden bei theoretischer gleichmäßiger Ganzkörperdosis.

 

Galt der zweite Absatz auch mir? As Low As Reasonably Achievable, als Ergänzung.

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@Vandor

Nö, die Erwähnung des ALARA-Prinzips ist an JM2703 gerichtet, da er/sie offenbar das reasonably nicht berücksichtigt oder kennt.

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Das mit dem Aufstauen würde ich mir nicht merken, es ist schlicht falsch, Strahlung sammelt sich nicht im Körper an.

Hauptsächlich ist hier wohl eine starke Vereinfachung für das theoretische, berechnete Krebsriskio gemeint. Pro 1mSv (ein Milisievert) Dosis nimmt man eine Steigerung des Krebsriskios von 0,005% an. Und dieses addiert sich dann im Laufe des Lebens. In Bezug auf den Schwellwert und direkte Strahlungsschäden ist das aber nicht so.

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Es gibt in jedem Krankenhaus auf dieser Welt Chirurgen die den ganzen Tag von früh bis Abend im OP stehen und ständig mit Röntgen arbeiten. Ich repariere seit 20 Jahren Röntgenanlagen. Wir alle stehen ständig direkt an der Strahlung. Wir alle die wir unser Geld verdienen mit Röntgen haben keinerlei Probleme oder Strahlenschäden. Nochmal: Röntgen und Radioaktivität hat null komma null miteinander zu tun. Eine Röntgenuntersuchung dauert ca. 10 - 20 ms (Millisekunden, das sind tausendstel) also...keine Gefahr.

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