Ritzen sich eigentlich nur 13-jährige mädchen?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, es handelt sich um eine genetische Mutation, die nur bei 13-jährigen aktiv ist, ab dem 14. Geburtstag kommt sie nicht mehr vor, weil durch die einsetzende Pubertät für die Mutation notwendige Enzyme fehlen.

dacht ichs mir doch. die leute die sich außerhalb des dreizehnten lebensjahrs und oder männlich sind und sich ritzen haben wol nen gendefekt

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So stimmt das ja mal überhaupt nicht

ab ca. 11 bis 16 Jahre: 34 % 16 bis 18 Jahre: 29 % 18 bis 20 Jahre: 17 % 20 bis 24 Jahre: 13 % Über 24 Jahre: 7% Es gibt zwar mehr "jüngere ritzende" aber es gibt auch "erwachsende" die sich ritzenl

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Das ist ein Psychisches Problem und betrifft alle Alterstufen. Jedoch kommt es in der Pubertät häufiger vor. Mädchen machen es öfter , als Jungen. Jungen werden meist anders auffällig ( z.B. Agressivität). Mädchen fühlen sich öfter unterdrückt und lassen diese Agressionen an sich selbst aus.

Junge Menschen ritzen sich tendenziell häufiger. Es gibt viele Erklärungen dafür, aber meine persönliche Lieblingserklärung ist, dass in jungen Jahren die Bereiche des Gehirns, die sich mit den Folgen von Verhalten auseinandersetzt, noch nicht vollständig entwickelt ist. Außerdem kann man davon ausgehen, dass jüngere Menschen noch nicht über so viele "Coping-Strategien" - also Strategien um mir emotional anstrengenden Situationen fertig zu werden - besitzen. Je älter man wird, desto mehr "Gründe" hat man, sich"gesund" zu verhalten. Wenn Jemand mehr Verpflichtungen im außen hat, dann ist die Schwelle groß, sich etwas anzutun, was andere entdecken könnten. In der Pubertät jedoch ist so ein Verhalten auch Identitäts-stiftend.

Mit der Zeit wächst dann im Normalfall das Repertoire an Coping Strategien. Menschen finden Freunde und reden mit diesen, wenn es Probleme gibt. Manche machen Sport, Schreiben, Konzentrieren sich auf was anderes oder grade auf ihr Problem. Aber sie müsse sich nicht mehr Schneiden um mit der Situation zurecht zu kommen (Schneiden ist als Coping-Strategie eine Mischung aus "Hilfe suchen" und "auf was anderes konzentrieren").

Es gibt allerdings die Personen, die es nicht schaffen andere Coping-Strategien zu entwickeln und die nicht schnell genug bemerken, dass das Ritzen selbst früher oder später zu einem der Problem wird, das dazu führt, dass sie sich schlecht fühlen. Wenn Jemand immer, sobald es Probleme gibt, zur Rasierklinge greift, hat er keine Möglichkeit andere Wege des Umgangs zu lernen.

Der Grund, warum es grade die 13-Jährigen sind? Ab 14, 15 & 16 wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass Jemand für den ersten eigenen Partner aufhört. Den will man nicht verletzen. Und auch wenn eine Beziehung dann nur ein paar Wochen dauert: Meistens reicht es, um zumindest aufzuzeigen, dass andere Wege des Umgang mit solchen Problemen existieren. Und auch wenn das ritzen danach wiederkommt - meist wird es weniger.

Das oben beschriebene ist der Fall bei denen, die sich ritzen, ohne dass sich dahinter eine manifeste Persönlichkeitsstörung (Borderline z.B.) steckt.

Ich finde es machen sich viele Leute zu einfach, wenn sie behaupten, da wolle Jemand der 13 ist und sich ritzt "nur" "Aufmerksamkeit". Fakt ist: Aufmerksamkeit wird gebraucht, weil sie offensichtlich nicht in genügendem Maß da ist. Man sieht offenbar auch wenig andere Möglichkeiten diese Aufmerksamkeit auf nicht-destruktive Weise zu erhalten. Und eine Lösung für ein emotionales Problem ist das Ritzen trotz allem auch für viele. Wir dürfen nie vergessen, dass man mit 13 nicht zwingend alle Erfahrungen gemacht hat, die einen Befähigen erwachsen mit belastenden Situationen umzugehen. In der Retrospektive werden sich die meisten Ritzerinnen wohl eh noch über ihr Verhalten ärgern. Da muss man nicht heute noch hinterher treten.

Selbstverletzendes Verhallten ab einem gewissen Alter kann als deutlicher Hinweis auf eine manifeste Störung oder Krankheit sein.

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