Richtiger Metal falscher Metal?

11 Antworten

Würde mal beim Drachenlord nachfragen. Der kennt sich damit aus.

Scherz beiseite.

True Metal bezeichnet Bands, bei nen nicht nur die Musikrichtung, sondern auch deren persönliche Lebenseinstellung und Sichtweisen der Musik entsprechen, sowie die Gestaltung der Liedtexte.

False Metal ist ein von Manowar geprägte Begriff, der Metalbands beschreibt, die sich nur durch den Klang ihrer Musik mit Metal identifizeren, aber nichts mit den Lebenseinstellung der Metaller und ihrer Beziehung zur Musik zu tun haben. Beispiele dafür waren Korn und Limp Bizkit.

Im Grunde genommen geht es bei True und False Metal also nicht um die gemachte Musik, sondern um die Persönlichkeit der Künstler.

Es gibt Leute die bezeichnen bestimmte Bands als false Metal.

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@Atlantis333

Das ist durchaus richtig und passiert besonders unter den Bands durch Soziale Netzwerke sehr häufig. Natürlich ist es unmöglich, das objektiv zu prüfen.

Als False Metal kann schließlich jede Musik eines Künstlers beschrieben werden, der sich in der Metal Szene bewegt und der durch seine Aussagen, Liedtexte und Lebensweise nicht zu einem früher existierenden Kreis von Künstlern gehört, die sich nicht nur im Klang ihrer Musik, sondern auch in ihren politischen, sozialen und religiösen Ansichten glichen.

Taucht nun ein neuer Künstler mit ähnlichem Musikstil auf, der diese Eigenschaften nicht teilt, wird er eben von Anhängern, die Metal als mehr als nur Musik ansehen, oft abgelehnt.

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@Ontodog

 Aha dann darf sich Metal also nicht verändern? Nicht mal leicht und sollte immer gleich klingen und immer gleich sein?

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@Atlantis333

Es geht darum, dass diese Musik früher eng mit einem Lebensstil und den damit einhergehenden persönlichen Eigenschaften der Künstler gekoppelt war.

Metal ist allerdings wie jede andere Kunstrichtung immer veränderlich. Es bleibt nie das gleiche - solange man Bands außen vor lässt, die sich nur auf die ursprüngliche Musik begrenzen.

Metal darf sich verändern - soll es sogar und das lässt sich auch nicht ändern. Das kommt alleine schon durch die Kreativität der Künstler und deren persönlichen Stil.

Das Problem mit False und True Metal ist, dass es für die Künstler, die Metal "zu Beginn" also in seiner ursprünglichsten Form gespielt haben, damit mehr als nur Musik verbinden, sondern eine Lebensweise. Es geht wie gesagt dabei weniger um den Klang, sondern um die Personen, die die Musik spielen.

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@Ontodog

 Ja, aber man kann dieses ganze Getue auch zu ernst nehmen.  Beispielweise bei Black Metal  wurden sogar Kirchen angezündet.

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@Atlantis333

Es gibt zu jedem Lebensstil fanatische Anhänger. Egal ob er von Musik, Politik, Tradition oder Religion geprägt ist. Alle enthalten Aussagen, die man ernst nehmen kann (wofür man bei einigen durchaus zu einem gewissen Maße gestört sein muss) oder nicht.

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@Ontodog

 Ja leider gibt es solche Spinner überall, zb. Varg Vikernes ist so ein Spinner.

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So wie ich das als Black Metal-Hörer verstehe, sind die "KVLT"isten besonders fixiert darauf, dass Künstler sich nicht ausverkaufen und ihren Underground-Wurzeln treu bleiben.

Das hat dann damit zu tun, wie die Alben produziert sind: Ob sie noch so kalt und rau produziert sind wie die frühen Sachen von Darkthrone, Burzum oder Thorns. Es kann auch damit zu tun haben, wie die Künstler sich präsentieren (Black Metal Bands auf riesigen Festivals werden natürlich nicht als trve empfunden).

Und auch generell, ob die Künstler ihr Image interessant und "glaubhaft" rüberbringen oder nur eine von den vielen, uninspirierten, bösen Satanisten sind.

Ich find diese Einstellung in gewisserweise nachvollziehbar. Ich hör auch eher die Sachen aus Skandinavien, die in den frühen 90ern entstanden, als eine Band wie Wolves in The Throne Room. Der generelle Sound des Black Metal hat sich sehr verändert und ich kann verstehen, dass einige eher den aggressiven Black Metal hören, als den Ambient Black Metal, wie er momentan sehr beliebt ist.

So weit zu den "Vernünftigen", die ihren Elitarismus in gewisser Weise begründen können. Es gibt auch andere:

Bei einigen hab ich das Gefühl es geht darum, dass man sich besonders fühlen kann, wenn man irgendeine Band aus Norwegen kennt, die '91 ein Demo-Tape aufgenommen hat und dann wieder für immer verschwunden ist.
Desto unbekannter die Band, desto besser.
So kann man sich als neues Mitglied in der Szene definieren und gleich allen beweisen, dass man sich "auskennt".

Aus meiner Sicht ist das völlig überzogen - auch wenn die ganze "Metal-Meute" mir am liebsten jetzt wieder an die Gurgel will^^.

Angeblich soll sich Metal kolossal von anderen Metal-Ablegern unterscheiden. Bei Brötchen ist es doch auch nicht so, dass ein Roggen-Brötchen plötzlich nicht mehr zu den Brötchen gezählt werden darf.

Und bei den früher entwickelten Musikgenres wie Hard-Rock und Heavy-Rock hat keine Kuh gemuht, wenn irgendeiner mal versehentlich solche Musik einfach unter Rock einstufte. Damals war man hinsichtlich der Musikeinstufung erheblich toleranter.

 Ja das sind halt die Metal-Elitisten.

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@Atlantis333

"Für den Laien gibt es genau zwei Arten des Metal: Mit Heavy Metal bezeichnet er alles, Death Metal ist es, sobald man den Text, aufgrund des eher schreienden als singenden Frontmannes, nicht mehr versteht, ohne das Lied auswendig zu kennen."

(Entnommen -->http://www.stupidedia.org/stupi/Metal)

:-)

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