Rezepte für`s Barfen und die Kosten dafür?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

ersteinmal, du brauchst kein schlechtes gewissen zu haben. du wußtest es nicht anders, was vor allem durch fehlinformationen der futtermittelhersteller und tierärzte zustande kommt. also kaum gelegenheit sich darüber wirklich unabhängig zu informieren.

und ich finde es einen klasse entschluß, daß du dich jetzt da ran wagen möchtest.

gerade bei arthrose, die hauptsächlich ihre ursache in getreidelastigem futter hat, ist ein umstellen auf getreidefreies futter der erste und wichtigste schritt um dem tier einen gefallen zu tun.

es muß nicht gleich barfen sein. ;) getreidefreies gutes dosenfutter oder trockenfutter mit alternativer kohlenhydratquelle zB kartoffeln, tuns auch. nur als vorab infos. ^^

zur arthrose noch kurz folgendes. es gibt drei dinge, die du mal versuchen solltest. - ein gutes teufelskrallen produkt, das wirkt entzündungs hemmend in dne gelenken - ein gutes grünlippmuschelextrakt, das wirkt sich positiv auf den knorpelstoffwechsel und aufbau aus. - vermehrt gelatine, es kann ruhig die gemahlene gelatine fürs kochen und backen aus demsupermarkt sein, auch blattgelatine geht. enthält im grunde genau das, was das knorpelwachstum braucht.

für die dosierung nimmst du die für erwachsene und rechnest sie auf das gewicht deines hundes aus. die angaben sind meist für einen 70 oder 80 kilo erwachsenen. bei nem 40 kilo hund einfach halbe dosis, bei leichteren hunden entsprechend weniger.

gewichtsreduktion und muskelaufbau durch zB schwimmen oder laufen auf weichem untergrund wirken sich unterstützends auf die gelenke aus.

und nun zum barfen. mit einem einfachen rezept wird es hier leider nicht getan sein. du solltest dich bissl mit der thematik auseinandersetzen, damit du auch weißt, was du da tust. das a und o, man orientiert sich dabei an den mengenverhältnissen, wie bei einem beutetier. sprich, knochenmenge im futter entspricht der knochenmenge, wie sie auch ein beutetier besitzt, gleiches gilt für muskelfliesch, fett, inereien,......

für den anfang kann ich dir zu einem futterplan raten, damit gewinnst du sicherheit und auch zeit dich weiter zu informieren.

zB den hier

http://www.barfer.ch/Futterplan.html

bei einem arthrosehund würde ich vermehrt knorpeliges verfüttern. zB rinder- oder schafsohren, brustbein,.....

sehr zu empfehlen, gerade für den einstieg, die barfbroschüren von swanie simon. bekommst de für 5 euro bei amazon versandkostenfrei. ich würde dir zu der für erwachsene und zu der für alte hunde raten. in letzterer steht meines wissens auch etwas zu arthrose drinnen.

die kosten für barf sind sehr unterschiedlich. die teuerste ariante ist sich das fleisch gewolft portioniert im onlineshop zu bestellen. die günstigste variante ist die, sich einen schlachthof oder selbstschlachtenden metzger zu suchen und aus kostenlosen schlachtabfällen und zugekauftem rest, sein eigenes futter zusammen zu schnippeln und abzupacken.

bei letzterem hab ich bei meinem 40 kilo hund ungefähr 2 stunden im monat fürs schnipseln und abpacken gebraucht, der rest war dann nur noch auftau arbeit. ;)

ein eigener froster für den hund ist je nach größe empfehlenswert, da da schon menngen anfallen, die irgendwie gelagert werden wollen. bei nem kleinen hund tts eventuell auch ein eigenes fach im vorhandenen froster.

nur, damit du die dimensionen ungefähr abschätzen kannst. mein hund futtert 1,5 kilo zeugs am tag zusammen, davon ist ca 1 kilo fleisch, das andere halbe kilo sind gemüse, kohlenhydrate, futterzusätze, leckerlie,.....

ja nachdem, was dein hund zur zeit frißt sollte eine umstellung recht schnell (bei getreidelastigem trockenfutter) oder etwas länger dauern (bei zB naßfutter) bei trockenfutter dehsalb schnell, weil sich barf und trockenfutter nicht wirklich vertragen, wenn sie im hund aufeinander treffen. trockenfutter zB hat eine verdauungszeit von 10-12 stunden, fleisch nur um die 4. sprich, das fleisch rutscht schneller durch, als das trockenfutter und selbst bei getrennter fütterung können diese dinge zB im darm aufeinander treffen, das führt dann zu verdauungsstörungen wie durchfall, pupserei, .....

diese schnelle umstellung muß dann mit der qualität und der zusammensetzung des barf futters aufgefangen werden, da sich der magen darm trakt noch nicht auf rohes fleisch eingestellt hat. sprich, gerade am anfang sind trockenfutter gefütterte hunde anfälliger für keimbelastetes futter und/oder es wirkt sich negativ auf die knochenverdauung aus, hier also anfangs lieber gewolftes anstatt knochen im ganzen.

bei naßfutterhunden kann man sich da zeit lassen mit der umstellung und teilweise die futterarten auch untereinander vermischen, so daß sich der verdauungstrakt langsam umstellen kann. durch das langsame umstellen und weil die beiden fütterungsmethoden nicht gar so unterschiedliche verdauungszeiten haben naßfutter liegt etwa bei 4-6 stunden, ist der hund nicht gar so anfällig wegen keimen oder wegen knochenfütterung. hier kann man zB getrost auch mit zB hühnerhälsen oder putenhälsen im ganzen

Barfn = biologisch artgerechte Rohflieschfütterung?

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Barf

Barf oder BARF ist eine Methode zur Ernährung fleischfressender Haustiere, die primär für Haushunde entwickelt wurde. Die Entwickler von Barf orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selber sorgen muss. Mittlerweile gibt es jedoch Unternehmen, die diese Marktlücke erkannt haben und eine Fütterung mit Barf einfacher gestalten. Barf ist mittlerweile nicht mehr alleine auf Hunde beschränkt, auch Katzenhalter bieten diese Ernährungsweise ihren Tieren an. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Herkunft 2 Kritik 3 Einzelnachweise 4 Weblinks Herkunft [Bearbeiten]

Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), welche auch den ideologischen Aspekt dieser Bewegung verdeutlichte, dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde dafür das Backronym „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ erfunden. Barf ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet. Kritik [Bearbeiten]

Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten. Kritiker und Ernährungswissenschaftler sehen vermehrt Mangelerscheinungen, Magen/Darm-Probleme einschließlich Verstopfungen und Durchfälle, Zahnfrakturen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (beispielsweise Pseudowut, Neosporose und Toxoplasmose). Zoonosen wie etwa Salmonellose, Escherichia coli-Infektion, Bakterienruhr oder Campylobacter-Enteritis stellen eher eine Gefährdung für die mit den Tieren umgehenden Personen dar, da Hunde nur selten an diesen Infektionen erkranken, aber Ausscheider sein können.[1][2] Es ist schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen. So nehmen Wölfe beispielsweise Rohfaser selten in Form von Pflanzen auf, sondern fressen vorverdaute pflanzliche Stoffe aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere sowie Beeren und Kräuter. Dennoch kann es auch bei Wölfen zu Mangelerscheinungen kommen. Besonders kritisch ist bei der Erstellung von Barf-Rationen die Versorgung mit Calcium, Kupfer, Zink, Iod, Vitamin A und D. Vor allem Junghunde sind empfindlich gegenüber Nährstoffmangel, aber auch -überversorgung.[2] Eine „abgespeckte“ Barf-Methode ist die kombinierte Fütterung mit Tiefkühlfleisch und gefrosteten tierischen Nebenerzeugnissen, teils auch mit (wenig) Knochen und professionell hergestellten Getreide- und Gemüse-Flocken. Hier liegen die pflanzlichen Fütterungsbestandteile „technisch vorverdaut“ vor, was die Vorgänge im Verdauungskanal der Beutetiere gut imitiert. Der Anspruch „roh“ wird über die fleischliche Tiefkühlkost erfüllt, das schnelle Einfrieren beim Erzeuger mindert auch die hygienischen Bedenken der Barf-Gegner.[3] Einzelnachweise [Bearbeiten]

↑ Proceedings of the North American Veterinary Conference, Vol. 20, 7.-11. Jan. 2006 ↑ a b Natalie Dillitzer und Britta Dobenecker: Rohfütterung: artgerecht und natürlich aber nicht automatisch bedarfsgerecht - Aufklärung statt Fehlernährung. In: Fachpraxis 55 (2009), S. 31–34. ↑ S. Dreyer, A. und W. Hundt, V. Lang: Komponenten-Fütterung mit Frischfleisch, Flocken und mehr... Ratgeber zur vollwertigen Ernährung Ihres Hundes. Verlag Dr. Scriptor OHG, Böhl-Iggelheim 2006. ISBN 3-9809578-4-5 Weblinks [Bearbeiten]

Barf es mal was anderes sein? Kategorien: HaushundFleischAbkürzungFuttermittel

Klingt lustig, aber ich habe Rezepte zu dem Thema für Dich auf chefkoch.de entdeckt.

Alles Gute für Dich und Deinen Hund

Unter Tierärzten ist diese Methode umstritten

das kommt schlicht und ergreifend dadurch, daß die wneigsten tierärzte sich mit ernährung auskennen. das ist KEIN wirklicher teil während des studiums.

Kritiker und Ernährungswissenschaftler sehen vermehrt Mangelerscheinungen, Magen/Darm-Probleme einschließlich Verstopfungen und Durchfälle, Zahnfrakturen und Fremdkörpererkrankungen durch Knochen sowie die Möglichkeit der Übertragung verschiedener Krankheiten (beispielsweise Pseudowut, Neosporose und Toxoplasmose).

das kommt dadurch, daß zwischen wirklichen barfern und jenen, die sich mit der thematik überhaupt nicht auseinander gesetzt haben, nicht unterschieden wird. zahnfrakturen treten vor allem bei jenenhunden auf, die knochen vom mittagstisch bekommen, also nicht roh, sondern gegarte knochen, die knochengröße nicht an die größe des hundes angepaßt wird oder ungeeignete knochen bei unerfahrenem hund verfüttert werden, wie zB die dicken röhrenknochen vom rind sprich markknochen.

Es ist schwierig, eine bedarfsgerechte Ration zusammenzustellen. So nehmen Wölfe beispielsweise Rohfaser selten in Form von Pflanzen auf, sondern fressen vorverdaute pflanzliche Stoffe aus dem Verdauungstrakt ihrer Beutetiere sowie Beeren und Kräuter.

ersteres ist schlicht un ergreifend nicht wahr. die orientierung am beutetier reicht vollkommen aus um bedarfsgerecht zusammenzustellen. und letzterem kann man genpge tun, indem man pansen undblättermagen von tieren verfüttert, welche mit heu und/oder gras gefüttert wurden.

ich weiß, daß der eingangstext nicht von dir ist, nur leider ist es schwierig, den text in wikipedia dauerhaft geüändert zu bekommen. kaum hat man eine änderung geschrieben, wird sie wieder rückgängig gemacht oder verfälscht. meist durch futtermittelhersteller.

von daher keine wirklich verläßliche quelle. :(

deshalb hab ich das nun hier im kommentar auf deine antwort korrigiert, da kann niemand so einfach ran. ;)

0

Was möchtest Du wissen?