Risiko bei Rückführungen - ja oder nein?

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5 Antworten

Hier in sehr interessanter Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt, Titel:

"Die therapeutische Hypnose: Formen, Möglichkeiten und Grenzen"

Die therapeutisch eingesetzte Hypnose ist ein Verfahren mit vergleichsweise hoher Effizienz und gleichzeitig guter Steuerungsfähigkeit.

Durch ihren psychisch stark invasiven Charakter bietet sie die Möglichkeit zur Mobilisierung oft ungeahnter Heilungspotentiale und Ressourcen, freilich auch manchmal mit der Entbindung unerwarteter Reaktionen.

Mit beidem in für den Patienten fruchtbarer und beschützender Weise umzugehen, bedarf einer übergreifenden Kompetenz und Erfahrung mit psychodynamisch-psychotherapeutischen Prozessen überhaupt.

Grenzen und Gefahren:

Die überwiegende Zahl negativer Vorkommnisse beruht auf fehlender oder unvollständiger Rücknahme der Hypnose, beziehungsweise der mangelhaften Vergewisserung über eventuell persistierende psychische oder körperliche Restphänomene.

Sowohl verbleibende Ich-Dissoziationen, Affektregungen oder Bildvorstellungen als auch Dösigkeit, Verschiebungen im Körperschema, Schweregefühl oder veränderte Sinneswahrnehmungen können gefahrenträchtig werden, besonders im Straßenverkehr.

Als nächstes sind die Folgen unkritischer Indikationsstellung und forsch angestoßener, aber nicht mehr beherrschbarer psychischer Prozesse zu nennen, wie akute Angst- oder Entladungsreaktionen, Selbstwertkrisen, Orientierungsverlust, depressive oder psychotische Attacken.

Zwischenfälle und unvorhersehbare Reaktionen kann es freilich auch bei sachgerechter Durchführung der Hypnose geben.

Doch in der Hand von Unkundigen und Unbefugten sind die beschriebenen Gefahren unvergleichlich größer.

Dies gilt vor allem dann, wenn das gesamttherapeutische Rüstzeug fehlt oder wenn - wie meist nach Schau-Hypnosen - die Betroffenen sich selbst überlassen bleiben.

(ausführlich siehe:http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=8795)

Vielen Dank. Interessanter Artikel, in der Tat. Grüße, Carina Freitag

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Ich habe einige Erfahrung mit Rückführungen, halte aber Hypnosen in diesem Zusammenhang für sehr gefährlich.

Wir haben in der Vergangenheit nicht nur schöne, sondern teilweise auch richtige Horror-Inkarnationen gehabt.

Bei einer Rückführung ohne Hypnose "siehst" Du nur Dinge, die Du noch vertragen kannst - wenn es Dir zu unangenehm würde, dann schaltet Dein Unterbewusstsein das weg.

Unter Hypnose funktioniert dieser Schutzmechanismus allerdings nicht, sodass Du an Erinnerungen kommen kannst, die Dir sehr unangenehm sind und das ganze kann ein echter Horrortrip werden.

Was verstehst Du unter Risiken und Nebenwirkungen, wenn Du meinst das es schmerzhaft für Dich werden könnte, dann hast Du recht, das ist durchaus möglich. Aber manchmal die einzige Möglichkeit Traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Zur Rückführung bedarf es aber eines wirklich guten Therapeuten der auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken kann.

Hallo Carina!

Ich beschäftige mich seit ein paar Tagen auch mit dem Thema. Möchtest du selbst eine Rückführung machen, oder fragst du für jemand anderen? Wenn du magst können wir uns ja auch per E-Mail austauschen.

Lg Ines

Zu den Risiken und Nebenwirkungen eines solchen Hokuspokus lesen Sie die Rauchzeichen und fragen sie Ihren Schamanen.

rauchzeichen wurden zu höchst konkreten ereignissen abgegeben: beispielsweise, wenn die abahatchen den klappstuhl ausgruben, mit überirdischem haben sich eher glaskugelleser und kaffeesatz erkenner beschäftigt.

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