Röhren Fernseher auflösung?

7 Antworten

Röhrenfernseher haben keine Auflösung. Sie haben aber ein Lochblech, das man als Auflösung interpretieren könnte, daher wird häufig die Lochgröße angegeben. Die Auflösung eines Röhrenversehers liegt am Signal, die Standardauflösung im TV (PAL) ist meins Wissens 720 x 576.

Beim Röhrenfernseher geht es um die Anzahl der Zeilen und das sind, das waren, oweh, bei PAL 625?

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nein, das hängt von der bildröhre , wieviel pixel sie hat. es gibt etwa 3 arten von röhre. die zeilenfrequenz beträgt 1526 hz und in jeder bildrohrzeile können maximal1024 punkte abgebildet werden. da es sich aber um ein halbbild handelt werden auf ca. 750 zeilen 1024 punkte angesprochen. das würde für digital gelten. die tiefenschärfe liegt aber bei etwa 4 mhz, gute geräte haben etwa 6mhz.das ist der grund warum ein handelsüblicher fernsejer ohne weiteres hd-tv abbilden kann, im analogbereich, über s-video oder scart. die gute alte röhre ist also wesentlich besser als ihr ruf gewesen. die leistungsbandbreite der röhre liegt also gemittelt bei 5 mhz das digitalgeköse etwa um 2.5 mhz. was bleibt ist wie bei der cd- es sieht besser aus , aber kein vergleich mit analog.

Zeilenfrequenz 15625Hz. Hört man bei manchen älteren Tvs gerade noch, da der "Zeilentrafo" mit dieser Frequenz pfeift.

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Es gibt keine Begrenzung auf max. 1024 Punkte. Die Bergrenzung ergibt sich aus Bandbreite oder Lochmasken-Rasterung.

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In Ländern mit 50Hz Netzfrequenz (Europa) hat ein Fernseher genau 576 Bildzeilen. Die horiziontale Auflösung ist nicht festgelegt, da es bei dem analogen Fernsehsignal keine Pixel gibt. Durch die Zeilenanzahl hat man jedoch die vertikalauflösung. Werden quadratische Pixel benutzt, braucht man eine horizontale Auflösung von 720 Pixeln damit das Fernsehformat 4:3 ist. Der Fernseher an sich kann das schon nicht mehr scharf darstellen so dass es keinen sichtbaren Unterschied macht ob man horizontal 600 oder 720 Pixel benutzt. Um das Format von 4:3 zu bekommen ist eine normale PAL (TV Standard in Deutschland) DVD mit einer Auflösung von 720x576 Pixel pro Bild spezifiziert.

In Ländern mit 60Hz Netzfrequenz (60 Halbbilder pro Sekunde beim fernseher, USA und Japan) ist die Auflösung geringer denn die Signalbandbreite ist gleich. Damit also mehr Bilder pro Sekunde gezeigt werden können muss die Anzahl der Zeilen reduziert werden. NTSC (USA) DVDs haben eine Auflösung von 640x480.

Die maximale Auflösund eines Fernsehers (D-Land) ist also 720x576 wobei die horizontale Auflösung je nach Gerät deutlich schlechter ist.

Die Antwort enthält zwei Teile:

1.) Vertikal ist die Auflösung immer, bedingt durch die verwendete Zeilenzahl der Übertragung von 625 Zeilen brutto, 576 sichtbare Zeilen, also auch Pixel.

2.) Horizontal gibt es beim Röhren-TV zwei Einschränkungen

a) Die Bandbreite der Signalverarbeitung kann durch geringe Qualität der Elektronik gemindert werden.

b) Durch die Übertragung ergibt sich eine zweite Einschränkung.

Bei digitaler Übertragung mit DVB sind es 544 Pixel, bei DVDs und Cameras sind es 702 Pixel.

Bei der früheren Schwarz-Weiß-Übertragung war die Auflösung durch die Bandbreite des Signals von 5 MHz begrenzt, was einer Auflösung von 520 entspricht. Die horizontale Auflösung eines Röhrengerätes hätte also größer sein können, was ja bei den PC-Monitoren mit Multisync-Elektronik der Fall war.

Einbussen der Qualität entstehen bei kleinen Bildschirmen durch die festen Abstände der Löcher der Lochmaske. Das bedeutet, je größer der Bildschirm und je kleiner der Lochabstand, desto besser die Auflösung.

Siehe auch

http://de.wikipedia.org/wiki/PhaseAlternatingLine

Woher ich das weiß:Beruf – Elektronik-Entwicklung

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