Richtigkeit biologischer Aussagen bezüglich Evolutionstheorien?

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4 Antworten

Beide Aussagen stimmen so, auch wenn die Wortwahl nicht ganz vorteilhaft ist.

ad 1.: Die Wesen müssen nicht zwingend "einfacher" gewesen sein, auch wenn das zutreffend ist, wenn man nur weit genug zurückblickt. Besser ausgedrückt ist dass die Wesen anders angepasst waren.

Ein Mammut ist nicht einfacher als ein Elefant, auch wenn es dessen Vorfahren darstellt. Ein Mammut ist einfach nur an andere Bedinungen angepasst, nämlich genau die gegenteiligen an die ein Elefant angepasst ist.

ad 2.: Das Wort hier sollte "Überreproduktion" lauten. Also nicht "zu viel herstellen", sondern "zu viele Nachkommen". Theoretisch bräuchten die meisten Tierarten keine jüngeren Geschwister.

Wenn die Eltern bereits ein Mal ihre DNS erfolgreich weitergegeben haben, ist es in der Theorie nicht mehr nötig für die beiden weitere Nachkommen zu zeugen. Die DNS ist bereits gemischt und ein weiteres Junge würde sich genetisch nicht sehr vom Vorgänger unterscheiden.

Dennoch pflanzen sich auch die Eltern so oft als möglich weiter fort. Zumindest wenn möglich, bei einigen Arten ist es sogar so dass die Eltern nach der Fortpflanzung sterben und zur Gänze den Nachkommen die Bildfläche überlassen.

Das ist die erwähnte Über-Reproduktion, also das animalische Bestreben so viele Nachkommen wie möglich zu erzeugen. Das sorgt natürlich dafür dass die Chance auf Mutationen größer ist und damit steigt auch die Chance auf überlebensgünstige Mutationen.

Alle Klarheiten beseitigt?

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Kommentar von JuliusSt
29.09.2016, 22:00

Danke :) stern gibt's leider erst später, wenn es möglich ist und ich es bis dahin nicht vergesse ;D^^

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Zu 1: Die Evolution geht nicht zwingend mit steigender Komplexität einher. In manchen Fällen kann die Komplexität eines Lebewesens auch drastisch abnehmen, wenn es reproduktive Vorteile bringt, z.B. bei Parasiten, die unnötige Organsysteme reduzieren.

Zu 2: Es klingt hier so, als wäre die Überproduktion (von Nachkommen) erst die Ursache der Variation, es wird aber nur die absolute und nicht die relative Häufigkeit von Abweichungen erhöht. Die Mutation kannst du außerdem streichen, dieses Wort war Darwin unbekannt.

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"In einer Population bei der natürlichen Reproduktion kommt es zu zufälligen Mutationen in der DNA, durch die es zu den Varietäten zB. im Äusseren kommt und wodurch sich die Lebewesen zu spezifischen Organismen entwickelt haben."

Mutationen können ja sinnvoll sein oder sich als Fehler entpuppen.

Überproduktion würde ich das nicht nennen. Es muss einfach eine Population da sein, die sich natürlich fortpflanzt. Das reicht schon um Mutationen entstehen zu lassen

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Kommentar von JaneJohnsson123
29.09.2016, 21:06

Darwin hat übrigens nichts von Mutation gewusst. Das wurde erst im 20. Jh. in seine Theorie hinzugefügt. Er hat nur festgestellt, dass Gene plötzlich auftauchen und dann vererbt werden, wenn sie sich als sinnvoll erweisen (gute Anpassung an Umwelt,Überleben)

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wenn du das so darstellst, dann denke ich dass das Zitate von darwin sind.dementsprechend muss das richtig sein

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Kommentar von JuliusSt
29.09.2016, 21:01

Es sollen Thesen im Sinne Darwins sein. Darwin wurde mit der synthetischen Evolutionstheorie auch teilweise berichtigt. Das Darwin "richtig" bedeutet, zweifle ich an. Aber die Thesen kommen nicht von Darwin, also ist das sowieso egal :D was würdest du dann sagen?

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