Richtige Vergesellschaftung von Rennmäusen

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3 Antworten

kastraten werden zt weder von weibchen noch von männchen akzeptiert. daher sollte eine kastra nur gemacht werden, wenn sie medizinisch wirklich notwendig ist. ansonsten ist es in meinen augen der pure egoismus des menschen.

eine vergesellschaftung ist auch abhängig vom alter der zu tiere abhängig. mit einem jungtier von acht wochen kann man normaler weise (ausnahmen gibt es natürlich immer) die kleinraummethode wählen. sprich das jungtier etwas in der streu vom älteren tier einmüddeln lassen (geht ganz gut, während dem transport nachhause) und dann beide auf kleienn raum (ich nehm da so ca 40cm) zusammen setzt.

bei tieren die älter sind sollte man per trenngitter vg´n. dazu ein becken in der mitte mit einem trenngitter trennen, auf jede seite eine maus und dann täglich zwei mal seiten wechseln, damit sich der geruch angleicht. wann man die zwei zusammen lässt muss man immer individuell entscheiden. normal merkt man das aber schon ganz gut, wie die zwerge drauf sind.

während der gesamten vg gibt es keine einrichtung. die nasen sollen sich ja mit sich beschäftigen und nicht mit der einrichtung. sind sie zusammen sollten auch wenn nur aufgeschnittene klorollen gegeben werden. so kann keiner eingesperrt werden oder sich dort verstecken.

ich mache es mittlerweile immer so, dass ich das ältere tier und das jungtier (ist mir einfach lieber bei einer vg) kurz ans gitter setze um zu schauen, wie die ältere nase reagiert. ist alles friedlich kommt der zwerg zum großen. bisher hab ich die beiden nur einmal eine nacht am gitter gelassen, weil meine große ewig aufs gitter los ging und ich nicht die nacht hätte daneben sitzen können um zur not einzugreifen. fazit am nächsten tag war dann, dass der zwerg zur großen ging und sie als ziehmutter in beschlag genommen hat :P

du kannst ja auch hier noch mal nachlesen http://www.rennmaus.de/informationen/haltung/vergesellschaftung/

Ich persönlich vertraue diebrain.de und würde entsprechend vorgehen.
Da sie wohl recht problemlos als gleichgeschlechtliches Paar leben können, kann man sich die Kastration halt durchaus sparen. Es wird auf diebrain.de ja auch durchaus deutlich darauf hingewiesen, dass kaum ein Tierarzt bislang Rennmäuse kastriert und es eben auch eine komplizierte OP ist.

Ich denke, die Kritiker unterliegen schlicht einem Missverständnis.
Frau Wilde schildert, wie es nun mal natürlich wäre. Und natürlicherweise lebt stets nur ein erwachsenes, gegengeschlechtliches Paar beisammen bei Rennmäusen. Das ist schlicht so! Entsprechend wäre es am natürlichsten, das auch in Heimtierhaltung so zu handhaben - wenn man denn einen sehr erfahrenen Tierarzt zur Kastration des Männchens an der Hand hat!
Ansonsten rät sie ja ganz klar dazu, ein gleichgeschlechtliches Paar zu halten, was durchaus möglich, aber eben völlig unnatürlich, ist. In der Natur käme das so schlicht nicht vor.

Verstehe danke es war nur ein wenig durcheinanderbringend zufällig war das schon 2-3 Mal der Fall :-/

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Ich habe zwei Männchen so vergesellschaftet wie auch die Trenngittermethode die auf diebrain.de ist. Aber ich habe 3-5 mal am tag die Seiten gewechselt.

ich hatte dazu ein 50x30 Aquarium das ich nur ca. 5 cm hoch eingestreut habe. Einrichtungsgegenstände hatte ich keine drin nur Heu, Stroh und Küchenrollenpapier zum Nest bauen. das Körnerfutter habe ich ganz an das Gitter gestreut damit sie sich beschnuppern müssen. Nachdem beide auch nach Seitentausch ruhig waren und auch im Nest des anderen geschlafen haben habe ich sie in der Badewanne (neutraler Boden) zusammengelassen. Als sie da nicht irgendwie gekämpft haben, habe ich sie auf einer Seite des kleinen Aquariums zusammengesetzt und ihnen jeden Tag ein etwas größeres Stück gegeben. Nach ca. einer Woche konnten sie dann in den normalen Käfig umziehen.

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