Riester Ja oder Nein

7 Antworten

So alt kann man kaum werden, um das voll zurückzubekommen. Und die ist auch nicht übertragbar auf den Partner wie andere Zusatzrenten. (also wird nicht als Witwenrente weiter gezahlt). Wir haben auf Anraten unseres Versicherungsvertreters in eine andere Rente umgewandelt.

umgewandelt?

Der Vertreter bekommt nochmal die volle Provision und Ihr zahlt noch einmal fünf Jahre die kompletten Abschlusskosten. Herzilichen Glückwunsch!

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@Bleistein

Nein, zahlen wir nicht. Provision kann sein, aber die zahlen ja wir nicht.

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@Blindi56

Nein? Wer denn? Sorry, soll nicht belehrend/blöd herüberkommen. Aber ich würde schon eine Wette halten, dass es doch so ist.

Eine Riesterrente in einen Vertrag aus der Vorsorgeschicht 3 umzuwandeln, geht nicht. Das geht nur, indem ich einen Vertrag kündige (beitragsfrei stelle) und einen neuen abschließe.

Der Neuabschluss ist immer mit Kosten verbunden. Die werden in den ersten fünf Jahren vom Sparbeitrag bezahlt. Einzige Ausnahme mag ein Spezialtarif für Honorarberater sein. Der bekommt das Geld dann aber direkt von seinem Kunden.

Falls Ihr wirklich eine exotische Sonderlösung habt oder die Kosten in bar wieder vom Vermittler zurückerstattet bekommt, dann bitte ich um Entschuldigung. Ansonsten würde ich noch einmal genau in den Unterlagen nachschauen.

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So alt kann man kaum werden, um das voll zurückzubekommen.

Stammtischargumente. Versicherungen rechnen immer mit der Lebenserwartung. Wirst Du älter - toll. Wenn nicht - Pech.

Und die ist auch nicht übertragbar auf den Partner wie andere Zusatzrenten.

Wenns der Ehepartner ist, natürlich. Und wenns ein Lebenspartner ist, kann der die Versicherung unter Abzug der Förderungen übernehmen. Die Förderung ist oft der geringste Teil, die erwirtschafteten Rendite aus den Zulagen kannste ja behalten. Lass es Dir mal rechnen...

in eine andere Rente umgewandelt.

sowas gibts bei Riester nicht. Dann wird gekündigt und in einen neuen Vertrag mit neuen Gebühren sondergezahlt.

Nein, zahlen wir nicht. Provision kann sein, aber die zahlen ja wir nicht.

DAS möchte ich schwarz auf weiß sehen. Bis auf Nettotarife wird in JEDEM Vorsorgetarif Provision kalkuliert und die zahlt - wer auch sonst - der Kunde ! Und wenn der Kollege die Provi weitergereicht hat, dann bewegt er sich auf sehr dünnem Eis !

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Stammtischdiskussion. Der Staat hat Dir mit Riester nichts geschenkt. Er hat Dir vorher einfach etwas (Rente) mehr weggenommen. so funktioniert das in der Propaganda-Politik leider.
Fakt ist jedoch: Riester-Renten sind pauschal weder gut noch schlecht. Es kommt immer auf den Einzelfall drauf an. So wie der eine eben bspw(!) VW-Autos toll findet und der andere sagt Preis-/Leistung geht gar nicht.

Also: Bitte die Gesamtsituation von einem Makler prüfen lassen und dann entscheiden,

m-)

Wenn Du der Versicherung einen Gefallen tun willst, dann kündige. Wenn Du Dir selber einen Gefallen tun willst, dann halte den Riestervertrag schön fest.

Alle Abschlusskosten sind schon bezahlt. Auf jeden Euro den Du selber einzahlst, bekommst Du (je nach Familienstand) mindestens 30 Cent von Vater Staat an Zulage und Steuer. Dazu hast Du noch den höheren Garantiezins von vor sieben Jahren (2,75 %). Dafür würden sich heute einige "den rechten Arm abhacken.."

Also: Wenn Du Kohle brauchst und nichts anderes geht, dann mach' es. Aber versuche bitte nicht, es Dir durch Argumente schön zu reden.

Hallo,

Zitat: Also: Wenn Du Kohle brauchst und nichts anderes geht, dann mach' es. Aber versuche bitte nicht, es Dir durch Argumente schön zu reden.

Also ich brauch keine Kohle :-) aber ich möchte nicht Zahlen Zahlen und Zahlen und später kommt nichts rüber, dann nehme ich lieber die 70€ Monatlich und leg die auf mein eigenes Sparbuch an.

Momentan ist es doch so das jeder 5 seine Riester still legt und das hat doch sein Grund

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@Tormentor66

Mehr als jede 5. Altersvorsorge wird von den Leuten nicht durchgehalten. Die Gründe sind vielfältig.

Da ist Riester ja dann sogar noch super bei der Quote. ;-)

Man muss doch mal genau hinterfragen, warum das so ist.. Ich behaupte frech, dass es nicht an der Qualität der Produkte, sondern am fehlenden Willen oder an finanziellen Engpässen liegt. Altersvorsorge geht nur langfristig. Einmal einstellen und dann laaaaaange durchhalten und sich nicht verrückt machen lassen. Das muss nicht Riester sein (bin auch gar kein Fan), aber wenn man schon sieben Jahre dabei ist, dann wäre es doch schlecht, das alles wegzuwerfen.

Handelsblatt und Co. wollen auch nicht aufklären, sondern nur Ihre Blätter verkaufen bzw. Klicks erzeugen. Denen ist egal, wo Du in zehn Jahren mit Deiner Vorsorge stehst, wenn Du jetzt wieder bei Null anfängst.

Riester ist ein Grundbaustein, bei dem es um Sicherheit und Förderung geht. Die Kritik, dass die Rendite dabei zu gering ist, ist eigentlich paradox.

Was jeder 5te macht, ist dabei eigentlich... naja egal. Tatsache ist aber auch, dass Riester alleine nicht ausreicht.

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Dazu hast Du noch den höheren Garantiezins von vor sieben Jahren (2,75 %). Dafür würden sich heute einige "den rechten Arm abhacken.."

Wozu sollte ich mir den Arm abhacken ? Ich hab noch einen Vertrag mit 4,0%. Auch der kommt gern auf den Prüfstand, wenn es sein muss. Der Garantiezins ist nur für den Notfall, also für die Pleite einer Versicherung. Denn eine Versicherung, die auf Dauer nur den Garantiezins erwirtschaftet, wird über kurz oder lang von Protektor aufgefangen werden müssen.

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@Candlejack

Prüfstand: Ja! Bitte! Aber nicht einen bezahlten Vertrag mit 2,75% Garantie platt machen und das Geld auf ein Sparbuch mit 0,05% Zinsen einzahlen!!!

Außerdem schrieb ich, heute (!) den Arm abhacken. Ich hatte auch mal Bundesschatzbriefe mit 10%. Toll und jetzt?

BTW: Du meinst also, man bekommt im Laufe der nächsten Jahre noch deutlich mehr als den Garantiezins? Weil der nur für die Pleite-Kandidaten interessiert?? Die Versicherer drücken doch derzeit schon wieder darauf, den Garantiezins von derzeit 1,75 noch einmal zu senken. Manche verabschieden sich ganz von der traditionellen LV und RV. Warum wohl?

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Erbsache/Erbausgleich

Mein Vater ist Januar 2014 verstorben. Laut seinem handschriftlichen Testament sind seine zweite Ehefrau (nicht meine Mutter), mit der er 20 Jahre verheiratet war und ich je zur Hälfte Erbe. Anfang 2011 wurden 2 Sparbücher (fiktiver Wert) von rund 40.000 €, welche bis dahin ausschl. auf meinen Vater liefen, von ihm gekündigt und auf ein Oder-Konto, welches er mit seine Frau zusammen hatte, einbezahlt. Ein weiteres Sparbuch von 20.000 € (fiktiver Wert) wurde von ihm aufgelöst und mir als Sondertilgung auf mein Immobiliendarlehen überwiesen / geschenkt. Vor ca. 4 Jahren hat er seiner Frau seinen Schrebergarten, Wert ca. 8000 € (der vorher ausschl. auf ihn lief) überschrieben. Anfang 2012 wurde sein PKW für ca. 12.000 € (der vorher auch ausschl. auf ihn lief) von seiner Frau verkauft, da er als Alzheimerpatient nicht mehr fahren konnte und seine Frau kaufte sich von diesem Geld einen neuen PKW, welcher mind. diesen Betrag kostete.

Das Testament sagt aus, daß sämtliche Sparbücher, Festgeldanlagen, der Garten und der PKW je zur Hälfte an seine Frau und mich gehen sollen.

Fragen:

  1. Sind die 20.000 €, welche seiner Frau hälftig von den 40.000 € über das Oder-Konto zugeflossen sind, durch die 20.000 € Sondertilgung /Schenkung an mich ausgeglichen? Auch wenn sie behauptet, daß die 40.000 € in den letzten 3 Jahren für den gemeinsamen Lebensunterhalt verbraucht worden seien, obwohl meinem Vater seine Rente für die Deckung der Pflegeheimkosten, wo er sein letztes Lebensjahr verbringen musste ausreichte und die gemeinsamen Renten während der übrigen 2 Jahre gut zum Leben ausreichten.

  2. Habe ich einen Erbausgleichsanspruch auf die oben besagten Dinge wie PKW und Garten, welche je zur Hälfte vererbt werden sollten, seiner Frau aber zu den oben genannten Zeiten bereits zugeflossen sind ?

  3. Sollte seine Frau ein evtl. weiteres Sparbuch meines Vaters ebenfalls in 2011 auf ihren Namen überschrieben bekommen haben, hätte ich dafür einen Erbausgleichsanspruch ? Und muß sie mir diese Information zukommen lassen ?

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