Riester- vs. Rürup-Rente - Unterschiede?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Den vielen richtigen Antworten will ich denn auch noch ein Mosaiksteinchen hinzufügen: Riester können auch "mittelbar" Anspruchsberechtigte machen, wenn der unmittelbar Anspruchsberechtigte einen eigenen Vertrag hat, z.B. der rentenversicherungspflichtige Partner und der nicht rentenversicherungspflichtige (egal ob Hausfrau oder Selbstständig) kann mit 0 € Eigenbetrag einen zulagenoptimierten Vertrag abschliessen. Bei Rürup gibt es sehr wohl eine staatliche Förderung, da die Beiträge bis zu 20.000 € (bei Verheirateten 40.000 €) als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden können - z.Zt. 64%.

Hallo, bei der Rüruprente gibt es keine Zuschüsse vom Staat. Bei der Riesterrente bekommt man selbst 154 Euro und für Jedes Kind 185 Euro Zuschuss vom Staat. Das heißt die Riesterrente ist sehr sinnvoll für Geringverdiener. Hausfrauen die gar kein Einkommen haben wegegen Ihrer 4 Kinder.Bei einigen Versicherungen (Volksfürsorge) können diese schon für 10 Euro montlich eine Rente abschließen. Ohne Bruttoeinkommen muß der Ehepartner beruftätig sein und nicht selbstständig. Diese Hausfrau würde selbst 120 Euro einzahlen und einen Zuschuss von 894 Euro bekommen. Nach 30 Jahren baut sich ein beachtliches Vermögen auf. Ob Riester oder Rürup muß für jeden einzeneln persönlich geprüft werden.Falls mehr erläuterungen bitte mailen lysshaja@aol.com

Der Beitrag zu einer Rürup-Rente kann in 2007 mit 64 % von 20.000 € also 12.800 € in die Vorsorgeaufwendungen für die Alteresvorsorge eingesetzt werden. Dadurch kann man das zu versteuernde Einkommen reduzieren und Steuernsparen.

0

Habe jetzt mal alle Antworten zu diesem Thema genauer durchgelesen und bin der Meinung von drei vier Forumsbeiträgen !

man kann die Förderungen egal ob Riester oder Rürup nicht so einfach pauschalisieren!

Es muß individuell für jede Person eine genaue Aufstellung gemacht werden (basisdaten z.B. Kinder Einkommen ledig usw .) Dann kann man jemand in Riester oder Rürup gliedern!

Bei genaueren Fragen die ins Detail gehen steh ich gern zur Verfügung !

t321webs@aol.com

Bei Riester und Rürup ist gleich,

das sie für die Altersvorsorge ungeeignet sind!

Beide Varianten sind sehr in Mode. Es werden Anleger durch Zulagen und Steuervorteile geködert. Der wesentliche Unterschied ist, das du bei Rürup direkt ab Beginn auf dein Geld verzichtest!!!

Du kannst den Vertrag nicht kündigen, das heißt du kommst vor der Rente an dein Geld nicht ran, du kannst es nicht mal vererben. Riester kannst du immerhin kündigen, wenn du erkannt hast das der Vertrag für dich ungeeignet ist.


Bei Riester und Rürup bekommst du ein in die Zukunft gerichtetes Zahlungsversprechen. Das heißt, das Versicherungsunternehmen sagt dir eine monatliche Rente zu.
Da du die künftige Inflation nicht kennst, weißt du auch nicht, wieviel du dir für die zugesagte Rente kaufen kannst. Pech für dich, wenn wir zukünftig eine hohe Inflationsrate haben.

Also wenn du das Versprechen hast das du in 20 – 30 Jahren 400 € Rente erhälst, weißt du nicht was du dir in 20 -30 Jahren kaufen kannst!

Diese Frage ist im Rahmen dieses Forums nicht so einfach zu erklären. Alle Antworten sind nur ein Auschnitt aus dem was Riester- Rente und Rürup-Rente wirklich ist. Die Rürup-Rente gehört zur Schicht 1 der Basisversorgung (Gesetzliche Rente und Basisrente) . Die Riester-Rente gehört zu Schicht 2 der Zusatzversorgung(Betriebliche Altersversorgung und Riesterförderung). Beide Rentenarten haben ihre Berechtigung und sollten in eine Altersvorsorge eingebaut werden. Ob sich eine der beiden Renten für jemanden lohnt, kann nur individuell geprüft werden. Es gibt zuviel Faktoren, die in die Entscheidung mit einfließen müssen, ob eine Riester-Rente oder ein Rürup-Rente in Frage kommt. Das wären z.B. Familienstand, Alter, Selbständig oder Angestellter, Anzahl Kinder, Höhe des Jahresbruttogehaltes, Steuersatz und vieles mehr. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich nicht nur auf die gestzliche Rente verläßt. Solltest du dich mit dem Gedanken tragen deine Altersvorsorge aufzubauen, so suche dir einen seriösen Berater, der über alle drei Schichten der Altersvorsorge berät. Am besten ist dies ein banken- und versicherungsunabhängiger Berater.

Beste Grüße Edgar Niklaus

Rentenversicherungspflichtige (= Arbeitnehmer über 400.-Euro)können "riestern". Ehepartner derselben auch ohne RV-pflichtig zu sein (z.B. Hausfrau/ Hausmann/ Selbstständige = sogen. KOMBI-Ehe) Zulage 2007: 114.- für Riestersparer & Ehepartner, zzgl. 138.- pro Kind (üblicherweise Kinderzulage im Vertrag der Mutter) (WENN: 3% des RV-pflichtigen Bruttos des VORJAHRES pro Jahr angelegt werden (alternativ: NETTOBeitragsverfahren = 3% minus Zulage) Höchstbetrag € 1575.- 2006/2007


Ab 2008 154.- (je Kind 185.-) (dann bei 4% der Vorjahres-RV-Bruttos). Höchstbetrag € 2010.- ab 2008.


Darüberhinaus Steuervorteile, wenn die Steuerersparnis die Zulagen übersteigt.


Konkretes Beispiel wenn Du Daten sendest. Kontaktaufnahme via PAYPAL --> sende € 1.- Euro SYMBOLISCH.


RÜHRUP: sende 2.- €

:-))

Auch Leute mit Minijob können riestern, wenn sie auf die Versicherungsfreiheit verzichten und den Beitrag, den der Arbeitgeber sowieso schon zahlt, aufstocken.

0

Darf man auch riestern, wenn man nebenberuflich ein Gewerbe gemeldet hat? Vermutlich "ja", wenn man im Nebenberuf weniger verdient, als in seinem Hauptberuf, oder?

Und was, wenn man zwar nur normaler Angestellter ist, aber in 10 Jahren dann mal Selbstständiger wird... wird man dann aus der Riester rausgeschmissen, bekommt sein Eingezahltes und muss die Zulagen aber zurückzahlen?

Ich hoffe trotz der alten Frage, kann jemand weiterhelfen;-).

Hallo,

die Frage ist jetzt zwar schon etwas älter, aber für mich (und viele andere) aktuell wie eh und je. Deswegen wollte ich mich mal erkundigen: Wie sieht es heutzutage aus? Konnte sich die Riester-Rente irgendwie beweisen? Was sind denn jetzt genau die Vor- und Nachteile?

Muss mir persönlich auch bald mal Gedanken um die Altersvorsorge machen, daher würde ich mich über hilfreiche Rückmeldungen freuen!

Tipp: Gerling bietet eine Kombination aus Rürup und Riester Rente an. Somit kriegt man die Vergünstigungen (Zulagen, Steuerersparniss) aus beiden Modellen.

Die details hier zu erläutern ist eher sinnlos das lass dir lieber von einem Erfahrenem Vermögensberater erläutern!

Bei der Riesterrente wurden nur die Pflichtversicherten der gesetzlichen Rentenversicherung gefördert. Die Rürup-Rente umfasst auch die nicht rentenversicherungspflichtigen Selbstständigen. Bei der Riesterrente ist bei Rentenbeginn eine Kapitalauszahlung möglich, bei der Rüruprente nicht. Da wird das Geld nur in Form der monatlichen Rente ausgezahlt. Es gibt noch mehr Unterschiede, die ich aber im Einzelnen nicht kenne.

Bei der Riesterrente ist lediglich eine Teilkapitalisierung möglich, der Rest muß auch als Rente ausbezahlt werden. Aber gefördert werden auch die Ehefrauen der Pflichtversicherten und die Beamten und deren Kinder. Die Rürup Rente ist nur für Selbständige oder rentenversicherungspflichtige Spitzenverdiener geeignet.

0

Eine Website zum Thema findest du hier: http://www.ihre-vorsorge.de/Themen-2006-Altersvorsorge-fuer-Einsteiger.html

Was möchtest Du wissen?