Roadtrip von BaWü nach Minsk und zurück in 2 Wochen?

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5 Antworten

Hallo,

möglich ist das - länger wäre natürlich besser ;-)

Vielleicht solltet ihr mal prüfen, ob auch die Reise mit der Bahn möglich ist. Da sieht man unter Umständen viel mehr von "Land und Leuten" und nicht nur die Autobahn.

Außerdem ist es ist sehr viel entspannter für euch beide !!!

Bei zu erwartenden 3.500 bis 4.000 Kilometern gibt es dann auch keine bösen Überraschungen mit dem PKW und Parkprobleme sind ebenfalls ein Fremdwort.

Bei einem alten Fahrzeug könnte es durchaus technische Probleme geben und bei einem neuen ist der Verlust des kompletten Fahrzeugs nicht ausgeschlossen ;-)

In beiden Fällen ist die Reise evtl. beendet, bevor sie richtig begonnen hat.

Müsste mit der Bahn halt genauer geplant werden - was sich aber sicher lohnen würde.

Reiseziele:

Viele Grüße und gute Reise

Michael

Ich halte zwei Wochen für die komplette Tour für zu knapp bemessen, v.a. wenn Ihr wirklich was von den Städten sehen wollt.

Ich bin mal mit meiner Schwester durch Nordpolen gefahren und kann Dich nur warnen, wie langsam man abseits der wenigen Autobahnen vorankommt. Die Landstraßen sind teils von mäßiger Qualität und auf den Strecken sind sehr viele LKW unterwegs, d.h. schneller als max. 70 km/h ist oft nicht drin. Für eine Strecke, die laut Google maps 8,5 h dauern soll, haben wir knapp 11 gebraucht (Pausen nicht mit gerechnet), für eine andere Route statt der avisierten 3 h brauchten wir 6. Das hatten wir wirklich unterschätzt und uns ging dadurch viel Zeit vor Ort verloren und auch einiges an Nerven.

Es wird halt auch relativ schnell recht öde, wenn man de facto 70% des Urlaubs nur im Auto verbringt. Dann lieber kürzere Strecken einplanen und eher mal kleine Abstecher und spontane Zwischenstopps machen, wo es schön ist.

Grundsätzlich klingt die Tour aber saugeil :)

Jack98765 28.06.2017, 22:12

Dem kann ich nur zustimmen. Polen abseits der Autobahn ist mühsam.

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Ganz ehrlich, wenn Ihr nur zwei Wochen Zeit habt, frage ich mich, warum es dann bis nach Minsk gehen soll. Du hast vorher schon so viel eindrucksvolles Programm, das für zwei Wochen genügt. Es soll ja auch erholsam sein.

Für Minsk müsstest Du vorab aufwendig ein Visum einholen, an der Grenze die Übertrittsformalitäten klären - das ist enorm stressig und kostet Zeit.

In deiner Situation würde ich mich auf Tschechien und Polen konzentrieren und dabei vielleicht maximal die Bialowiecza an der belarussischen Grenze mitmachen, die geht wohl visumsfrei.

Was hältst Du denn von folgendem Parcour: BaWü-Plzen-Prag-Brno-Zlin-Ostrava-Krakau-Lublin-Bialowiecza-Bialystok-Masuren-Danzig-(Warschau)-Lodz-Breslau-Dresden-BaWü

Diese Städte/Regionen sind allesamt (bis auf Lodz, das war nur zur Orientierung) sehenswert und erholsam, unterwegs gibts jede Menge zu entdecken. Und wenn Du nicht direkt in den Städten, sondern am Rande übernachtest, sollten sich auch die Reisekosten im Rahmen halten.

Danke für eure lieben Antworten!

Ich habe beschlossen, die Route dann Mal zu machen, wenn ich mehr Zeit habe:)

Stattdessen haben wir uns für diese Route entschieden: Prag, Bratislava, Zagreb, Verona, Bern und Innsbruck. So als grobe Richtung. Richtig in Stein gemeiselt ist das nicht, wir schauen einfach, wo/wie weit wir hinkommen:))

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