römische- katholisch kirchenrechtlich Heiraten

7 Antworten

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Wenn Du kirchlich heiraten willst, dann müsst ihr je beide vorstellig werden.

Wenn Du einen Nichtkatholiken heiraten willst, bräuchtest Du theoretisch eine Dispens des Bischofs.

Für einen Katholiken brauchst Du es nicht. Im Rahmen des Verfahrens wird aber geprüft ob beide Ehegatten schon Mal verheiratet waren. Dort wird rauskommen, dass Dein Zukünftiger schon Mal verheiratet war, und die Eheschließung wird somit nicht vorgenommen.

Wenn er wirklich kirchlich heiraten will, muss er die Annulierung seiner Ehe beim zuständigen Bischof beantragen. Sonst wird das nix mit Hochzeit.

Über das warum und wieso, solltest Du Dich eigentlich selbst informieren können.

In welchem Bundesland bist Du? Bei uns ist katholische Religionslehrerin ein Ausbildungsberuf und kein Studium.

Das ich nicht kirchlich heiraten kann, das weiß ich. Mir geht es um das kirchenrechtlich mögliche. Als ich mit dem Studium angefangen habe, haben wir einen Flyer bekommen, auf dem drauf stand, dass wir heiraten können, wen immer wir möchten. Da müssen doch geschiedene Menschen auch mit gemeint sein, und nicht nur Moslems, Protestanten etc!!

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Ja es gibt noch eine Möglichkeit. Nämlich u m d e n k e n . Wenn du gläubig vor den Menschen erscheinen möchtest, dann musst du auch ihr Spiel spielen. Willst du aber vor deinem Schöpfer in der Ordnung sein , dann solltest du sein Liebesgebot einhalten. Du kennst ja das Liebesgebot - liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. Man kann aber zu diesem Liebesgebot auch anders sagen, was dann auf das Gleiche heraus kommt, nämlich : das was ich nicht möchte, dass man mir tut, das tue ich auch keinem Anderen. Und das was ich gerne möchte, dass man mir tut, das tue ich jedem Anderen, soweit ich es vermag**. Wenn du dich daran haltest, dann brauchst du die Leitschienen des Glaubens - nämlich die Religion, mit ihren Zeremonien und Ritualen - nicht mehr. Sie können dir sowieso nicht in der wichtigsten Stunde deines Lebens helfen - nämlich in deiner letzten Lebensstunde. Diesen Weg muss jeder Mensch allein gehen, ob er will oder nicht. Kein Mensch, keine Kirche oder deren Mitglieder, kein Verwandter - n i e m a n d aus diesem Leben kann dir auf dem Weg von diesem Leben ( Todesstunde ) in ein neues Leben - h e l f e n oder gar begleiten. Tja wenn dem so ist - und ich glaube nicht , dass da jemand widersprechen könnte - dann sollte man also doch einmal die Zeremonien und Rituale einer Hochzeit ü b e r d e n k e n. Natürlich ist es derzeit noch wichtig standesamtlich zu heiraten, weil dadurch die Zusammengehörigkeit der Partner offiziell anerkannt wird. Es geht da um verschiedene Rechte und Steuerermässigungen. Kirchlich heiraten ist auch wunderschön, aber eben nur ein Brauch. Wer an die Kirche glaubt kann es ja machen. Aber wo liegt die Sinnhaftigkeit ? Inzwischen werden schon über die Hälfte wieder geschieden - o h n e schöne Zeremonien und Rituale, Da kommen dann die Rechtsanwälte und Richter ins Spiel. Ich würde an deiner Stelle einer solchen Herausforderung insofern begegnen, dass ich standesamtlich heiraten würde - weil das einfach noch ( rechtlich ) wichtig ist. Ja und wenn ihr in eurer Liebe zueinander ehrlich seit, und die Ordnung eures Schöpfers - in der das Liebesgebot eingeschlossen ist , voll akzeptiert und bereit seit das Liebesgebot jederzeit in die Tat umzusetzen, dann werdet ihr es sogar in eurem Herzen spüren, dass ihr auf dem richtigen Weg seid. Es ist völlig egal, welcher Religion ein Parnter angehört, weil wir ja alle denselben Gott haben, er hat halt überall einen anderen Namen. Wie gesagt, es gehört schon ein starkes Umdenken dazu. Es ist nicht einfach, aus den Fesseln des Brauchtums, der Zeremonien, der Rituale, der Gewohnheit, usw. auszusteigen. Bleibt immer in lieben Gedanken, dann erhaltet ihr euch auch die Gesundheit.

Er müsste die 1. Ehe anullieren lassen. Ansonsten ist kein kath. kirchlicher Segen möglich. http://amt24.sachsen.de/ZFinder/verfahren.do;jsessionid=2A30424BB786172C861D0C297EC980FD.zufi2_2?action=showdetail&modul=VB&id=306801!0

aber ich kann doch nichts dafür, dass er schon verheiratet war. Ich hab ihn kennengelernt, als er geschieden war. Wieso werde ich denn für seinen Fehler bestraft? Dann werd ich also nie mit ihm zusammen ziehen können, oder mit ihm schlafen können, wenn ich mich weiterhin gläubiger katholik nennen und mein Unterrichtsfach unterrichten will?

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@Nicky91

so ist die kath. Kirche, hast Du Dich vorher nicht informiert, wie es da zugeht? Die Einstellung zu Frauen ist doch genau so wie bei den Moslems. Wenn Du hinter dem Glauben stehst musst Du auf den Mann verzichten, oder in versteckter Partnerschaft leben, wie die Priester auch.

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@FlyingCarpet

Ich hab mich da schon infoermiert, ich wollte es wahrscheinlich einfach nicht wahrhaben... Das ist doch Scheiße, andersgläubig ist ok, aber einmal einen Fehler gemacht und dann sowas.. bei einer annoulation müssen aber beide einverstanden sein, und triftige Gründe müssen vorliegen, oder? Einverstanden würd die nämlich nie sein...

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@Nicky91

nein muss sie nicht, er muss nur gute Gründe haben! Meist klappt es gut mit "zu jung und unerfahren". Aber das klärt das Kirchengericht. Einen Versuch ist es ja wert. "Andersgläubige" sind ja nicht ordentlich verheiratet gewesen.

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