Richtige Haltung der Zügel im Galopp und Pferd schlägt die Zähne aufeinander?

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7 Antworten

Ich kann euch beide nicht sehen, deswegen ist es ziemlich schwierig das zu beurteilen.

Als Tipp für dein Problem beim Reiten: Versuche das Gefühl zu haben das du sie mit dem inneren Schenkel nach außen treibst und mit der inneren Hand Stellung gibst.Achte aber darauf, dass du sie außen nicht loslässt, aber ihr trotzdem so viel Zügel lässt, das du die Stellung erlaubst.

Aber wie gesagt, übers Internet ist das schwer zu beurteilen, frage doch mal einen guten Reiter bei dir im Stall, ob er/sie mal drüber gucken kann:)

Zum Putzen: Es kann auch sein das sie schmerzen hat, wurde sie schon mal vom Tierarzt durchgechekt? Ich würde jetzt spontan sagen, das ein nicht passender Sattel die Grundlage für alle Probleme sein könnte.

Ansonsten kannst du in dem Punkt auch eine erfahrenere Person fragen, die euch beide kennt. Bodenarbeit kann auch hilfreich sein, da du so mehr vertrauen aufbaust, falls sie mal schlechte Erfahrungen gemacht hat und jetzt aus Angst 8z. Bsp. vor dem Sattel oder vor Gerten oder so)so reagiert.

Das deine Reitlehrerin keine Korrekturen gibt, obwohl du ja sogar selbst merkst das es etwas zu verbessern gibt finde ich etwas komisch, aber du kannst sie ja einfach mal direkt fragen was du tun sollst, damit sie sich mehr biegt.

Viel Erfolg:)

josephinep 04.08.2017, 15:15

Danke für Deine ausführliche Antwort. Die Stute wurde in der Zwischenzeit "pensioniert". Es wurde eine beginnende Arthrose festgestellt und die Besitzerin hat sich dazu entschlossen das Tier auf die Altersweide zu geben. Obwohl etwas traurig dass ich mich nicht verabschieden konnte, freue ich mich sehr dass sie nun ihren sehr frühen, sie war erst 10 Jahre alt, Lebensabend geniessen darf. Hoffentlich darf sie noch ganz lange und möglichst ohne Schmerzen leben.

Lieber Gruss

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So ganz krieg ich das jetzt nicht auf die Reihe - sind das 2 verschiedene Stuten, oder istbes das selbe Pferd, welches sowohl beim reiten als auch beim putzen und satteln auffällig ist?

Auch ich reite überwiegend Schulpferde. Und beide Situationen, die Du beschreibst, sind auch mir vertraut. Nun weiß ich ja nicht, wie die Gesamtsituation und der Zustand der Pferde dort bei Dir ist. Ich hoffe, es stecken keine ernsthafteren Probleme dahinter. Dass Schulpferde keinen einfachen Job haben, und such mal entsprechend reagieren  ist ja klar. 

So erlebe ich ähnliches: 

Ich bekomme es auch nicht immer hin, die Pferde schön  zu biegen, und habe manchmsl, wie ich es ausdrücke, fast das Gefühl, als säße ich quer auf dem Pferd. Wirklich " falsch" mache ich es wohl auch nicht. Aber wenn ich einen schlechten Tag ( oder auch mehrere Wochen...) habe, oder das Pferd in den letzten  Tagen  nicht gut  gut geritten worden ist, reicht mein Können einfach noch nicht aus, um das etwas steife Pferd zu ordentlich gymnastizieren. Da verzweifle ich weder an meinen Fähigkeiten, noch mache ich mir allzugroße Sorgen um das Pferd. Erfahrungsgmäß wird das wieder - oder der Reitlehrer erklärt mir den Grund, warum dies Pferd sich mit der Biegung ( oder was auch immer) schwer tut. Vielleicht kannst Du ja nach dem Unterricht mal fragen?

Die 2. Sache: finde ich bei Schulpferden schon mal öfter vor. Und wenn Du den .Eindruck hast, es geht nur ums putzen und satteln, während das Pferd nichts dagegen zu haben scheint, geritten zu werden - da habe ich mit 2 Schulpferden zu tun, bei denen das auch so ähnlich ist. Das eine ist super lieb und weich zu sitzen, daher wird es oft fur Anfänger eingesetzt., wodurch es öfter leichte Verspannungen bekommt. Da nehme ich zum Putzen einen ganz weichen Gummistriegel und massiere beim Putzen ganz langsam. Beim Reiten geht es dann anfänglich etwas klamm, wird aber  dann munterer. Nach dem Reiten läßt es sich dann ganz normal abbürsten, weil meine Wenigkeit ausreicht, es locker zu reiten.

Das andere giftet beim putzen und satteln total rum, kann sogar mal versuchen, zu treten, ist aber ein Traum von Pferd, wenn man dann drauf sitzt. Das liegt einfach daran, dass es ein wenig sensibel ist, und die Ungeschicklichkeiten, die dem einen oder anderen Reitschüler beim satteln unterlaufen sind, übel genommen hat und sich nun schwer tut, jemandem ausser dem Stallpersonal zu vertrauen. Meist kennen die Pferde ihre einzelnen Schüler - aber dies hier ist einfach sauer. Da muss man ihm die Angelegenheit auch eben durch seine Lieblingsbürste, ein paar Möhren und ganz viel Ruhe versuchen, etwas schmackhafter zu machen 😉

Ich hoffe, mit " deinen" Pferden ist es ähnlich - nicht, dass ersthafte Errankungen dahinter stecken...

Schön, dass du so aufmerksam bist! 

Das Pferd zeigt deutliche Schmerzen. 

Ich tippe auf einen unpassenden Sattel, der sehr weh tut. Deswegen kann sie auch nicht ordentlich laufen. 

Sie hat Angst vor dem Ding und möchte dir nicht wehtun, also lässt sie ihre Angst/Anspannung/Aggression am Strick etc aus. 

Wenn vom Besitzer nichts kommt, würde ich nochmal ein persönliches Gespräch suchen, wenn das möglich ist. Wenn das nicht geht oder er das nicht einsieht, würde ich mich weigern, das Pferd zu reiten und es außerdem den anderen Reitschülern erzählen. 

Das arme liebe Tier scheint krank zu sein. Wenn es so reagiert, wie du es beschreibst, hat es Schmerzen ohne Ende. Das dürfte auch der Grund sein, warum es sich nicht biegen kann. Wahrscheinlich könnte nicht mal Ingrid Klimke das Pferd biegen.

Ich würde mich jedenfalls weigern, dieses Pferd zu reiten. Es dürfte Tierquälerei sein. Und lernen tust du auf dem Pferd gar nichts.

Zunächst erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNCH! Du bist auf dem richtigen Weg! Es hat fast immer etwas mit dir zu tun wenn etwas nicht klappt. Natürlich ist es nicht deine Schuld - so meine ich das nicht - irgendetwas kannst du besser machen, damit dieser Fehler nicht mehr auftritt. 

Ferndiagnose ist immer müßig. Geh mal selbst auf Fehlersuche - sitzt du richtig - tief im Pferd? Wenn du auf der rechten Hand reitest, schieb einfach mal deine rechte Hand unter den Po (natürlich rechts) - Zügel in die linke Hand. Ändert sich was - wie fühlt sich das an? 

Steht dein Pferd am äußeren Zügel? Biegt dein Pferd sich um deinen inneren Schenkel? Kannst du das innere Auge schimmern sehen? Springt dein Pferd jeden Galloppsprung richtig durch. Treibst du genug? Wie fühlt sich das ganze denn an - locker oder krampfig? Such mal selbst du bist doch schon auf dem richtigen Weg.

Meine alte Stute beißt immer beim Sattel auflegen in den Strick - schlechte Erfahrung - Geduld, Freundlichkeit - Leckerlies helfen und ich lass mir eben beim Satteln sehr viel Zeit. Benutz einfach mal einen weichen Putzhandschuh oder lass mal jemanden zu gucken - vielleicht fällt dem anderen ja irgend etwas auf. Viel Glück!

Es scheint so als hätte das Pferd Verspannungen im Rücken bzw. vielleicht sogar etwas im Rücken. Empfindlichkeit im Rücken ist da immer schon ein  Anzeichen, auch , dass sie sich nicht Biegen lassen will und steif ist.
ich denke allerdings, dass du da wenig machen kannst, wenn du nur einmal die Woche diese Stute reitest. vielleicht kannst du  mal deinen Reitlehrer ansprechen, ob er nicht einmal mit der Besi sprechen möchte. aber mehr kannst du da leider nicht tun.
sollte sie was im Rücken haben ist Schulbetrieb eine sehr schlechte Wahl für das Pferd

Lass es einfach¨Mein Pony knabbert auch immer am Strick etc. sattle schnell und als wäre es das normalste der Welt dein Pferd in dem du auf ihr Verhalten eingehst tust du genau das was sie will Zeit schinden bis gesattelt wird.Fals es aber nicht schlimm ist gib ihr einen Klaps das macht sie stutzig und in dem Moment sattelst du.Also Wasedas reiten betritt:du scheinst mir sehr unsicher zu sein!Das Pferd spiegelt das Verhalten des mensches wieder!Denk nicht darüber nach was du falsch machst oder nicht(ausser der Reitlehrer sagt etwas oder du bist dir ganz sicher)Denn nicht ganz sicher sein gibt es nicht entweder du bist dir sicher oder du lässt es einfach.Gib dem Pferd ja nicht die Unsicherheit!Ich hoffe ich konnte dir helfen:)

LyciaKarma 19.01.2017, 18:50

Knabbern und aus Aggressivität in den Strick beißen ist was völlig anderes! Das Pferd zeigt deutliche Schmerzen, das darf man auf keinen Fall so runterspielen!

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Fiora2016 19.01.2017, 19:20
@LyciaKarma

Warst du dabei?????Vlt hat es ja nur am Strick geknabbert das weisst du doch nicht!!Hf

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LyciaKarma 19.01.2017, 20:19
@Fiora2016
Aber wenn man sattelt oder auch nur ihren Rücken berührt, fängt sie an mit dem Hintern zu bocken, die Ohren anzulegen und die Zähne aufeinander zu schlagen. Manchmal beisst sie auch in den Strick.

Das ist kein simples Knabbern. 

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LyciaKarma 19.01.2017, 20:44
@Fiora2016

Das kann man aus dem interpretieren, was sie geschrieben hat. 

Das ist, als wenn du nach jemandem schlägst, der dir weh tun will und jemand sagt, dass du winken würdest.. 

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ponyfliege 19.01.2017, 20:46
@Fiora2016

das ist eine antwort, die könnte auch dressurreiter geschrieben haben...

ach ja - ich "warste dabei".

wenn fiona nicht in der lage ist, ihr pony fachlich richtig zu erziehen und ihm eine unart abzugewöhnen, ist das nicht dasselbe, wie ein pferd, das offenbar grosse schmerzen im rücken hat, in den strick beisst.

die fragestellerin hat die problematik SEHR GUT und aufschlussreich beschrieben.

lediglich die oben stehende antwort ist voll daneben.

was würdest du sagen, wenn dein sportlehrer dir von unten einen reisnagel in den schuh steckt und dich damit einen 10.000m lauf machen liesse? ach ja - und immer wenn du den reisnagel entfernen willst, kriegst du einen fetten anraunzer und einen klapps.

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Holou 19.01.2017, 21:14
@ponyfliege

@ponyfliege  was hat das mit dressurreiter zu tun :D hallo ?!
ich bin sehr erschrocken fiora2016... so eine schwachsinns antwort! 

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Fiora2016 19.01.2017, 21:27
@Holou

LOL ihr nehmt aber auch alles ernst:-)

Ich habe nur probiert zu helfen und habe die andere Seite (des Schmerzes)nicht gesehen.Das ist ja wohl kein schwer verbrechen!!!

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