Rezeptideen für heikle Kinder?

18 Antworten

Hallo Sundra7,

wie wäre es mit:

- Karlsbader Schnitte (kann man mit Schinken + Ananas oder Brokkoli etc. zubereiten)

- Reis mit Hühnerfrikassee

- Kartoffelauflauf (kann man auch kombinieren mit Brokkoli, Rosenkohl oder Schinkenwürfel)

Ich persönlich würde jetzt auch nicht für jedes Kind eine Extrawurst machen, umso mäkliger werden sie....

Bei uns gab es querbeet von Suppen bis Fischgerichte und auch Schnitzeln alles, entweder es wurde gegessen oder nicht. Die einzige Ausnahme hat meine Mutter bei "Flecke" gemacht, da hat sie für uns Kinder ein Extra-Essen gekocht;-)

Lg kruemel;-)


Danke, Karlsbader Schnitte wäre eine gute Idee! Hühnerfrikassee oder jegliche Aufläufe mögen sie nicht.

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und hier noch ein Nudelgericht, das von meinen Enkeln gerne gegessen wird:

Fettuccine all’Alfredo

 Zutaten für 2 Personen

160 g Fettuccine (breite Bandnudeln)

70 g Butter

100 g Parmesan im Stück (nicht älter als 24 Monate gereift)

Salz

Pfeffer, weißer

1 Prise Muskatnuß

Zubereitung

Pamesan fein reiben.

160 g Fettuccine in reichlich Salzwasser al dente kochen.

Inzwischen Butter in Stückchen schneiden und in einem breiten Topf bei niedrigster Temperatur schmelzen lassen. Salzen, pfeffern und eine Prise Muskatnuß zugeben.

Wenn die Nudeln fertig gekocht sind, dann 1 Tasse vom Kochwasser entnehmen und aufheben. Nudeln abgießen, zu der Butter in den Topf geben und gut mischen. Dann unter ständigem Rühren den geriebenen Parmesan zugeben und nach und nach etwas von der Kochflüssigkeit, bis der Parmesan und die Butter emulgieren und eine Art Sahnesauce ergeben. Das Gericht sollte saftig, aber nicht zu suppig werden.

Danke, evtl. würde das ein Kind essen. Das andere Kind mag weder Nudeln noch Käse (außer Mozzarellabällchen und auf Pizza oder in Toast).

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@ Sundra7

Da kann ich dir nur antworten: unsere Kinder haben alles gegessen und da wurde nicht für jedes Kind eine Extrawurst gemacht.

Dass mal das eine odere andere nicht gerade die Lieblingsspeise war (ist bei uns auch nicht anders), aber essen kann man alles und ab und zu hat man auch mal das Lieblingsessen von ihnen gekocht.

Wenn du das so angefangen hast, dann wirst du das so weitermachen, nur wie sieht das aus, wenn die älter sind? Stehst du dann stundenlang in der Küche und kochst für jedes Familienmitglied sein eigenes Essen?

Oder du gewöhnst deinen Kindern an, dass man alles essen kann, Ausnahmen gibt es immer mal. Kinder werden nicht heikel geboren.

Deine Kinder sind in dem Alter, wo sie mitessen können.

Lass das mit den Ideen. Du hast kein Restaurant. Du bist, ohne es zu merken, mit den Kindern in einen Machtkampf gerutscht, den du verlierst. Koch das, was du kochen willst. Mach du keinen Machtkampf draus. Die Kinder essen schon, wenn man nicht drauf achtet.

Lass die Kinder entscheiden, ob sie essen wollen oder nicht. Sie müssen nicht essen. Allerdings musst du auch konsequent sein und den Kindern auch mal erlauben, Hunger zu schieben, ihnen also, zwischdurch, abgesehen von Obst, nichts geben, was den Hunger verhindert. Und mach, wenn sie eine Stunde nach dem Essen anrücken und Hunger haben, keine Strafpredigt draus und keine Belehrung a la "Ich habe dir doch gleich gesagt..." Es reicht, wenn du freundlich sagst: "Tut mir leid, aber die Küche ist geschlossen. Du musst schon bis heute abend warten."

Wenn die Eltern nicht darauf achten, ob die Kinder essen, wenn sie also keinen Machtkampf daraus machen - und deine Kinder sind im Alter des Machtkampfs! - dann werden sie mit der Zeit essen.

Ich schreibe das aus eigener Erfahrung. Ich selbst war so ein Kind, mochte dies nicht, mochte jenes nicht - und habe meine Eltern damit in den Irrsinn getrieben. Sie haben alles versucht, mich zum Essen zu bewegen. Geschimpft, gedroht, bestochen, mich ins Bett geschickt, gebettelt... ich habe jeden Machtkampf gewonnen. Jeden. Ja, ich war ein dünnes Kind und meine Mutter rannte mit mir ständig zum Kinderarzt, weil sie meinte, ich hätte die Schwindsucht. (Ich war pumperlg´sund.) Und wenn der Niklaus kam, wurde ich natürlich nach vorne gerufen und bekam eine Strafpredigt.

Meine Mutter war allerdings nie konsequent.Wenn sie merkte, dass alles Schimpfen, Drohen, Strafen, Betteln nichts nützte, sagte sie immer: "Dann iss wenigstens den Nachtisch." Erst als ich 12 war und meine Eltern resignierten, fing ich an, normal zu essen.

Trau dich. Kein Kind in dem Alter deiner Kinder verhungert vor vollen Fleischtöpfen.

ansonsten kann du auch mal dahin gehen:

www.bke-elternberatung.de

DAs ließ erst nach

Gut möglich, dass ich da zu "altmodisch" bin - aber ich persönlich finde es albern, für so kleine Kinder den Speiseplan komplett umzuwerfen, nur weil sie tausend Sonderwünsche haben.

Koche, was du möchtest - natürlich kannst du auf die Vorlieben etwas Rücksicht nehmen und musst nicht gerade etwas kochen, von dem allen schlecht wird - aber grundsätzlich wird ein hungriges Kind schon essen, was auf den Tisch kommt.

Und wenn nicht, dann wird es schon nicht gleich vom Fleisch fallen.

Es ist ja auch durchaus in Ordnung, wenn das Kind nur Nudeln ohne Sauce isst. Das heißt aber doch nicht, dass alle anderen keine Sauce essen dürfen.

Dein Kind mag kein gebratenes Fleisch? Dann isst es halt die Beilagen.

Jemand hat keine Lust auf Pfannkuchen? Dann gibt es halt nichts, oder ein Brot.

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