Rheumasymptome und auch Verdacht aber keiner kann helfen?

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4 Antworten

Hallo

Ich hatte auch schon seid meiner Jugend diverse Probleme in beiden Knien sowie in den Schultern.

Ebenso starke Sehnenscheidenentzündungen mehrmals pro Jahr und dan meist gleichzeitig.

Bereits mit 16 Jahren waren erste Anzeichen auf Röntgenbildern von Gonarthrose in beiden Knien sichtbar.

Ich musste meinen Artz anbeten um mir einen Rheumatest abzunehmen! Er dachte ich sei zu jung. Ich wollte dies unbedingt da ich meinen Körper kenne.

Jetzt bin ich 34 Jahre alt. Laut Artz ein Spezialfall. Letztes Jahr wurde dann in beiden Knien sowie in den Schultern, Hamdgelenken Rheumatoide Arthritis festgestellt. Rheumafaktor ist steigend.

In dieser Zeit hatte ich sehr strarke Probleme auch in den Handgelenken. Es gibg soweit das ich teilweise nicht mal das Natel halten konnte um mich im Geschäft krank zu melden.

Ich hatte mehrere Kortison Infiltrationen hinter mir, welche ich absolut nicht vertragen hatte.

Ich schreibe dir jetzt meinen Weg, ev ist es nicht zum Nachamen empfohlen :

Nach der Letzten Kortison Infiltration bekam ich eine starke Entzündung in der Schulter wo gespritzt wurde. Da habe ich mir gedacht, das es so nicht weiter gehen kann. Auch bin ich mit 34 Jahren absolut nicht bereit für den Rest meines Lebens so starke und schädliche Medikamente zu nehmen. In dieser Zeit war meine Lebensqualität miserabel. Oftmals ging mir durch den Kopf: wie soll ich so noch mein ganzes Restliches Leben weitermachen? Die Schmerzen waren schlimm, jeden Morgen Schübe.

Ich hab mit meinem Arzt abgesprochen das ich keine Medikamente nehmen werde und auch keine Kortison Infiltrationen mehr.

Ich hab mich dan eingehend über Ernährung informiert.

Meine gesammte Ernährung habe ich umgestellt und auf täglich Sport umgestellt.

Dieses Jahr war ich dann 6 Monate in den Tropen. Ich hatte wirklich Angst zurückzukommen, den Herbst und Winter hier durchzumachen, da ich extrem auf kältere Temperaturwechsel reagiere.

Aber, bis jetzt eigentlich keine Symtome mehr! Ab und an spühre ich meine Gelenke ein bisschen, aber nicht mer so wie vorhin.

Für mich eine klare steigerung meiner momentanen Lebensqualität.

Auch du bist noch sehr jung. Ich habe oftmals das Gefühl das man in unserem Alter mit dieser Erkrankung nicht ernstgenommen wird. Oder Bemitleidet.

Mir ist absolut bewusst das ich eine Autoimun Erkrankung hab, die versucht, den eigenen Körper zu zerstöhren. Es braucht sehr viel Energie dagegen anzukämpfen, da dies eher Einzelkäpfe sind. Aber es lohnt sich, sich damit zu arrangieren und einen Weg zu finden....

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Kommentar von Ingeramanda
17.01.2017, 15:07

Viele lieben Dank! Das hat mir sehr geholfen! Ja das schlimmste ist einfach das keiner wirklich hilft oder genau sagt was man hat.

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Helfen kann ich dir leider nicht.
Aber ich möchte dich ermutigen, dich auf die Ärzte in Garmisch zu verlassen. Das ist die beste Klinik auf diesem Gebiet.
Können die dir nicht helfen, ist es wirklich wichtig, dass weiter geforscht wird, woran das liegt und wie man dir helfen kann.
Wobei ich sagen muss 1 Woche Rheuma Station in GAP sehr ungewöhnlich kurz ist.
Also ich kenne es bei erst Diagnose nicht unter 6 Wochen. Zwecks Medikamenten Einstellung und Therapie Einleitungen.
Ich mein wie will man in 7 Tagen feststellen, ob ein Therapie Ansatz anschlägt?

Gegen die Schmerzen in den Händen, was hilft dir? Wärme oder Kälte? Meist hilft bei beidem alkoholwickel mit voltaren oder dolobene oder so etwas.

Lass dich von den Ärzten nicht abspeisen, dränge auf alle wichtigen Untersuchungen! Borreliose schon untersucht worden?
Woher kommst du denn? Vielleicht kann ich den ein oder anderen Arzt empfehlen.
Liebe Grüße und alles gute

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Raynaud-Syndrom und Kapillarmikroskopie sind ein guter Ansatz. Ganz wichtig wäre auch nach antinukleären Antikörpern (ANA) zu suchen. Ich hoffe, dass du einen guten internistischen Rheumatologen findest und nimm das Ergebnis der Kapillarmikroskopie mit. Evtl. liegt eine Kollagenose vor. Es gibt etliche unterschiedlichem und da ist das Raynaud-Syndrom und erhöhte ANA typisch.  Ich weiss, dass es oft langwierig und schwierig ist an eine Diagnose zu kommen. Es bringt dir auch nicht viel, wenn du nun nach diesen Erkrankungen googelst. Lass dich da nicht verunsichern. Da findet man immer die Maximalvarianten beschrieben, aber meist liegen nur wenige der beschrieben Symtome vor und oft läßt sich die Erkrankung mit einer Basisbehandlung sehr gut in den Griff kriegen. 

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Versuche es mal mit der Kraft der Natur,

probiere es mit 3 x täglich 15 Tropfen "fettes" Weihrauchöl das hat schon geholfen wo man dachte es hilft nichts mehr.

Muss aber das Fette sein.

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