Rhetorisches Stilmittel (Literatur)

3 Antworten

Das Mühlrad dreht sich, wie sich die Gedanken um die Liebste drehen. Eine Metapher für die Zeit. Das Rad dreht sich und steht nie still wie die Zeit.

Spontan sind mir das Leitmotiv und die Ringstruktur eingefallen, bei letzterem bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob es insbesondere unter diesem Begriff als rhetorische Figur existiert.

Generell: wikipedia (ja, trotz allgemein kritischer Quelle) bietet unter dem Stichwort "rhetorische Figur" eine umfangreiche Auflistung verschiedenster Stilmittel, die aber das angewandte Schulwissen übersteigen. Wirf mal einen Blick rein, vielleicht findet sich da etwas, was genau auf Eichendorffs Anwendung zutrifft.

viel Erfolg!

aeFussel

Brauche Hilfe bei einem Gedicht von Joseph von Eichendorff!

Das ist Gedicht heißt "Neue Liebe" und ist von Joseph v. Eichendorff.

Ich verstehe soweit alles, aber ich weiß nicht genau, ob ich Strophe 4 richtig verstanden habe, was den Inhalt angeht.

Still kann ich hier nicht mehr bleiben, Durch die Brust ein Singen irrt, Doch zu licht ist's mir zum Schreiben, Und ich bin so froh verwirrt.

Es geht ja in dem gesamten Gedicht um frische Frühlingsgefühle.

In Strophe 4 geht es meiner Meinung nach um dieses Kribbeln, wenn man verliebt ist. ("Still kann ich nicht mehr bleiben"). Außerdem ist das lyrische Ich zu fröhlich bzw. verliebt, dass es nicht mehr fähig ist, irgendetwas zu tun. Soweit richtig oder habt ihr Verbesserungsvorschläge?

Den Vers "Und ich bin so froh verwirrt" verstehe ich nicht. Ist das eine Metapher oder was ist das?

Vielen dank schonmal! :*

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Deutungshypothese vom Gedicht Sehnsucht - Joseph von Eichendorff?

Ich brauche unbedingt eine Deutungshypothese. So sieht mein Text bisher aus:

Joseph von Eichendorf – Sehnsucht – Analyse und Interpretation

Das Gedicht „Sehnsucht“ von Joseph von Eichendorf, welches 1834 verfasst und veröffentlicht wurde ist der Epoche der Romantik zuzuordnen und thematisiert die Sehnsucht des lyrischen Ichs hinsichtlich der Natur und der Freiheit. Es sehnt sich danach, aus seinem einsamen und eintönigen Leben in die weite Natur aufzubrechen. (Deutungshypotehese )

Das Gedicht besteht aus insgesamt 24 Zeilen, aufgeteilt in 3 Strophen, wobei jede Strophe aus 8 Versen besteht, Es ist also ein regelmäßiger Aufbau des Gedichts vorhanden. Es ist kein durchgängiges Versmaß vorhanden, wodurch ein unregelmäßiges Metrum vorhanden ist. Der Kreuzreim (Schema: a b a b c d c d) als einziger Reimart im Gedicht erzeugt jedoch wiederum einen regelmäßigen Eindruck. Zudem verknüpft er die Verse inhaltlich miteinander. Die Kadenzen2 wechseln sich nach jedem Vers zwischen männlich und weiblich ab. Hierbei bremsen die männlichen Kadenzen den Lesefluss. Die regelmäßige Reimart, die regelmäßigen Kadenzen und der regelmäßige Aufbau des Gedichts erzeugt einen Kontrast zum unregelmäßigen Metrum.

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