Richtig lüften - bis kein Feuchtigkeitsbeschlag mehr am Fenster ist?

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8 Antworten

dass Stoßlüften nur Sauerstoff in den Raum bringt aber nicht dafür geeignet die Raumluftfeuchte zu senken. Messungen haben ergeben dass nach Stoßlüften spätestens nach 1 Stunde wieder gleicher Feuchtegehalt wie vorher war.

newcomer 17.01.2017, 18:31

vor ein paar Jahren wurde uns von HNO Ärzten empfohlen Wohnungsluft zu befeuchten um die Schleimhäute nicht austrocknen zu lassen. Deshalb hat man Verdampfer an Heizkörper gehängt usw.

Dann wurde neue Energiesparverordnung beschlossen was zur Folge hatte dass Häuser immer dichter werden. Dies hat unter anderem zur Folge dass die Raumfeuchte unter anderem an den Innenfenstern beschlägt.

Nun musste neue Verordnung her was bedeutet die Raumluftfeuchte weitestgehendst zu senken.
Mag sein dass dann weniger beschlägt aber die menschlichen Schleimhäute leiden darunter. Anstatt dass bestimmte Maßnahmen durchgeführt werden die die Kondensation verhintert muß sich der Mensch der ENEV sprich Energiesparverordnung anpassen.

Neueste Erkenntnisse zeigen dass es auch anders gehen würde.
Die Technik dazu ist ausgereift aber es gibt noch ein rechtliches Problem zu klären.

Viel Spass beim Stoßlüften

Newi

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Punkt 1: Die Antwort von Newcomer ist totaler Quatsch. Nicht nur Quatsch, sondern schon schädigend. Also nicht weiter beachten.

Kann ich sagen: Wenn der Feuchtigkeitsbeschlag am Fenster weg ist, ist die Feuchtigkeit draußen und ausreichend gelüftet?

Das muss nicht zwangsläufig so sein. Fenster gehen nach innen auf, und während der Luftwechsel stattfindet, wird das Fenster dort wärmer, weshalb es nicht mehr beschlägt.

Andererseits dauert es aber auch, bis der Beschlag sich abbaut. Da lüftest du eine kleine Weile, ohne das weiterer Beschlag entsteht.

Wenn draußen Nullgrade sind, dann kannst du nach meiner Erfahrung wirklich das Fenster schließen, wenn es unbeschlagen ist. Evtl. sogar etwas eher. Mit Durchzug über zwei große Fenster können 2 bis 3 Minuten pro Lüftungsvorgang völlig genügen.

realistir 18.01.2017, 14:11

Was bist du denn für Einer? Woher nimmst du dir die Frechheit zu sagen was dieser oder jener sagte sei Quatsch, Herr oder Frau Diktator?

Lasse einfach jeden seine Meinung sagen, das meiste ist sowieso relativ und Glaubenssache! Wieso also willst du päbstlicher als der Pabst sein?

Zumal du nicht mal die physikalischen Grundkenntnisse im Zusammenhang mit Luftfeuchte kennst.

Wenn ich deinen Käse lese, bei geöffnetem Fenster wird die Scheibe innen wärmer, kräuseln sich mir die Fußnägel.
Du hast so einiges nicht verstanden, machst aber ganz schön viel Lärm ;-) Da ist mir Newcomer lieber ;-)

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napoloni 18.01.2017, 16:51
@realistir

Es geht hier nicht um Meinungen, Glaubensrichtungen oder Esoterik, sondern um physikalische und biologische Gesetze.

Deshalb hilft Newcomers Meinung nichts.

Fenster öffnen sich nach innen. Die Außenseite der Scheibe befindet sich mit dem Öffnen im Innenraum und wird dort selbstverständlich erwärmt. Mehr hast du nicht vorzutragen?

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willimatt 18.01.2017, 15:59

Sei vorsichtig!

Wenn Dein Kommentar in der Bundesregierung gelesen wird, dann gibt es nächstens eine FUVO.

Das wäre die Fenster-Umbau-Verordnung. Wir müssten dann ab 2020 alle Fenster nach außen öffnen.

Natürlich sind dann ab sofort Enegieeinsparungen von 30% an Schäuble abzuführen. Da sind nämlich noch einige Banken zu retten!

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Nach deren Aussage ist, wenn der Feuchtigkeitsbeschlag am fenster weg ist, die Feuchtigkeit draußen. So mache ich das übrigens auch. Alle fenster für eineige wenige Minuten ganz auf. 

Warum fängst du nicht an, vernünftig zu recherchieren?
Zuerst mal ist in jeder Luft Feuchtigkeit, egal ob innen oder aussen.

Rein physikalisch gibt es einen wesentlichen Faktor, der bei den meisten Betrachtungen nicht genutzt wird.
Die Feuchte-Speicherfähigkeit der Luft ist maßgeblich bestimmt durch die Lufttemperatur. Warme Luft enthält mehr Feuchtigkeit als kalte Luft.

Der Taupunkt ist der Punkt, an dem die Feuchte sichtbar wird, eine Grenze erreicht ist. Kühlt eine Fläche auf Taupunkttemperatur ab, bildet sich dort sichtbare Feuchte.

In gewissem Sinne ist lüften typisch menschlicher Unsinn, denn man lässt beim lüften nur weniger gesättigte Luft ins Haus, sonst nichts. Dort kann diese reingelassene Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern, bis diese Luft auf Flächen trifft, die der Taupunkttemperatur entsprechen und somit dort Feuchtigkeit entsteht.

Solche Feuchtigkeit wäre also nicht nur durch lüften zu vermeiden, sondern dadurch dass es keinerlei Flächen mehr gibt, die eine Taupunkttemperatur annehmen könnte.

Wieso wird es nur an Fenstern und Flächen feucht, die im Haus auf um die 15 Grad absinken können, sonst nicht? Na?
Dein Beispiel mit der Bauphysik zeigt doch genauer genommen nur deren technische Fehler auf. Bauphysikalische Fehler, keine Lüftungstechnischen.

napoloni 18.01.2017, 18:49

Rein physikalisch gibt es einen wesentlichen Faktor, der bei den meisten Betrachtungen nicht genutzt wird. Die Feuchte-Speicherfähigkeit der Luft ist maßgeblich bestimmt durch die
Lufttemperatur. Warme Luft enthält mehr Feuchtigkeit als kalte Luft.

Ja!

Und schon ziehst du den Faktor selbst nicht mehr in Betracht

In gewissem Sinne ist lüften typisch menschlicher Unsinn, denn man lässt beim lüften nur weniger gesättigte Luft ins Haus, sonst nichts. Dort kann diese reingelassene Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern, bis diese Luft auf Flächen trifft, die der Taupunkttemperatur entsprechen und somit dort Feuchtigkeit entsteht.

Wir entlasten feuchtigkeitsgesättigte warme Luft und nehmen kühle Frischluft auf.

Solche Feuchtigkeit wäre also nicht nur durch lüften zu vermeiden,
sondern dadurch dass es keinerlei Flächen mehr gibt, die eine
Taupunkttemperatur annehmen könnte..

LOL. Du willst also alle Innenflächen beheizen, um Tauwasseranfall zu vermeiden?^^ Abgesehen vom ökonomioschen und ökologischen Unsinn lässt du auch außer Acht, dass wir Menschen Sauerstoff brauchen. Ohne Lüften atmen wir verbrauchte Luft mit viel CO2, wenig Sauerstoff und vielen Schadstoffen. Kunststoffausdünstungen, etwa vom Fernseher. Kerzenruß, Flatulenzgase und so weiter und so fort. Wenn man zu viel schlechte Luft einatmet, kann das Hirn ja gar nicht mehr richtig denken...

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realistir 18.01.2017, 22:36
@napoloni

typische Dummschwätzerei, die du neben diverser Unterstellungen betreibst ;-)

Erstens ist alles wie gesagt relativ und subjektiv und somit Glaubenssache, auch das was angeblich wissenschaftlich bewiesen ist. Denn bewiesen ist gar nichts, alles nur Behauptung und kein Beweis. Menschlicher Irrtum halt, aber du irrst ja nie, gell. ;-)

Wo steht denn jetzt wieder beschrieben wieviel Sauerstoff ein Lebewesen braucht und vor allem in welcher Reinheit? Na?

Witzbold, geheizt wird ja ohnehin in Häusern, Wohnungen. Das einzige was du übersiehst, sind die Stellen an denen wegen bautechnischer Fehler Kondensat entsteht, trotz heizen!

Man könnte also per Vermeidung von baufehlern Feuchtigkeitsprobleme vermeiden anstatt lüften zu müssen! Nur kapierst du es so nicht, weil du meinst, lüften sei sowieso nötig.

Soso, du unterstellst also einfach so, mein Hirn könne wegen Lüftungsmangel nicht gut arbeiten. Tja wie gesagt, menschliche Irrtümer, davon bist auch du nicht befreit. ;-)

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Keine Sorge, alles ganz normal. Auch gut gedämmte Fenster beschlagen beim Lüften ein bisschen.

Etwas Feuchtigkeit muss ja sein. Schlimm wird es erst, wenn die Feuchtigkeit sich zu Tropfen verbindet und runter tropfen.

richtiges lüften und heizen, gerade in der kalten jahreszeit, ist das A & O zur vermeidung von schimmel oder muffiger raumluft.

wenn du das fenster nach innen öffnest, hat die außenseite außentemperatur und beschlägt sofort in der wärme der innenluft wie eine wasserflasche, die du aus dem kühlschrank holst. wenn du solange warten willst, bis das abgetrocknet ist, ist dein raum total ausgekühlt.

lüfte ohne rücksicht auf diesen beschlag max. 5. minuten mit dieser sog. "stoßlüftung" bei der einmal die raumluft ausgetauscht wird, ohne den raum und die möbel auszukühlen. drehe vorher die heizung herunter und regele sie nach dem schließen des fensters wieder auf den vorherigen wert.

wenn man das 1-2 x am tag macht, kann sich kaum schimmel bilden und man hat immer relativ frische luft in den räumen.

willimatt 17.01.2017, 18:23

Das wäre schön, wenn Lüftung sooo einfach wäre.

Das was Du beschreibst, kann man tun, wenn im Haus den ganzen Tag eine mechanische Lüftung läuft.

Einmal Lüften bringt uns 100 % Luftaustausch für eine Stunde, also die eigentlich erforderlichen 50 % für zwei Stunden etc.

Zweimal Stoßlüften reicht demzufolge für etwa vier Stunden, wer lüftet für die anderen 20 Stunden?

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realistir 17.01.2017, 19:59
@willimatt

Was ist das denn fürn menschlicher Unsinn? Wo steht denn geschrieben dass alle Stunde gelüftet werden muss und warum muss das immer irgendwer vorher sagen ähnlich einem Wetterbericht, der jetzt zwar richtiger vorhersehbar ist wie früher, aber nicht wirklich eindeutiger.

Es sind und bleiben Hypothesen.
Die Feuchtigkeit der Luft ist sowieso vorhanden, aussen wie innen.
Nur die Unterschiede vor allem im Winter machen einiges deutlicher!

Die Fähigkeit der Luft Feuchte in Abhängigkeit der Lufttemperatur zu "speichern" ist physikalisch bekannt und wirkt sich dementsprechend aus.

Der Taupunkt definiert sich wie? Wann also wird feuchte sichtbar?
Unabhängig davon wie oft gelüftet wurde ;-)

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napoloni 18.01.2017, 08:12

wenn man das 1-2 x am tag macht

Na, etwas öfter darf es schon sein. Es hängt halt davon ab, wie viele Leute sich wie viel Raumluft teilen und wie der Bau selbst ist.

Eine Familie mit 2 Kindern auf 60 Quadratmetern wird deutlich öfter lüften müssen als ein Single in derselben Wohnung. Und in einer Studentenwohngemeinschaft, wo Leute wie in Legebatterien leben und das bißchen Raumvolumen mit Schränken und Boxen vollstellen... da ersticken die schon, wenn nicht öfter gelüftet wird.^^

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willimatt 18.01.2017, 14:50
@napoloni

Studentenwohngemeinschaften = Legebatterien?

Ach was!

Wo es doch heute Pille, Spirale usw. gibt!

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All die Antworten hier, habe ich mal durchgelesen. Die einen sind zutreffender wie andere. Und all zu tief möchte ich (noch) nicht darauf eingehen.

Meine Erfahrung ist, dass im Winter durchs heizen die Luft zu trocken ist. Selten konnte ich mir im Winter über zu feuchte Luft beklagen.

Wie hoch ist denn die relative Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen? Wie warm ist es bei dir zuhause? Wie sieht dein aktuelles Lüftungsverhalten aus?

nobytree2 18.01.2017, 08:43

In der Regel bin ich nur von 17h30 bis 7h00 im Haus. Ich lüfte am Morgen 5 Minuten und abends 2 bis 3 mal auch so 5 Minuten, am Wochenende mehrfach, wenn möglich alle Fenster auf zum Durchlüften. Ich wohne allein auf ca. 40 qm, keine Pflanzen, keine Tiere. Warm: Nicht zu warm, nicht "bullig", sondern so, dass man mit Pulli herumlaufen kann.

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mrDoctor 18.01.2017, 08:47
@nobytree2

Das klingt für mich nicht nach übermäßiger Feuchte. Wenn du nach dem Duschen / Baden ebenfalls kurz lüftest, um die extrem feuchte Luft heraus zu bekommen, solltest du keine Probleme haben.

Die feuchte "Dusch-Luft" kann bei zur trockener Luft sogar hilfreich sein.

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realistir 18.01.2017, 23:15

Du hast deine Erfahrung etwas falsch ausgedrückt. ;-)

Okay, du sagst zwar wegen heizen im Winter sei die Luft zu trocken.
Aber!, und das hast du entweder übersehen, oder keine eigene Erfahrung, nur in Wohnungen, Häusern mit der blöden Konvektionswärmemethode (Heizkörper).

Fussbodenheizungen und andere Arten von Strahlungsheizungen wärmen wie die Sonne, also viel natürlicher wie der menschlich gemachte Unsinn mit Heizkörpern die nur die Luft erhitzen und über die Luftumwälzung im Raum Wärme verteilen.

Ich sprach oben von etlichen baulichen Mängeln, nicht nur im Winter.
Wintergärten heißen so, weil welcher Effekt dann trotz Winter gut ausgenutzt werden kann? Im Sommer aber zu einigen Problemen führen, wenn keine Maßnahmen getroffen werden?

Glaubt hier unter den Lesern des Fragethemas irgendwer, die sogenannte Wärmedämmbranche hätte gute, für die Hausbesitzer sinnvolle Ideen und würde sich auf Vorteile für Hausbesitzer konzentrieren? Na?

Nöö, Wärmespeichernde Baumaterialien  werden wegen Gewinnabsichten um jeden Preis einfach gedämmt, und das auch noch mit Material das gefährlich ist und nichts wirklich taugt.

Früher gab es noch bei massiv gebauten Häusern ein Speichereffekt der verwendeten Baumaterialien. Die heutigen Betonbauten uns sonstige Bautechnik bietet sowas nicht mehr.

Hörst du hier jemand von gewissen positiven Dingen reden? Z.B. von der Nutzung nach Süden ausgerichteter Wohnflächen und viel Fensterglas, um Sonnenwärme ähnlich wie im Wintergarten nutzen zu können? Eine positive Energiebilanz lässt sich nur mit Wärmeschutzverglasung erreichen.

Was erreichbar wäre, zeigen die Beispiele Niedrigenergiehäuser inclusive Lüftungstechnik!

Aber wird sowas Standart für möglichst viele Leute oder nur wieder mal ein Privileg für gewisse Leute?
In diesem miserablen kapitalistischen System kann doch garnicht ein gewisser Luxus für Alle erwartet werden. Zu vieles ist reine Geldmacherei und dabei egal, ob gute oder schlechte.

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mrDoctor 19.01.2017, 07:14
@realistir

Was bist du denn für Einer? Woher nimmst du dir die Frechheit zu sagen was dieser oder jener sagte sei Quatsch, Herr oder Frau Diktator?

Dein Kommentar von weiter oben, gebe ich dir gerne zurück.
DU bist scheinbar jener, der keine Ahnung hat. 

Fussbodenheizungen und andere Arten von Strahlungsheizungen wärmen wie die Sonne, also viel natürlicher wie der menschlich gemachte Unsinn mit Heizkörpern die nur die Luft erhitzen und über die Luftumwälzung im Raum Wärme verteilen.

Wenn du kalte Luft erwärmst, verliert sie keine Feuchtigkeit! egal ob durch irgend eine Form eines Heizkörpers oder durch die Fußbodenheizung. Einzig, kann die warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern, deshalb sinkt die relative Luftfeuchtigkeit.

Glaubt hier unter den Lesern des Fragethemas irgendwer, die sogenannte Wärmedämmbranche hätte gute, für die Hausbesitzer sinnvolle Ideen und würde sich auf Vorteile für Hausbesitzer konzentrieren? Na?

Informiere dich mal über die aktuellen Wärmedämmmaterialien.

Früher gab es noch bei massiv gebauten Häusern ein Speichereffekt der verwendeten Baumaterialien. Die heutigen Betonbauten uns sonstige Bautechnik bietet sowas nicht mehr.

Kaum ein Baustoff speichert soviel (wärme)Energie, wie Beton.

Hörst du hier jemand von gewissen positiven Dingen reden? Z.B. von der Nutzung nach Süden ausgerichteter Wohnflächen und viel Fensterglas, um Sonnenwärme ähnlich wie im Wintergarten nutzen zu können? Eine positive Energiebilanz lässt sich nur mit Wärmeschutzverglasung erreichen.

Soll der Fragesteller etwa sein Haus abbrechen und neu bauen?
Der Wärmedurchgangskoeffizient eines Fensters ist weit schlechter, wie jener einer Beton- oder Backsteinwand, welche gedämmt ist.

Und bitte, verschone mir mit deiner verkorksten Weltanschauung.

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Man muss auch immer heizen, da nur die warme Luft in der Lage ist, wieder Feuchtigkeit aufzunehmen (aus dem Gipsputz, usw...)

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