Riestervertrag Ehefrau sinnlos ab bestimmtem Einkommen?

3 Antworten

Einen Eigenbeitrag muß man natürlich immer zahlen!!! Jeder der einen Riestervertrag hat bekommt vom Staat 154 € jährlich an Zulagen. Für jedes Kind gibt es zusätzlich 185 €, bzw. 300 Euro (für Kinder die ab 1.1.2008) geboren wurden. Wenn die Frau kein eigenes Einkommen hat, kann sich nur riestern wenn der Ehemann auch einen Vertrag hat (Partnervertrag) und muß dann mindestens 60 Euro jährlich zahlen. Auf diese 60 Euro bekommt sie 154 Euro staatliche Zulagen. Lohnt sich also in diesem Fall auf jeden Fall. Den zustätzlichen Steuervorteil gibt es ja nur wenn das Einkommen entsprechend hoch ist. Die Zulagen die man erhält werden natürlich vom steuervorteil abgezogen, sonst würde man ja doppelt begünstigt. Warum also kündigen? Das Finanzamt macht automatsich die Günstigerprüfung. Dem Finanzamt ist es auch egal wem innerhalb der Familie die Zulagen gezahlt werden. Die Frau muß nicht 214 zahlen sondern nur 60 um 154 Zulagen zu bekommen. Man kann die Kinder übrigens auch der Frau zuordnen!

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich hoffe, ich habe es verstanden. Nur das 'lohnt sich auf jeden Fall' kann ich nicht nachvollziehen.

>gezahlt werden. Die Frau muß nicht 214 zahlen sondern nur 60 um 154 Zulagen zu bekommen. Man

Ich fasse mal so zusammen: Hätte meine Frau keinen Riestervertrag, dann hätte Sie nicht 60,- bezahlt und wir würden 154,- mehr vom Finanzamt zurück bekommen. Also stehen wir 214,- schlechter mit Vetrag als ohne (gut, wir bekommen im Jahr 2039 das was die Allianz bis dahin aus den 214,- gemacht hat, aber da gibt's bessere Anlagen)

Die Verwirrung ist die ganze Riesterförderung nicht wert :-)

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@toniok

nein das siehst du falsch! Deine Frau bekommt 154 € zusätzlich vom Staat. Die würdest du ja nicht auf deinen Vertrag bekommen, wenn deine Frau keinen Riester mach. Für dich verinngert sich nur dein Eigenbeitrag um 154 € wenn deine Frau keinen Vertrag macht, wird aber nicht als staatliche Zulage an dich ausgezahlt. Diese 154 könnt ihr natürlich nicht bei der Steuer ansetzen. Also bleiben sie Neutral. In dem einen Fall vermindert sich euer zu versteuerndes Einkommen um 154 €, im anderen Fall zahlt der Staat die 154 Euro direkt an die Versicherung. Ihr zahlt also nur 60 zusätzlich. Abgesehen davon vermindert sich ja nur euer zu versteuerndes Einkommen um 154 € und nicht eue Steuerzahlung. Bei einem Steuersatz von 30% also nur zu einem Drittel.....

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@Mismid

>Diese 154 könnt ihr natürlich nicht bei der Steuer ansetzen

Nicht ich setze diese 154,- an, sondern das Finanzamt zieht diese 154,- von meiner Steuerrückerstattung aus der Riesterente ab. Das ist die Günstigerprüfung.

Ich verzweifle:

Szenario 1) Nur ich habe einen Vertrag, Grenzsteuersatz 33%, 1761,- eingezahlt, zurück von Finanzamt kommen: 361,- = 2100,-*0.33 - 154,- - 185,-

Szenario 2) zusätzlich ein Vertrag für meine Frau: 1761,- + 60,- einbezahlt, zurück vom Finanzamt kommen: 207,- = 2100,-*0.33 - 154,- - 185,- - 154,- (letztere Ehefrau)

also ich zahle 60,- mehr ein und bekomme 154,- weniger als Einkommenssteuerrückerstattung (klar, die 214,- kommen auf das Riesterkonto meiner Frau, aber die hätten wir lieber heute selbst in der Tasche)

So langsam glaube ich, dass es tatsächlich so ist.

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@toniok

ja so ist es. Aber wie gesagt. Im einen Fall gehen 154 Euro von Staat in den Vertrag und auf der anderen Seite zahlst du nur 0,33 x 154 € weniger an Steuern. Sind also ca. 50 Euro Steuerersparnis+60 Euro Beitrag =110 € für 214 eingezahlte Beiträge (154 davon nicht von euch)

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@Mismid

>ja so ist es. Aber wie gesagt. Im einen Fall gehen 154 Euro von Staat in den

okay

>Vertrag und auf der anderen Seite zahlst du nur 0,33 x 154 Ì weniger an Steuern

Es sind 154,-, die ich weniger Steuern zahle. Die 0.33 betreffen die 2100,- fiktive Sonderausgaben. Die 154,- entstehen bei der Günstigerprüfung. Dort nimmt das Finanzamt die 700,- (2100 x 0.33) und zieht davon ab, was ich als Zulagen bekommen habe (da werden dann für meine Frau 154.- Zulagen abgezogen und nicht 154,-*0.33, denn sie hat ja 154,- bekomme). Was da übrig bleibt, bekomme ich vom Finanzamt zurück (muss ich weniger Steuern zahlen). Und das gibt's zu 100% zurück, also konkret die vollen 154,- weniger.

So funktioniert die Günstigerprüfung: Bekommt der 'Betroffene' mehr raus, wenn er 2100,- als Sonderausgaben absetzt oder wenn er die staatlichen Zulagen bekommt, diese Frage stellt das Finanzamt. In letzterem Fall passiert nichts, im ersteren Fall bekommt er der Unterschied zwischen Steuerersparnis (bei mir den 700,-) und den staatlichen Zulagen. Erhöhe ich nun die staatlichen Zulagen, indem meine Frau die 154,- in Anspruch nimmt, dann sind wir 154,- näher an den 700,- und bekommen genau diese 154,- weniger als Steuerrückerstattung. Und zwar zu 100% nicht zu 33%. Der persönliche Steuersatz geht nicht bei der Günstigerprüfung ein, sondern nur beim Sonderausgabenaufzug (den 2100.-, die bei 33% zu 700,- führen)

Also, ich glaube ich habs jetzt doch verstanden! :-)

Aber ich bin wirklich entsetzt. So wie das aussieht fühle ich mich von meinem Riesteranbieter über den Tisch gezogen. Es geht ja jedes Jahr erneut um diese 214,- die im Vertrag statt auf dem Girokonto landen. Also Montag ist da ein Anruf fällig.

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@toniok

Jetzt hast Du doch bei mir etwas angestoßen: Es gibt noch einen gegenläufigen Effekt, die 154,- hätte ich weniger zahlen müssen, um die 2100.- zu erreichen? Krass.

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@toniok

du hättest vielleicht 154 Euro weniger Steuern zahlen müssen, aber dafür bekommt deine Frau ja 154 Euro direkt vom Staat auf den Vertrag. Das bleibt also gleich. Du solltest übrigens auch nicht nur an dich sondern auch an deine Frau denken. Wer weiß ob ihr im Rentenalter noch zusammen seid. Und dann ist es doch nicht so schlecht wenn deine Frau auch eine eigene Rente. Wenn deine Frau irgendwann wieder arbeitet sieht es siewieso wieder völlig anders aus. Wenn ihr 3 Kinder bekommt sowieso, da dann die Zulagen höher sind als eine Steuerersparnis

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nein, alles hin & her hilft nichts, die 154,- auf das Riesterkonto meiner Frau kommen direkt aus unserer gemeinsamen Steuerersparnis, siehe Kommentar oben:

So funktioniert die Günstigerprüfung: Bekommt der 'Betroffene' mehr raus, wenn er 2100,- als Sonderausgaben absetzt oder wenn er die staatlichen Zulagen bekommt, diese Frage stellt das Finanzamt. In letzterem Fall passiert nichts, im ersteren Fall bekommt er der Unterschied zwischen Steuerersparnis (bei mir den 700,-) und den staatlichen Zulagen. Erhöhe ich nun die staatlichen Zulagen, indem meine Frau die 154,- in Anspruch nimmt, dann sind wir 154,- näher an den 700,- und bekommen genau diese 154,- weniger als Steuerrückerstattung. Und zwar zu 100% nicht zu 33%. Der persönliche Steuersatz geht nicht bei der Günstigerprüfung ein, sondern nur beim Sonderausgabenaufzug (den 2100.-, die bei 33% zu 700,- führen)

Ein Tip von mir: Es gibt auch Riesterverträge, die nur aus Zulagen bedient werden können, d. h. die 60,-€ Eigenbeitrag der Ehefrau sind gar nicht erforderlich! Ich meine, dann rechnet es sich wirklich!

Wieso ist es schlecht, wenn in der Steuererklärung beim Riester angegeben wird, dass die „Kinderzulage von der Mutter auf den Vater übertragen wurde“?

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Vielen Dank für Eure Hilfe schon einmal im Voraus!

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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema Riester nach Heirat.

Habe gelesen, dass der Staat eine Eheschließung (noch ohne Kinder) beim riestern mit 308 Euro Grundförderung bezuschusst.

Habe auf einer Internetseite einer Versicherung folgende Beispielrechnung dazu gefunden, aber ich verstehe den Punkt der Grundzulage nicht:


Mutter Frauke Einkommen 28.825,00 EUR davon 4 %* 1.153,00 EUR abzüglich 2 x Grundzulage (1 x vom Vater) – 308,00 EUR abzüglich Kinderzulage 1 – 185,00 EUR abzüglich Kinderzulage 2 – 300,00 EUR Eigenbeitrag = 360,00 EUR/a

Vater Hannes Einkommen nicht relevant, da selbstständig Grundzulage 154,00 EUR Eigenbeitrag** = 60,00 EUR/a

  • aber begrenzt auf den maximal möglichen Sonderausgabenabzug von 2.100,- EUR

** Hannes ist mittelbar förderberechtigt – sein Einkommen als Selbstständiger ist für die Berechnung des Eigenbeitrags nicht relevant. Die ihm zustehende Grundzulage wird bei der Berechnung der Eigenleistung von Frauke berücksichtigt, obwohl sie in seinen Vertrag eingezahlt wird.


Bei diesen Beispiel verstehe ich aber nicht, warum der Mann 154 Euro Grundzulage erhält und die Frau 2x die Grundzulage (=308 Euro).

Hat das was damit zu tun, dass der Mann in diesem Beispiel selbstständig ist?

Oder liegt das an einem Huckepackvertrag, dessen Bedingungen ich noch nicht wirklich durchblicke!?

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Aber bekomme ich dann, abgesehen vom Kinderzuschuss, auch 308 Euro Grundzulage (wegen Heirat) und meine Frau auch nochmal 154 Grundzulage wie in dem Beispiel?

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