Ristorante

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8 Antworten

Hallo Christian 1974, also, um es mal vorneweg zu nehmen, es ist ein sehr entbehrungsreicher und steiniger Weg. Ich rede gar nicht mal von der richtigen (bezahlbaren) Location am richtigen Standort. Das ist schon eine Wissenschaft für sich und eine Portion Glück gehört auch dazu. Wenn ich lese "Partner“ kann ich Dir nur raten, mach langsam. Man sagt nicht umsonst Kompagnon = Lumpagnon. Die Realität sieht so aus, dass Deine Angestellten mehr verdienen als Du. Gerade am Anfang wirst Du um Kosten zu sparen mehr als je zuvor und allein arbeiten. Selbstständig bedeutet selbst und ständig...Du hast keinen Sonntag, keinen Feiertag und kein Wochenende mehr. Und das ganze tauschst Du dann gegen Unzufriedenheit und wenig Verdienst (wenn überhaupt) ein. Wenn Du die richtige Location gefunden hast, die Einrichtung mit all den erforderlichen Maschinen steht und die erforderliche Deko vorhanden ist kann es ja erst mal los gehen. Zuvor steht jedoch immer ein Businessplan und die richtige Gesellschaftsform. Falls Du aus finanziellen Gründen einen Partner mit in das Boot holen musst, so mach es auf keinen Fall in einer GbR. Da können sich die späteren Schuldner nämlich aussuchen bei wem sie die Forderungen pfänden. Vorher musst Du natürlich eine kochbare Speisekarte Schreiben. Dein Angebot sollte sich abheben, das Essen hervorragend sein und Du solltest einen Koch haben der Deine Ideen teilt. Denk auch daran was passiert wenn Dein Koch krank wird oder von heute auf morgen geht weil er 100 € mehr verdienen kann. Du musst an folgende Kosten denken : Einmalige Gründungskosten, Miete, Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Gema-Gebühr, Pflichtbeitrag IHK, Berufsgenossenschaft, Steuerberater, Löhne, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Umsatzsteuer für das Finanzamt, Gewerbesteuer, überteuertes Bier wegen Brauereivertrag, Kosten für Bierleitungsreiniger, Druckerzeugnisse, Wareneinkauf, Finanzierung des liegenden Warenbestandes, Firmenfahrzeug, Steuer und Versicherung dafür, unnatürlicher Schwund (Diebstahl), Abschriften durch Verderb, Entsorgungskosten für Bio-Müll, Hausmüll, Fettabscheider usw.....Übrigens musst Du Dir z.B. mindestens 2000,00 € monatliche Privatentnahme (Für Dich und Deine Frau zusammen) aus dem Geschäft nehmen. Für Deine Wohnungsmiete, Deine Privaten Kosten die ja bisher durch Dein Gehalt gedeckt waren. Davon solltest Du gleich 500,00 € weglegen, da das Finanzamt am Jahresende von Dir Einkommensteuer haben will. Rechne alle Kosten zusammen und teile durch 26 Öffnungstage. Soviel Umsatz brauchst Du am Tag um überhaupt vorwärts zu kommen. (Beispielrechnung 2000€ für Dich und Deine Frau, 1000€ für Deinen Partner, 1800€ Miete, 500€ Strom, 1000€ Sonstiges =Zusammen 6300€ : 26 Arbeitstage = 245€ pro Tag. Wieviel Pizzen muss ich pro Tag verkaufen um überhaupt diese Kosten tragen zu können? Bedenke da sind noch keine Warenkosten mit dabei. Es ist auch nur eine grobe Schätzung). Ist die Zahl realistisch? Solltest Du dich immer noch selbstständig machen wollen empfehle ich Dir DRINGEND das Buch "Willst Du die totale Pleite". Sehr amüsant geschrieben, kostet knapp 20,00 € und hast Du in 3 Tagen gelesen. Extra für die Gastronomie vom Fachmann geschrieben. DANACH entscheidest Du dich. Bitte glaub mir. Ich bin 57 Jahre alt Metzgermeister und Betriebswirt mit 20 Jahre Gastronomie Erfahrung.

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Ich kann den Kommentar von paulfritzpeter nur bestätigen. Wichtig ist Lage, Lage, Lage!!! Wenn allerdingst die Lage Deines Restaurant so super wäre, würdest Du deutlich mehr bezahlen müssen. Ok, auch ein Lokal in der "hintersten Ecke" kann ein Renner sein (Geheimtip). Aber, um die Sache zum Laufen zu bringen, brauchst Du reichlich Kapital!!!! Ich gehe mal davon aus, dass Du das nicht hast, deshalb lieber Finger davon lassen!!

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Kommentar von gansh
26.08.2012, 18:01

Wichtig ist Lage, Lage, Lage!!! Wenn allerdingst die Lage Deines Restaurant so super wäre, würdest Du deutlich mehr bezahlen müssen.

eine pizzeria besticht durch das produkt d.h. die betreiber,die lage ist zweitrangig.

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Neben eine Tankstelle sind keine Garantie, und ein neuer Pächter auch nicht. Die Büche von letzten Jahr OK aber noch viel mehr die von Voriges Jahr. Was sind die Gründe für sein Aufhören? Sprich mit der Tankstelle wie es gelaufen ist

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Nimm einen Holzofen. schmeckt besser und gibt ein tolles ambiente. elektroöfen sind für weicheier! und umweltschädlicher. denn wenn man holz verbrennt gibt das nicht mehr co2 als wenn es verrottet.

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Kommentar von Blechdosenesser
20.09.2012, 21:37

bitte verzeiht meine unfreundlichkeit...

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da gibt es tausend dinge, die man beachten muss. kennt ihr euch aus in der gastronomie? habt ihr eine standortanalyse gemacht? sind parkplätze vorhanden? etc.etc... viel erfolg wünsche ich euch!!!

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*** VIELEN DANK FÜR DIESE INFORMATIONEN EUCH ALLEN. ***

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lasst euch die bücher der letzten jahre zeigen, was da überhaupt so rumkam

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sieh dir die bücher an....

was hat dein "vorgänger" erwirtschaftet...

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