Ist eine Risikolebensversicherung oder eine normale Lebensversicherung vorteilhafter?

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9 Antworten

Hallo Pipasso22,

eine Risikolebensversicherung und eine Kapitallebensversicherung sind zwei unterschiedliche Dinge. Welches der beiden in deinem Fall sinnvoller ist, kommt ganz auf den Zweck an, den die Versicherung erfüllen soll.

Eine Risikolebensversicherung dient zur Absicherung des Todesfalles. Das bedeutet: Verstirbt die versicherte Person während der vereinbarten Vertragslaufzeit, wird die absicherte Versicherungsleistung ausgezahlt, danach erlischt der Vertrag, die Beiträge müssen nicht mehr weiterbezahlt werden. Erlebt die versicherte Person allerdings den vereinbarten Ablauftermin, erlischt die Risikolebensversicherung ohne dass eine Auszahlung fällig wird.

Wie hoch der Beitrag für eine Risikolebenslebensversicherung ist, richtet sich unter anderem nach:
• dem Alter der abgesicherten Person
• der Vertragslaufzeit in Jahren
• der Höhe der gewünschten Absicherung
• Hobbys und Vorerkrankungen bzw. Verletzungen der abgesicherten Person

Risikolebensversicherung werden oft verwendet, wenn man die Tilgung seiner Schulden (z.B. Hypothekendarlehen) im Todesfall sicherstellen möchte. Man will die Hinterbliebenen nicht auf den Schulden sitzen lassen oder einen Geschäftspartner absichern.

Bei einer Kapitallebensversicherung, baut sich zusätzlich noch Kapital auf. Das bedeutet, du zahlst die Beiträge nicht nur für den Fall, des Todes, sondern du sparst auch einen Teil des Beitrages an. Das heißt: Verstirbt die versicherte Person während der vereinbarten Vertragslaufzeit, wird die abgesicherte Versicherungsleistung ausgezahlt, danach erlischt der Vertrag wieder, die Beiträge müssen nicht weiter bezahlt werden. Erlebt die versicherte Person allerdings den vereinbarten Ablauftermin, so wird die vereinbarte Ablaufleistung an die begünstige Person ausbezahlt.

Durch die Leistung im Falle des Erlebens des Ablauftermins, ist der Beitrag zu Kapitallebensversicherung höher als die der Risikolebensversicherung.

Kapitalbildende Lebensversicherung eignen sich für Personen, die gerne fürs Alter vorsorgen möchten, aber auch den Hinterbliebenen im Todesfall einen gewisse finanzielle Sicherheit hinterlassen möchten.

Wer sowohl bei der Risikolebensversicherung, als auch bei der Kapitallebensversicherung die Auszahlung erhält, ist vom eingetragenen Bezugsrecht abhängig. Hierbei ist einiges zu beachten:
Man unterscheidet bei Lebensversicherungen im Allgemeinen zwischen dem Versicherungsnehmer, der versicherte Person und dem Bezugsberechtigen/Begünstigten.

Der Versicherungsnehmer ist der Inhaber eines Vertrages. Der Versicherungsnehmer kann bei der Versicherung Informationen zur Versicherung einholen, die Versicherung kündigen oder beitragsfrei stellen.

Das Risiko einer Versicherung wird auf die versicherte Person abgeschlossen. Im Erlebens- oder Todesfall der versicherten Person kommt die Versicherung zur Auszahlung.

Zum Bezugsrecht:
Der Versicherungsnehmer kann entscheiden wer das Geld zum Auszahlungstermin (Ablauf der Versicherung) erhalten soll. Ebenfalls entscheidet der Versicherungsnehmer, wer das Geld im Todesfall der versicherten Person erhalten soll. Der Bezugsberechtigte hat dann im Leistungsfall (Ablauftermin bzw. Todesfall) Anspruch auf die Versicherungsleistung. Ganz wichtig: Das Bezugsrecht endet mit dem Ablauf- bzw. Kündigungstermin der Versicherung. Das bedeutet: Verstirbt die versicherte Person nach dem Auszahlungstermin, hast du keine Ansprüche als Bezugsberechtigter auf die Auszahlungssumme.

Um deinen genauen Bedarf feststellen zu können, empfehle ich dir einen Fachmann aufzusuchen. Dieser fragt nach deinen Vorstellungen und sucht dann zusammen mit dir das passende Produkt aus.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Informationen weiterhelfen.

Viele Grüße, Christina vom Allianz hilft Team.

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Bei der Abstimmung kann man nur für beide Typen abstimmen oder, wer den Sinnn nicht erkennt, auch für beide Versicherungen auf nein.

Es kommt darauf an, in welcher Situation Du dich befindest und welchem Zweck die Versicherung dienen soll.

- Hast Du eine Hypothek aufgenommen und ausser Dir nutzen weitere Personen die von Deinem Einkommen abhängig sind diese Immobilie?
- möchtest oder musst Du Partner und/oder Nachwuchs gegen Deinen Tod/Verdienstausfall absichern?
- gibt es Verbindlichkeiten denen Du über Deinen Tod hinaus nachkommen möchtest?

Wenn Du eine dieser Fragen mit Ja beantworten kannst oder musst, dann solltest Du über eine Risiko- Lebensversicherung nachdenken.
Je nach Eintrittsalter / Gesundheitszustand / Risikofaktoren hast Du damit die Möglichkeit für kleines Geld eine sehr gute Absicherung zu schaffen.

- Möchtest Du Geld für mindestens fünf Jahre möglichst gewinnbringend anlegen?
- möchtest Du deinen Kindern schon im Kindesalter Rententechnisch auf die Sprünge helfen?

In den Fällen lohnt es sich ganz sicher über eine (Fondsgebundene-) Lebensversicherung nachzudenken

Möchtest Du eine zusätzliche Altersvorsorge (Altersrente) für Dich mit oder ohne Berücksichtigung Deiner Hinterblieben schaffen?

In dem Fall ist eine Lebensversicherung eine gute Möglichkeit mit Steuervorteilen und / oder Unterstützung durch Deinen Arbeitgeber eine sichere, zusätzliche Altersversorgung zu schaffen.
Die infrage kommenden Produkte sind Riester- / Rürup- oder betriebliche- Altersvorsoge.
Welche der Modelle oder welche Kombination daraus für Dich, zu welchem Zeitpunkt sinnvoll sind kann man nur in einer persönlichen Analyse herausfinden und Dich entsprechend beraten.
Da sich immernoch viele Vermittler auf die finanzielle Unterstützung durch Staat und Arbeitgeber stürzen ist es sehr wichtig hier jemanden zu finden der Dich ehrlich berät und dem Du vertrauen kannst. Je nachdem welches Produkt und welche Konditionen gewählt werden, kann der Ertrag aus diesen Produkten bei gleicher Zahlungsweise um gute 30% unterscheiden.

Beispiel betriebliche Altersvorsorge:
bei gleichem Beitragsaufwand kommt nach 30 Jahren aus einem üblicherweise angebotenen Tarif 100.000 Kapital das für eine lebenslange Rente zur Verfügung steht. Gleiches Produkt als Gruppentarif
angeboten (ab 1 Person möglich !) , dann beträgt das zur Verrentung zur Verfügung stehende Kapital bei gleichem Aufwand 130.000 Euro.
Derartige Unterschiede gibt es auch bei den anderen geförderten Rentenprodukten.

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Hallo???

Da gibt es keine Abstimmung!!!! Informiere dich mal, vor 30-40 Jahren war das noch sinnvoll, heute schließt niemand, der bei gesundem Menschenverstand ist eine Lebensversicherung - egal welcher Art mehr ab, aufgrund des aktuellen Bankensystems! Du kannst heute eher - wenn du dein Geld wegen 0 Zinsen nicht unter das Kopfkissen legen möchtest, einen Betrag ansparen, diesen dann fest für einige Jahre (übersichtlich bitte) anlegen. Dann erst einmal abwarten, wie das Bankensystem sich entwickelt und evtl. weiter fest anlegen. Besser ist es.

LG Shoshin (und nein, ich bin nicht vom Fach), also könnte jemand eine bessere Idee haben!)

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Allexandra0809 08.04.2016, 16:37

So würde ich es heute auch machen.

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Es tut mir Leid, aber es gibt dort nichts zu bevorzugen, da es sich um nicht nur zwei, sondern gleich mehrere teils vollkommen unterschiedliche Produkte handelt.

  1. Eine Risikolebensversicherung versichert gegen das Ableben der in dem Vertrag angegebenen versicherten Person.
  2. Der Begriff Lebensversicherung ist ein Oberbegriff zum einen für die unter Punkt 1 genannte Versicherung, jedoch auch für Renten- / Sparprodukte, in denen zwar AUCH der Todesfall einer versicherten Person (kurz VP) abgesichert werden kann, dies jedoch keinesfalls so sein muss. Diese Produkte unterscheiden sich dann wieder hinsichtlich Anlageform (Fonds, klassich oder Indexprodukten etc.) ...

Kurz gesagt, hier kann KEIN VORTEIL genannt werden, da sich die Produkte nicht wirklich vergleichen lassen. Man muss wissen, was man tun möchte.

Sparen? Absicherung gegen ein Risiko? Beides? In der Regel verhält es sich jedoch so, dass man das Absichern gegen biometrische Risikien wie z. B. den Tod ... vom Sparen für eine Rente / Kapital trennen sollte!


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Die Frage ist, was Du willst. Bei einer Risikolebensversicherung zahlst Du jeden Monat einen kleineren Betrag, bekommst aber bei Ablauf auch nichts ausbezahlt. Nur Deine Hinterbliebenen würden etwas erhalten.

Bei einer "normalen" Lebensversicherung zahlst Du dagegen etwas mehr im Monat. Du bekommst nach 25 Jahren (oder der vereinbarten Laufzeit) das Geld ausbezahlt. Solltest Du vorher sterben, erhalten das Deine Erben.

Ich selbst hatte eine Lebensversicherung, die ausbezahlt wurde. Damals gab es aber auch noch Zinsen.

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Shoshin 08.04.2016, 16:34

Genau! Damals ;-)

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Was ist denn für dich der Grund, eine Lebensversicherung abzuschließen. Daraus kann man dann das für dich geeignete Produktableiten.

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Hi Pipasso22, kommt drauf an...

  • willst du deine Familie absichern wg. Hauskauf bzw. -finanzierung, dann macht eine Risikolebensversicherung Sinn wg. dem günstigen Risikobeitrag
  • jedoch um fürs Alter vorzubeugen, ist es in der heutigen Zeit nicht mehr ratsam, hierfür eine kapitalbildende Lebensversicherung abzuschließen wg. der hohen Sparrate + dem niedrigen Risikobeitrag + der hohen Abschluß-, Verwaltungs- u. Vertriebskosten!

Gruß siola55

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die versicherung wird immer verscuhen dir eine kapitalbildende anzudrehen weil sie daran gut verdient. da gibt es nach ablauf geld, allerdings lohnt sich das kaum noch seit jahren

die riskolebsnsversicherung zahlt nur im todesfall. dafür sind die beträge viel niedriger

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Ja es gibt viele verschiedene Arten einer Lebensversicherung:

Und was der Unterschied ist zwischen Risikolebensversicherung und Kapitallebensversicherung ist wird hier erklärt:

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