Richtige Kopfhaltung beim Reiten - Hat jemand tipps wie ich eine gute kopfhaltung erreichen kann ohne das pony in irgendeine verkrampfte haltung zu zwingen?

1 Antwort

Huhu,

Zuallererst: Was sagt euer Trainer/Reitlehrer dazu? Probleme geht man im Unterricht an.

Wenn es einem Pferd schwer fällt, unter dem Reiter in eine gute Arbeitshaltung und Aufrichtung zu kommen, es ein korrektes Vorwärts-Abwärts aber zeigen kann, kann das verschiedene Gründe haben.

Es kann sein, dass du das Pferd im vorwärts-abwärts gut unterstützen und mit einem freien Sitz nicht behindern kannst, sobald du mehr Aufrichtung forderst, aber verspannst, es in der Bewegung behinderst und seine Losgelassenheit und seinen Takt störst.

Es kann sein, dass der Sattel oder die Sattelunterlage bei mehr Aufrichtung irgendwo etwas zwickt und das Pferd stört.

Es kann sein, dass du mit deiner Zügelführung das Pferd in mehr Aufrichtung behinderst und seine Losgelassenheit störst.

Es kann sein, dass seine Muskeln noch nicht stark genug sind, unter dem Reiter mehr Aufrichtung zu zeigen.

Es kann sein, dass das Pferd Probleme hat das Gebiss anzunehmen, dass kann auf ein unpassendes Gebiss oder Zahnprobleme zurück zu führen sein.

Es kann sein, dass das Pferd schon durchs Genick geht, nur vom Exterieur her einfach eingeschränkt ist.

Du siehst, es gibt zig mögliche Ursachen.

Liebe Grüße

Meine Reitlehrerin meint ich soll das erstmal ignorieren weil sie ja versammelt geht nur den kopf halt nicht perfekt hält. der Sattel kann es nicht sein der war erst vor zwei wochen beim sattler und der zahnarzt war auch vor nen halben jahr da und ich habe schon mehrere gebisse ausprobiert. Meine Reitlehrerin meint auch immer das ich schön locker in der hüfte bin und das pferd eben nicht störe und ich bin auch eigentlich immer sehr sanft am zügel. An den Muskeln kanns eigentlich auch nicht liegen machen seit ca nem halben jahr aufbautraining mit viel Stangenarbeit und gelände ausdauertraining. Am exterieur kanns eigentlich auch nicht liegen weil sie zb in wendungen oder wenn ich sie biege den kopf gut hält und ihn dann auf geraden strecken wieder nach ober zieht trotzdem danke für die antwort:)

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@Fjodurx

Da hat Deine Trainerin leider nicht Recht. Das Pferd KANN rein von seiner Biomechanik nicht korrekt laufen und der Kopf woanders sein. Funktioniert nicht. Wenn es vorne nicht stimmt, ist das ein Zeichen dafür, dass hinten was nicht passt. Wenn sie in der Biegung schon schön steht, sich aber dann raus hebt, wenn Du auf die Gerade einbiegst, dann verlierst Du beim gerade Stellen die offene freie Muskulatur im Lendenbereich.

In der Tat fällt es den Pferden in der Biegung wesentlich leichter, wenn man das auf die Gerade mitnehmen kann, hat man gewonnen, wenn nicht, sollte man nicht einfach drüber reiten und dem Pferd damit quasi "Recht geben" bzw. ihm damit die Möglichkeit geben, ein paar Meter schlecht zu laufen. Jeder schlecht gelaufene Meter ist ein Rückschritt, jeder gut gelaufene ein Fortschritt. Besser als zu viel Gerade reiten wäre in dem Fall, weiter in der Biegung gymnastizieren und nach und nach die Dauer steigern (immer auf's Pferd hören, immer so, dass es das auch noch leisten kann) und zum Überprüfen reicht anfangs das Umstellen beim Wechseln aus dem Zirkel und wenn das wirklich top geht, kann man als nächstes überprüfen, was passiert, wenn man auf die Gerade kommt.

Interessant auch: Den Menschen, die ja auch eine gewisse Schiefe haben, fällt ebenfalls die gebogene Linie viel leichter. Hier auch gaaaanz achtsam auf Dich sein, ob Du wirklich auf der Geraden genauso locker begleitest und eben die Trainerin auch fragen, ob möglicherweise eine Schulter zu weit vorne oder hinten ist, vielleicht ein Oberschenkel ein bisschen fest macht oder ähnliches.

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