Risikozuschläge bei privater Krankenversicherung

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du musst es angeben mit dem Blutdruck, ob dann ein Zuschlag erhoben wird, ist wirklich eine Entscheidung der PKV, es kann sein, das sie sich deine ärztlichen Befunde genau ansehen oder dich noch zu einem Check zum Arzt schicken, aber das handhabt fast jede PKV anders. Zuschläge drehen sich da meistens zwischen 50-100 € monatlich.

Okay... 50-100 sind Peanuts.

Das wäre kein Problem.

Vielen Dank.

0

Hallo,

jede Privatversicherung entscheidet für jeden Tarif eigenständig, wie hoch der Risikozuschlag ist (bzw. ob der Versicherungsantrag überhaupt angenommen wird). Die Zuschläge können in Euro-Beträgen oder als prozentualer Zuschlag erhoben werden. Auch Erkrankungen/Beschwerden in der Vergangenheit köbnnen zu Risikozuschlägen (oder Ablehnungen) führen.

Die Entscheidung GKV oder PKV ist meistens eine lebenslange Entscheidung.

Daher sollten alle Veränderungen, die im Leben auftreten können, in die Überlegung miteinbezogen werden:

  • Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Teilzeitarbeit, Kurzarbeit, Insolvenz, Frührente, Altersrente

  • Nachwuchs, nicht berufstätiger Ehegatte (in der GKV Beitragszahlung nach der Hälfte des Einkommens des PKV-Ehegatten), Stiefkinder

Bei den Leistungen sollte man besonders auf Reha/Kuren, Psychotherapie und Hilfsmittel achten:

GKV-Hilfsmittelkatalog:

db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS

In der PKV werden nur medizinisch notwendige Leistungen erstattet. Das kann problematisch werden, da die Entscheidung hierüber meistens erst nach der Behandlung erfolgt. Dann hat der Leistungserbringer aber bereits aber einen Vergütungsanspruch:

§ 5 Absatz 2 PKV-Musterbedingungen:

pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Vielleicht interessant:

focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privatenaid52165.html

bundderversicherten.de/app/download/BdV_PKV-Broschuere.pdf

www.pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/

focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/privatekrankenversicherung/private-krankenversicherung-privileg-oder-mogelpackungaid10590.html

handelsblatt.com/themen/_p=909,qtxo=PKV+Verband+der+privaten+Krankenversicherung+eV

Sinnvoll sind auf jeden Fall sehr ausführliche Beratungen mit GKV-Experten und PKV-Experten.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

Ich habe gerade erst deinen Tipp zu Spam-Usern gelesen. Ich halte die Links für deine Situation für hilfreich. Wenn du es anders siehst, möchte ich mich vorab entschuldigen!

0

Hallo,

mein Tipp (wie immer) such Dir einen Versicherungsmakler. Dieser kann Dich einerseits zur Wahl einer guten Krankenversicherung beraten und eine (anonyme) Voranfrage bei den Gesellschaften stellen. Dies geht oftmals auch telefonisch, so dass Du eine schnelle Antwort bekommst.

Viele Grüße

Andreas

Wechsel von PKV in GKV mit Entgeldumwandlung möglich?

Hallo zusammen,

Ich bin privat versichert und möchte schon seit langem wieder zurück in die GKV, doch mir wurde immer gesagt das dies schwierig sei.

Ich habe recherchiert und nachgedacht und folgende Frage an euch:

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt bei 59.400 Euro. Mein Jahreszielgehalt liegt bei 78.000 Euro. ABER ich erhalte monatlich nur 80% des Gehalts (und die restlichen werden 1xJahr ausgeschüttet). Auf meinem Lohnzettel steht daher ein Bruttogehalt von monatlich 5.200 Euro.

  • was zählt nun für die Messgrenze der Versicherung. Jahresgehalt oder Monatsgehalt?

Wenn der Monat zählt hätte ich ja die Möglichkeit mit einer Entgeldumwandlung (betriebliche Altersvorsorge) mein Bruttogehalt auf die benötigten 4.950 Euro anzupassen.

Klingt alles etwas kompliziert, daher freue ich mich jemanden zu finden der sich auskennt.

Viele Grüsse

...zur Frage

Kind in Familienversicherung der Freundin

Hallo, ich bin seit einiger Zeit selbstständig und freiwillig gesetzlich bei der AOK versichert. Ich bin nicht verheiratet habe aber mit meiner Freundin ein gemeinsames Kind. Das Kind ist zur Zeit über mich in der Familienversicherung. Nun möchte ich in eine PKV wechseln. Kann unser Kind ohne weiteres in die Familienversicherung meine Freundin? Bei verheirateten Paaren ist das ja leider etwas schwirig, aber wir sind ja nicht verheiratet. Hat da jemand Erfahrungen?

...zur Frage

Arztrechnung Beanstandung von PKV: was tun?

Hallo Gutefrage-Gemeinde,

meine Private KV beanstandet die Rechnung meiner Ärztin.

Sie verlangt ein extra Gutachten zur Erkrankung durch die Ärztin. (Dieses würde ich selbst bezahlen müssen, wie auch schon einige vorherige Kurzberichte in derselben Sache.)

Des weiteren will die PKV dieses Gutachten bzw meinen Krankheitsverlauf anhand aller ärztlichen Unterlagen gutachterlich prüfen lassen. Dazu soll ich einen Schweigepflichtentbindung unterzeichen. Das habe ich nicht vor.

Meine Ärztin hat mir stets sehr gut geholfen und hilft mich auch jetzt noch, wenn ich sie - inzwischen seltener - aufsuche. Ich persönlich habe mich auch schonmal über ihre Abrechnungen gewundert. Es handelt sich um Abweichungen von 30-60 Euro. Aber trotzdem: Ich möchte weder die Behandlerin wechseln noch zusätzliche Kosten zu meinem ohnehin hohen KV Beitrag monatlich tragen.

In einem eventuellen Gutachten würde wohl stehen wie krank ich bin und wie schwierig die Behandlung usw. In der Vergangenheit war das so, heute nicht mehr - aber auch dank dieser Ärztin! Da ich den Sachverhalt schon gegoogelt habe, weiß ich, dass in dieser konkreten Abrechnungs-Frage bereits Gerichtsverfahren zwischen PKVs und Patienten so oder so entschieden wurden. Ich will übrigens wie ihr euch schon denken könnt auch kein Gerichtsverfahren...

Bitte habt Verständnis, dass ich die Diagnose und GOÄ Ziffern aus persönlichen Gründen hier nicht nenne werde.

Meine Frage bezieht sich in erster Linie darauf wie ich mich verhalten soll. Als Patientin stehe ich zwischen den eigentlich streitenden Parteien PKV und Ärtzin. Falls ich die Ärtzin wecheln würde, hätte ich bald vielleicht das gleiche Problem mit den Abrechnungen. Meine Gesprächszeit mit der Ärtzin will ich auch ungern solch unmedizinischem, bürokratischen Mist widmen. Ist es von den Kassen so gewollt: der Patient wird als Transporter ihres Sparwillens benutzt - oder benutzen die Ärtze die Privatpatienten als Melkkühe?

Gibt es sowas wie eine telefonische Beratungsstelle oder an wen könnte ich mich jetzt wenden? Ich danke euch im Voraus für eure Tips!

Annie

PS Ich wäre am liebsten nicht privat versichert, aber ich bin Beamtin und es ging/ geht nicht anders.

...zur Frage

Können Risikozuschläge bei der privaten Krankenversicherung auch wieder entfallen?

Für unseren Sohn hat die private Krankenversicherung nach Feststellung einer leichten Skoliose einen Riskozuschlag erhoben -rund 30 € mehr im Monat-, inzwischen hat sich die leichte Skoliose lt. Orthopäde zurück gebildet, die Krankenversicherung weigert sich aber, den Risikozuschlag zurück zu nehmen. Geht das überhaupt?

...zur Frage

Krankenversicherung ohne Einkommen Ehefrau privat versichert

Wenn ich ohne Einkommen bin und meine Frau Privat versichert ist welchen Beitrag habe ich dann bei der Krankenkasse zu zahlen. Wird das Einkommen meiner Frau herangezogen?

...zur Frage

PKV bei laufender Psychotherapie?

Hallo zusammen!

Zum Thema: ich befinde mich gerade in den letzten Zügen meiner Psychotherapie, ich habe noch 16 Stunden. Soweit kein Problem, wäre da nicht meine neue Ausbildungsstelle im Beamtenanwärterverhältnis, für die ich in die private Krankenversicherung wechseln muss. Die Ausbildung beginnt am 01.09.2018 und die Therapie geht bis Ende Oktober/Mitte November ungefähr. Meine Therapie wurde bisher von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, und ich frage mich, wie das mit dem Wechsel in eine private Krankenversicherung bei LAUFENDER Psychotherapie läuft? Ich habe schon viel recherchiert, insbesondere habe ich mich über Versicherungsunternehmen informiert, die Psychotherapie auch im Leistungsportfolio haben. Grundsätzlich gilt man aber doch als "Risikokandidat" und kann schlimmstenfalls abgelehnt werden. Ich hatte daher zusätzlich überlegt, mich dann bei meiner jetzigen GKV freiwillig pflichtzuversichern, aber die Beiträge dafür sind echt hoch, mit Anwärterbezügen ist das schwierig zu meistern. So unterm Strich bin ich allerdings zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen. Weiß hier jemand vielleicht Rat, hat nützliche Links oder kann aus Erfahrung sprechen? Dafür bedanke ich mich ganz herzlich im Voraus. 

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?