Rigipswand hinterlüften um Feuchtigkeit/Schimmel zu vermeiden?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wichtig ist immer, dass solche Wasserschäden professionell getrocknet werden. Hierfür gibt es Fachfirmen die sich darauf spezialisiert haben. Das zahlt auch die Gebäudeversicherung. Eine Rigipswand an einer Aussenwand sollte immer hinterlüftet werden da diese wie eine Innenisolierung wirkt und den Taupunkt weiter nach innen verlagert.

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Bei Anfang der Arbeiten hatten wir erst eine andere Fachfirma Beauftragt. Nach zwei Tagen meldet sich die Versicherung das die nicht weiter machen werden, weil für sie solche sachen nur die Firma Belfor macht. Die Firma Belfor hat hier im Netz leider keinen guten Ruf. Habe selbst nach langer Sucherrei nur negative Beiträge zu dieser Firma gefunden. Welche ich eig. auch so bestätigen kann. Die Vermutung das der Wasserschaden nicht korrekt getrocknet wurde hatten wir selbst schon geäusert. Wurden aber nur von der Versicherung drüber aufgeklärt, dass das nich möglich sei, denn die Firma Belfor sei proffessionell und würde keine Fehler machen. Ich bin da anderer Meinung. Auch die Renovierungsarbeiten die durchgeführt wurden waren unter aller Sau. Da könnten Kindergartenkinder eine Wand besser verputzen sowie streichen. Hierrauf will die Versicherung leider auch nichts groß sagen. Hinterlüften der Rigips Wand? Dies schlug uns jetzt ein Sachverständiger vor, der mit der Versicherung da war. Er meinte einfach oben und unten Lüftungsgitter einsetzen. Fertg. (Damit ist es für Versicherung abgeschlossen) Ist das so Richtig? Oder wie sollte das Hinterlüften funktionieren? Hab jetzt gehört das sich dann hinter der Rigipsplatte Schimmel bilden würde. Ob ich das nun so machen soll weis ich nicht.

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46
@Mechatroniker85

Anders als mit Belüftungsgitter geht es kaum. Wenn es belüftet ist, dann sinkt zumindest mal die Schimmelgefahr.

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@pharao1961

Meiner Meinung nach ist 1 cm Luftschicht fast unrealistisch eng. Was und wie soll da "hinterlüftet" werden? Das "Lüftungsgitter hätte ich mal gern gesehen.....Vor allem was soll da schimmeln ? Für mich klingt das einfach nach Rest feuchte oder und noch immer ein Leck im Rohr oder Kondenswasser am Rohr ?..... also ich würde an der schimmelnden Stelle Den Rigips entfernen nachschauen und noch einmal ein Trocknung - Gerät einsetzen und das entstandene Loch dann mit Feuchtraum - Rigips (grünen Platten) verschließen.

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46
@Huflattich

Sicher ist 1 cm als Hnterlüftung zu wenig - aber was soll er machen, es wird nunmal nicht mehr...

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@Huflattich

Der Rigips wurde an der Schimmelnde Stelle nochmals entfernt. Am Rohr selbst ist keine undichte Stelle feststellbar. Der Gedanke das nicht richtig getrocknet wurde haben wir auch immer noch. Versicherung hat sich das ganze angeschaut, und schließt einfach mal aus das nicht richtig getrocknet wurde. Irgendwas müssen wir aber machen. An der schimmelnde Stelle werd ich jetzt wieder eine Rigips einsetzen. Und die Lüftungsgitter in die Wand einsetzen wie es die Versicherung nun gesagt hat.

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46
@Mechatroniker85

Dir ist bekannt, dass du bei einem Schaden auch einen Gutachter deiner Wahl nehmen kannst, dessen Kosten die Versicherung übernimmt? Desweiteren würde ich mir nicht die ausführenden Firmen vorschreiben lassen. Belfor macht vermutlich guten Essig, aber als Schadensanierer scheinen die wohl eher weniger zu taugen? ;-)

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@Mechatroniker85

Die Schimmelprobleme sind mit der Hinterlüftung nicht beseitigt. Sie werden sich verstärken!

Durch die Hinterlüftung wird von oben her hinter die Rigipsplatte feuchtwarme Wohnraumluft einströmen. Diese Raumluft kühlt sich an der Aussenwand ab, wird dadurch schwerer und sinkt nun bedingt durch den nur 1cm breiten Luftspalt mit den vielen Gipsklebepunkten stark verlangsamt nach unten. Durch den gebremsten Weg der Luft nach unten wird dieser nun schnell die spärlich mitgeführte Wärmemenge entzogen. Luft ist leider ein sehr schlechter Wärmeträger, deshalb findet ruhende Luft in Dämmstoffen Verwendung. In der Folge des Auskühlens der Luft steigt die relative Luftfeuchtigkeit in der Luftschicht hinter der Rigipsplatte immer weiter an. Durch Feuchteausgleich wird die Aussenwand befeuchtet. Die Dämmwerte der Aussenwand sinken dadurch enorm. Im unteren Bereich der Wand wird sich Feuchtigkeit und Fäulnis bilden. Das ist physikalisch unvermeidbar.

Die Gipskartonplatte wirkt schon wie eine leichte Innendämmung. Dagegen spricht sich Pharao1961 immer aus, weil die Schimmelgefahr steigt. Nun verstehe ich nicht, wie er so ein Quatsch hier empfehlen kann und es wird ihm auch noch "abgekauft", nur weil die Versicherung auf dem gleichen Zug aufgesprungen ist. Der Zug fährt aber in die falsche Richtung!

Hinter die Gipskartonplatte darf keine Feuchte gelangen, deshalb KEINE Hinterlüftung!!!

Vor die Gipskartonplatte gehört eine gleichmässig verteilte Wärme, welche die Gipskartonplatte raumseitig erwärmt. An der warmen raumseitigen Oberfläche der Gipskartonplatte erwärmt sich nun die Raumluft, wobei die rel. Luftfeuchtigkeit der Raumluftt in dem oberflächennahen Bereich vor der Gipskartonplatte sinkt.

Die Gipskartonplatte wird so vor eindiffundierender Raumluftfeuchte geschützt und trocken gehalten. Die Wand dahinter bleibt auch trocken, schimmelfrei und dämmfähig, was für geringe Heizkosten sorgt.

Um die Wärme innen gleichmäßig vor die Wand zu bringen haben sich hydraulische Heizleisten bewährt. Einfach mal googeln.

Mit der Hinterlüftung und der damit verbundenen Auffeuchtung unter Dämmwertverlust der Aussenwand wirst Du Schimmel züchten und Deine Heizkosten nur steigern können!

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@pharao1961

War mir irgendwie klar, als Schimmelsachverständiger. Man will ja den Berufszweig am Leben erhalten.

Wo genau liegt denn der Blödsinn? Erklär mal!

Das kannst Du aber wie immer nicht. Mal etwas vernünftig erklären ist hier nicht Deine Stärke. Statt dessen andere diffamieren und als dumm darstellen. Das kannst Du sehr gut.

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@Onki73

Icvh stelle dich ganz sicher nicht als dumm dar. Wenn das so rübergekommen ist, war das nicht meine Absicht. Wie du aber schonmal erklärt hast, bist du nicht vom Bau (deinen Beruf hast du mir immer noch nicht verraten) und um Schimmelprobleme zu lösen gehört etwas mehr dazu als nur 2 Bücher zu lesen so wie du. Auch "nur" Sachverständiger zu sein ist nicht immer die Lösung. Es braucht Hintergrundwissen wie ein Haus gebaut ist und warum. Wüßtest du das würdest du endlich aufhören mit dieser dämlichen Strahlungsheizung (willkommen im 20. Jahrhundert!). Zum Glück können wir unsere Heizungen weitestgehend mit Niedertemperatur fahren denn Öl und Gas werden nicht billiger. Die Ratschläge (auch Fensterdichtungen einschneiden) sind fachlich falsch. Du darfst diese Ratschläge geben - ich nicht. Woher hast du die Weisheit, eine Gipskartonwand vor einer Aussenwand nicht zu hinterlüften? In diesem Zwischenraum passiert genau dasselbe was in einer Wand passiert.

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Das nach so kurzer Zeit wieder Schimmel auftrat wird mit großer Wahrscheinlichkeit an einer unzureichenden Trocknung liegen. Ziegelstein hat zum Beispiel ein Porenvolumen von über 20%, d.h. über ein Fünftel das Steins besteht aus Luft. Hier kann also sehr viel Wasser eingespeichert werden.

Wenn eine Bautrocknung geschieht, wird in der Regel zuerst die Wandoberfläche getrocknet. Der Kern der Wand ist noch feucht. Diese Feuchte gelangt erst nach und nach an die Wandoberfläöche zum Trocknen. Nach der Bautrocknung sollte also sofort und nach ein bis zwei Wochen nochmals die Oberflächenfeuchte gemessen werden. Wenn diese Werte sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden, dann ist die Wand ausreichend getrocknet.

Eine nasse Wand besitzt so gut wie keinen Dämmwert mehr. Die Raumluftfeuchte wird daran sofort wieder kondensieren, da die innere Oberflächentemperatur zu gering ist. Das sorgt wieder für eine erneute Befeuchtung und Schimmelbildung.

Luftschichten in Aussenwänden werden schon seit über 100 Jahren problematisch betrachtet. Bei Hohlmauerwerk und Vorsatzschalen wird die Luftschicht heutzutage oftmals mit der Aussenluft in Verbindung gesetzt, da diese in der Regel eine geringere absolute Luftfeuchtigkeit besitzt.

Dringt warmfeuchte Innenraumluft in die Hohlschicht ein, so kondensiert die Luftfeuchtigkeit an der kühleren Aussenschale. Demzufolge sorgt eine Hinterlüftung mit Raumluft für eine Befeuchtung und führt nicht zur Lösung des Schimmelproblems.

Der beste Weg wäre gewesen, die Aussenwand auf traditionelle Weise zu verputzen.

Wenn man nun den Aufwand scheut, kann man die Feuchteeinwanderung in die Ripipsplatte mit dem dahinter liegenden Hohlraum vor zu starker Feuchtebelastung aus der Raumluft schützen, indem man einen Warmluftschleier vor die Rigipswand legt. Da die relative Luftfeuchtigkeit immer ansteigt, wenn sich Luft abkühlt, muss diese Abkühlung verhindert werden um Feuchtigkeit auf der Aussenwandoberfläche zu vermeiden. Hierfür bieten sich hydraulische Heizleisten an (mal googeln), welche auch als "Anti-Schimmel-Heizung" betitelt werden. Durch den Wärmeeintrag direkt auf die innere Oberfläche der Aussenwand wird diese auch getrocknet und erhält ihren ursprünglich guten Dämmwert zurück. Damit sinken die Heizenergieverluste durch die Aussenwand.

Hallo Also Zwei Dinge Zum einen Sollte man mal schauen ob nicht Feuchtigkeit von Aussen kommt das heisst die Bauwerks Abdichtung von aussen den soviel Kondensat Wasser in vier Wochen das kann ich mir nicht vorstellen !! Und eine Gips Karton Wand Hinterlüften habe ich auch noch nicht gehört denn dann enstehen ja noch mehr Kälte wärme Schwitzungen Was man machen kann die wand ,wenn von aussen keine Feuchtigkeit kommt, mit einer mineralwolle Dämmen und zwischen aussen wand und Dämmung etwas Luft lassen und dann vor die Dämmung also hinter die Gips wand eine Folie als Dampf bremse und unter die wand eine sperrpappe auflegen dann sollte eigendlich alles Trocken Bleiben ! Mfg

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