Roadtrip Provence : Reisetipps?

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In Frankreich zahlt man für die gefahrene Strecke, es gibt keine Vignette, mit der die Autobahnbenutzung pauschal abgegolten ist wie in Österreich, der Schweiz oder Slowenien. Wenn du eure Route auf www.viamichelin.de planst, bekommst du genau angezeigt, wieviel Autobahngebühr es kostet. Billig ist es auf jeden Fall nicht, da für die einfache Strecke schnell 50-70 € zusammen kommen.

Ab ca. Mitte September muss man in Südfrankreich mit heftigen Unwettern rechnen, ein Großteil des Jahresniederschlags kommt in der Provence im September und Oktober runter. Das liegt daran, dass die Luft in den mittelmeernahen Gebirgen (Alpen und Cevennen) im September bereits deutlich kühler ist als am Mittelmeer, so dass das Aufeinandertreffen von warmen und kalten Luftmassen für heftigste Unwetter sorgt, die auch noch mal deutlich stärker sein können als Sommergewitter in Deutschland.

Das heißt nicht, dass ein Urlaub in dieser Zeit dort nicht möglich ist, aber wenn man Pech hat, dann schüttet es drei Tage wie aus Eimern. Sollte euch das passieren, solltet ihr unbedingt einen Plan B haben, denn es wäre unmöglich, an einem solchen Tag irgendwo zu zelten, da dann der Zeltplatz absäuft.

Besorgt euch einen Provence-Reiseführer, die Provence hat sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, hier eine kurze Liste:

  • Avignon
  • Arles
  • Orange
  • Vaison-la-Romaine
  • Gordes
  • Roussillon
  • St. Rémy-de-Provence
  • Lubéron
  • Les Baux de Provence
  • Aix-en-Provence
  • Marseille
  • Pont-du-Gard
  • Nimes (Pont-du-Gard und Nimes liegen streng genommen nicht mehr in der Provence, sondern im Languedoc, aber sind nicht weit entfernt)
  • Drome Provencal (sehr schöne Landschaft im Übergang von Provence zu den Alpen)
  • Cote d'Azur: ist Geschmackssache, im Sommer definitiv zu überlaufen und teuer, aber im September sicher ganz schön

Provence und Alpen, das geht in einem Trip, da der nördliche Teil der Provence ja noch richtig in den Alpen liegt (Département Alpes-de-Haute-Provence), auch bietet der südliche Teil des Départements Drome schon alpine Landschaften (sehr schön...).

Also was ist mit

Imperia

Imperia (im Ligurischen auch: Impè-ia) ist eine italienische Hafenstadt mit 42.915 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) in Ligurien an der Riviera di Ponente und Hauptstadt der Provinz Imperia. Sie liegt an der Römerstraße Via Aurelia, die die italienische Hauptstadt Rom mit dem französischen Arles verbindet.

Das östlich gelegene Oneglia ([ɔːˈnɛʎa]); alter Dialektname Ineja) ist mit seinem Wirtschaftshafen und seiner Lebensmittelindustrie (hauptsächlich Oliven und Pasta) der modernere Stadtteil. Das alte Porto Maurizio mit seinem Yachthafen im Westen Oneglias ist ähnlich verwinkelt wie das 25 Kilometer westlich gelegene San Remo und weist einige monumentale historische Gebäude auf. Bestimmten in der Vergangenheit fast ausschließlich der Fischfang und der Tourismus das Stadtbild, so ist heute eine Verschiebung hin zum Dienstleistungssektor zu erkennen. Geteilt werden diese beiden Stadtteile durch den Fluss Impero, Namensgeber der heutigen Stadt. Zu dem administrativen Zusammenschluss der beiden Gemeinden, sowie der umliegenden Dörfer, kam es 1923.

In Imperia wird grundsätzlich der ligurische Dialekt gesprochen. Es bestehen jedoch einige Unterschiede in Terminologie und Aussprache zwischen den Stadtteilen Porto Maurizio, in dem der Dialekt eher dem Intemelio ähnelt, und Oneglia, wo die piemontesische Herrschaft Spuren in Akzent und Wortschatz hinterlassen hat. Mit dem Eintreten der verstärkten Binnenmigration aus dem Süden Italiens zu Beginn der sechziger Jahre wurde der Dialekt mit vielen italienischen Begriffen durchsetzt und ist heute weitestgehend auf die ältere Bevölkerungsgruppe Wikipedia

Eine sehr schone stadt! Ihr musst da hingehen und wen ihr da seid dan musst ich auch die kleinen dorfer angucken ( so wie Dolcedo)

Dolcedo

Sehenswürdigkeiten

Das pittoreske Stadtbild mit vielen alten Häusern und verwinkelten Gassen (carruggi) wird geprägt von der Piazza, der Kirche und den fünf Brücken, die den Prino und den Rio dei Boschi überspannen. Die älteste Brücke ist der Ponte dei Cavalieri di Malta oder Ponte Gande, welcher laut Bauinschrift 1292 vom Johanniterorden erbaut wurde. Die Piazza auf der westlichen Seite des Prino gibt dem Ortskern Dolcedos den Namen und verweist auf seine Bedeutung als Marktplatz von alters her. Sie wird im Süden begrenzt durch das Oratorium San Lorenzo aus dem 17. Jahrhundert. Am nördlichen Ende der Piazza befindet sich die geräumige Loggia Suttu Munte, die nach der Unabhängigkeit Dolcedos 1650 errichtet wurde und nach der Pfandleihe Monte di Pietà benannt ist, die 1504 bis 1863 bestand. Heute befindet sich das Rathaus (palazzo comunale) im Gebäude oberhalb. In der von Ladenlokalen gesäumten Loggia sind zwei steinerne Hohlmaße eingemauert ("meza barile de vino" - halbes Fass Wein, und "quarto de olio" - ein Viertelfass Öl), die inschriftlich auf 1613 datiert sind und das Genueser Wappen tragen, sowie zwei Längenmaße (canna und cannella), mit denen an Markttagen Stoff abgemessen wurde. Weiterhin ist der Banco della Ragione zu sehen, auf dem man - typisch für Ligurien - zur öffentlichen Beratung Platz nahm. Auf der Rückseite ist ein Durchgang zum Vorhof der Pfarrkirche San Tommaso. Diese im Ursprung spätmittelalterliche Kirche wurde 1738 völlig barock überformt; dabei wurde das Renaissanceportal von 1492 in den barocken Baldachin der Fassade integriert. Auf dem Hof finden im Sommer Klassikkonzerte statt. Die Apsis der Kirche erhebt sich unmittelbar über dem Zusammenfluss von Prino und Rio dei Boschi. Dort sind außen auch die spätmittelalterlichen Grundmauern zu sehen.

Eine regionale Spezialität ist das Ballspiel Pallone Elastico (im Dialekt Balùn), das auch in Dolcedo in einem speziellen Stadion (Sferisterio) regelmäßig ausgeübt wird.

Der weite Talkessel von Dolcedo, seit alters Conca d' Oro genannt, ist völlig mit den Terrassen des Olivenanbaus überzogen. Über den ausgedehnten Olivenhainen ziehen sich Kastanien- und Eichenwälder bis hinauf zu den Almen des Höhenrückens, wo der Monte Faudo mit 1149 Metern die höchste Erhebung darstellt. Es gibt seine Reihe sehenswerter Kapellen, so das Santuario Madonna dell' Acquasanta nahe beim Ortsteil Lecchiore oder die Passkirche Santa Brigida aus dem Jahre 1425 auf der Höhe zwischen Dolcedo und Pietrabruna. Das alte Verkehrsnetz der Maultierstraßen (mulatiere) ist teilweise noch erhalten und zum Wandern ausgewiesen.

Wirtschaft

Bedeutend für Dolcedo ist das aus den einheimischen Oliven in den einheimischen Ölmühlen gewonnene Olivenöl. Daneben spielt auch der Tourismus eine zunehmende Rolle

Also ich kann dir Marseille nur empfehlen. Eine wunderbare Stadt und mit Sicherheit auch im September noch warm. Dein Mann möchte Alpen, also habt ihr mit Marseille den perfekten Kompromiss, nämlich Meer.

Mir hat damals bei meiner Reise nach Marseille dieser Reisebericht sehr geholfen: http://www.easyvoyage.de/reisebericht/die-top-10-sehenswuerdigkeiten-in-marseille-194

dort sind nicht nur Standard Sehenswürdigkeiten aufgeführt sondern auch schöne Ideen für Mitbringsel etc.

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