Ritzen - Angst vor Rückfall - Ansprechpartner

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4 Antworten

Ein Rückfall kann immer mal passieren, auch wenn das nicht toll ist. Wichtig ist, dass Du zum einen professionell begleitet wirst. Denn das ist keine Störung, die mal eben schnell therapiert ist. Es ist eine Sucht, ein Ersatz für etwas das fehlt. Es kommt auch darauf an, wie lange und wie stark du dich verletzt hast, was die Auslöser sowie die Ursachen waren. Es gibt viele Techniken, die auf dem Weg der Heilung helfen können, aber diese Techniken solltest du begleitend ausprobieren, denn jeder Betroffene ist da anders und unterschiedlich empfänglich. Ich find es toll, dass du auf jeden Fall aus dieser Sucht ausbrechen willst und das ja auch zum Teil auch geschafft hast. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wahnsinnig schwer das ist, und dass es selbst Jahre später immer wieder Situationen geben kann, die einen wieder vor die Wahl stellen: Tu ich es oder nicht?

Bleibe so stark, wie du schon bist und versuche Wege zu erarbeiten, die dir im gesünderen Rahmen helfen können. Und das Wichtigste: Bau dir ein Netz und einen doppelten Boden aus Lauter Menschen und Dingen, die Dich stärken, halten und auffangen.

Ich wünsch dir alles Gute!!

Floeckchen95 27.08.2012, 17:24

danke für deine Antwort...

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heii... also.. ich ritze mich auch mein letzter rückfall, nachdem ich hier um hilfe gebeten hatte war gestern, aber ich ritze mich wegen dingen in meinem leben die ich nicht vergessen kann, durch das ritzen kann ich es für einen kleinen moment vergessen ach wenn es nur ganz kurz ist, es ist eine sucht

ich hab erfahrung damit und ich weiß nicht aber vielleicht könnte ich dir helfen aufzuhören ich weiß es nicht aber ein versuch ist es wert...

wenn du möchtest kannst du mich mal in einem privatchat anschreiben und mit mir reden, mich als vertrauensperson nehmen oder sonstiges . ich bin jetzt 14 und ritze mich seit einem jahr aber as ritzen war nicht das einzige das ich gemacht hab.

...also nochmals schreib mich an dann kann ich dir vielleicht helfen ich würde es auf jedenfall gerne versuchen... zu helfen...

'lulu

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die ersten 6 Monate die schlimmsten sind, danach wird es besser.

Am besten ist es, wenn du dich, sobald du den Drang verspürst dich zu verletzten dich einfach ablenkst. Oder du gehst unter Menschen, vielleicht zu Freunden, weil ich kann mir nicht vorstellen, dass du dich in Gegenwart anderer ritzt ;)

Das heißt, Abstand zu diesen Gedanken schaffen und sich mit etwas ablenken, dass man mag. Und es wird mit der Zeit leichter :)

Es ist ja schon mal sehr bewundernswert, dass du es geschafft hast aufzuhören.

Und falls es dann doch mal passiert, dann mach dich nicht fertig und schmeiß alles hin. Das heißt nicht, dass die letzten Monate umsonst waren! Versuch rauszufinden, was falsch gelaufen ist und es in Zukunft besser zu machen.

Viel Erfolg :)

Lass dich einweisen. Das Bedürfnis danach, sich zu ritzen, ist unnatürlich.

Floeckchen95 27.08.2012, 17:16

Ich bin bereits in psychologischer Behandlung!

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DaisyDuck04 27.08.2012, 18:46

Wer bestimmt denn, was unnatürlich ist und was nicht?!

Es gibt auch Leute, die sagen, Homosexualität wäre gegen die Natur des Menschen, aber ich halte diese Aussage für absolut falsch und unüberlegt.

Ist Klaustrophobie dann nicht ebenso unnatürlich? Bedeutet das, dass alle Menschen mit solchen Ängsten in eine psychiatrische Anstalt gehören?

Deswegen finde ich persönlich es genauso unüberlegt zu sagen, SVV wäre unnatürlich. Außerdem: muss man sich immer gleich einweisen lassen, wenn man Verhalten an den Tag legt, dass nicht den Normen entspricht?

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Floeckchen95 04.09.2012, 16:37
@DaisyDuck04

danke für deinen einsatz :)

dieses nicht den normen entsprechen ... das ist echt zum k*tzen

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