Richtige Haltung der Zügel im Galopp und Pferd schlägt die Zähne aufeinander?

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Ich kann euch beide nicht sehen, deswegen ist es ziemlich schwierig das zu beurteilen.

Als Tipp für dein Problem beim Reiten: Versuche das Gefühl zu haben das du sie mit dem inneren Schenkel nach außen treibst und mit der inneren Hand Stellung gibst.Achte aber darauf, dass du sie außen nicht loslässt, aber ihr trotzdem so viel Zügel lässt, das du die Stellung erlaubst.

Aber wie gesagt, übers Internet ist das schwer zu beurteilen, frage doch mal einen guten Reiter bei dir im Stall, ob er/sie mal drüber gucken kann:)

Zum Putzen: Es kann auch sein das sie schmerzen hat, wurde sie schon mal vom Tierarzt durchgechekt? Ich würde jetzt spontan sagen, das ein nicht passender Sattel die Grundlage für alle Probleme sein könnte.

Ansonsten kannst du in dem Punkt auch eine erfahrenere Person fragen, die euch beide kennt. Bodenarbeit kann auch hilfreich sein, da du so mehr vertrauen aufbaust, falls sie mal schlechte Erfahrungen gemacht hat und jetzt aus Angst 8z. Bsp. vor dem Sattel oder vor Gerten oder so)so reagiert.

Das deine Reitlehrerin keine Korrekturen gibt, obwohl du ja sogar selbst merkst das es etwas zu verbessern gibt finde ich etwas komisch, aber du kannst sie ja einfach mal direkt fragen was du tun sollst, damit sie sich mehr biegt.

Viel Erfolg:)

Danke für Deine ausführliche Antwort. Die Stute wurde in der Zwischenzeit "pensioniert". Es wurde eine beginnende Arthrose festgestellt und die Besitzerin hat sich dazu entschlossen das Tier auf die Altersweide zu geben. Obwohl etwas traurig dass ich mich nicht verabschieden konnte, freue ich mich sehr dass sie nun ihren sehr frühen, sie war erst 10 Jahre alt, Lebensabend geniessen darf. Hoffentlich darf sie noch ganz lange und möglichst ohne Schmerzen leben.

Lieber Gruss

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So ganz krieg ich das jetzt nicht auf die Reihe - sind das 2 verschiedene Stuten, oder istbes das selbe Pferd, welches sowohl beim reiten als auch beim putzen und satteln auffällig ist?

Auch ich reite überwiegend Schulpferde. Und beide Situationen, die Du beschreibst, sind auch mir vertraut. Nun weiß ich ja nicht, wie die Gesamtsituation und der Zustand der Pferde dort bei Dir ist. Ich hoffe, es stecken keine ernsthafteren Probleme dahinter. Dass Schulpferde keinen einfachen Job haben, und such mal entsprechend reagieren  ist ja klar. 

So erlebe ich ähnliches: 

Ich bekomme es auch nicht immer hin, die Pferde schön  zu biegen, und habe manchmsl, wie ich es ausdrücke, fast das Gefühl, als säße ich quer auf dem Pferd. Wirklich " falsch" mache ich es wohl auch nicht. Aber wenn ich einen schlechten Tag ( oder auch mehrere Wochen...) habe, oder das Pferd in den letzten  Tagen  nicht gut  gut geritten worden ist, reicht mein Können einfach noch nicht aus, um das etwas steife Pferd zu ordentlich gymnastizieren. Da verzweifle ich weder an meinen Fähigkeiten, noch mache ich mir allzugroße Sorgen um das Pferd. Erfahrungsgmäß wird das wieder - oder der Reitlehrer erklärt mir den Grund, warum dies Pferd sich mit der Biegung ( oder was auch immer) schwer tut. Vielleicht kannst Du ja nach dem Unterricht mal fragen?

Die 2. Sache: finde ich bei Schulpferden schon mal öfter vor. Und wenn Du den .Eindruck hast, es geht nur ums putzen und satteln, während das Pferd nichts dagegen zu haben scheint, geritten zu werden - da habe ich mit 2 Schulpferden zu tun, bei denen das auch so ähnlich ist. Das eine ist super lieb und weich zu sitzen, daher wird es oft fur Anfänger eingesetzt., wodurch es öfter leichte Verspannungen bekommt. Da nehme ich zum Putzen einen ganz weichen Gummistriegel und massiere beim Putzen ganz langsam. Beim Reiten geht es dann anfänglich etwas klamm, wird aber  dann munterer. Nach dem Reiten läßt es sich dann ganz normal abbürsten, weil meine Wenigkeit ausreicht, es locker zu reiten.

Das andere giftet beim putzen und satteln total rum, kann sogar mal versuchen, zu treten, ist aber ein Traum von Pferd, wenn man dann drauf sitzt. Das liegt einfach daran, dass es ein wenig sensibel ist, und die Ungeschicklichkeiten, die dem einen oder anderen Reitschüler beim satteln unterlaufen sind, übel genommen hat und sich nun schwer tut, jemandem ausser dem Stallpersonal zu vertrauen. Meist kennen die Pferde ihre einzelnen Schüler - aber dies hier ist einfach sauer. Da muss man ihm die Angelegenheit auch eben durch seine Lieblingsbürste, ein paar Möhren und ganz viel Ruhe versuchen, etwas schmackhafter zu machen 😉

Ich hoffe, mit " deinen" Pferden ist es ähnlich - nicht, dass ersthafte Errankungen dahinter stecken...

Zunächst erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNCH! Du bist auf dem richtigen Weg! Es hat fast immer etwas mit dir zu tun wenn etwas nicht klappt. Natürlich ist es nicht deine Schuld - so meine ich das nicht - irgendetwas kannst du besser machen, damit dieser Fehler nicht mehr auftritt. 

Ferndiagnose ist immer müßig. Geh mal selbst auf Fehlersuche - sitzt du richtig - tief im Pferd? Wenn du auf der rechten Hand reitest, schieb einfach mal deine rechte Hand unter den Po (natürlich rechts) - Zügel in die linke Hand. Ändert sich was - wie fühlt sich das an? 

Steht dein Pferd am äußeren Zügel? Biegt dein Pferd sich um deinen inneren Schenkel? Kannst du das innere Auge schimmern sehen? Springt dein Pferd jeden Galloppsprung richtig durch. Treibst du genug? Wie fühlt sich das ganze denn an - locker oder krampfig? Such mal selbst du bist doch schon auf dem richtigen Weg.

Meine alte Stute beißt immer beim Sattel auflegen in den Strick - schlechte Erfahrung - Geduld, Freundlichkeit - Leckerlies helfen und ich lass mir eben beim Satteln sehr viel Zeit. Benutz einfach mal einen weichen Putzhandschuh oder lass mal jemanden zu gucken - vielleicht fällt dem anderen ja irgend etwas auf. Viel Glück!

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