Riester Vertrag vorzeitig kündigen wegen Erwerbsminderungsrente - was bleibt?

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4 Antworten

Die Riester Rente würde auch bei Eintreten des Versicherungsfalles, hier somit das Renteneintritts Alter, nur als monatliche Rente ausbezahlt werden, und nie als Einmalbetrag, das ist grundsätzlich vom Gesetzgeber und in den Veträgen ausgeschlossen bei dieser Form der Altersvorsorge. Für mich ist die Riesterrente eh nur ein gesetzlicher geförderter Beschiss!! Ich habe selber Versicherungskaufmann gelernt und kann nur jedem raten....Finger weg davon! Es ist eine herkömmliche kapitalgebundene Lebensversicherung, allerdings mit einigen wesentlich schlechteren vertraglichen Bindungen wie beispielsweise:

Kein Garantieschein Die Anbieter (Versicherung, Bank oder anderer Finanzdienstleister) garantieren keine Rückzahlung bereits eingezahlter Vorsorge-Beiträge. Beschäftigungslos heißt Förderlos Eine weitere Detail-Analyse der Riester-Gesetzgebung offenbart noch weitere Mängel. Denn den ursprünglich förderberechtigten Personen werden während und bei langen Erziehungszeiten oder länger anhaltender Arbeitslosigkeit die staatlichen Zuschüsse von jährlich bis zu 154 Euro pro Arbeitnehmer und 185 Euro pro Kind entzogen.

Bin selber auch Vollerwerbsunfähig mit Minirente aber eine Riester wäre für mich nie in Frage gekommen und verkaufen kann man die nur wenn man keine Skrupel hat wie generell in diesem Geschäft üblich ist.

der Vertrag ist ja unabhängig von Zulagen abgeschlossen worden und kann so einfach nicht gekündigt werden. Dann müßten ja auch die bereits erhaltenen Zulagen und Zinsen dafür zurückgezahlt werden. Abzüglich der Verwaltungsgebühren wird da bei 10 Euro monatlich nicht viel rauskommen. Aber stilllegen kann man der Vertrag ja durchaus

abgesehen davon hält sich der finanzielle Schaden ja noch in Grenzen, wenn seit 2004 (gerade mal 3 Jahre) 10 Euro monatlich eingezahlt wurden (ingesamt ca. 360 Euro) wenn man dazu die schwerwiegenderen Folgen der Erwerbsunfähigkeit dagegenstellt

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Ich weiß nicht, ob das auf Dich zutrifft:

Frühestens ab dem 60. Lebensjahr oder dem Rentenbeginn kommen Riester-Sparer an ihr Vermögen heran.

Wird das Geld vorher benötigt, dann gilt das als "schädliche Verwendung" - und der Staat fordert die Zulagen und Steuervorteile zurück...

Ausnahmen gibt es meist nur, wenn der Versicherte während der Ansparphase zum Invaliden wird.

(http://www.fiwi.uni-essen.de/fiwiss/presse/pdf/2003/wiwo120103.pdf)

Bei mir ist es ähnlich. Seit 02 bezahle ich die Risterrente. Ab Juni bekomme ich auch eine Erwerbsunfähigkeitsrente. ( die langt nicht vorne und nicht hinten )Ich bin 58 Jahre. Mir wurde empfohlen, sie , wenn möglich weiter aufrecht zu erhalten. Ich hatte mich bei meinem Versicherer erkundigt. Ich weiss auch noch nicht was ich machen soll. Vieleicht lasse ich sie zu meinem 60 liegen. gruß gemaalsa

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