Rezept für Cannabistherapie...?

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5 Antworten

Wenn man für ADHS Cannabis verschrieben bekommen kann sollte es bei dir auch möglich sein. 

Wenn ich dein Therapeut wäre, dann würde ich dir sagen dass du aktuell lieber den einfachen Weg gehst und Drogen konsumierst, statt dich dem schweren Weg zu stellen und dich in einer Therapie zu öffnen.

Und jetzt machst du praktisch den Gesetzgeber oder die Gesellschaft dafür verantwortlich, Dass du dich nicht selbst so therapieren kannst wie es dir gerade am leichtesten erscheint.

Naja es ist aber nunmal Wissenschaftlich bewiesen das diese "Drogen" helfen. Und ja, ich mache den Staat verantwortlich, weil ich es nicht nachvollziehen kann, dass Alkohol und Nikotin legal sind, obwohl vor allem Alkohol viel schädlicher ist als Cannabis. Tut mir leid, aber das macht in meinen Augen keinen Sinn. 

Und zum Thema Therapie und leichter weg... ich war drei Jahre lang in Therapie und es hat einfach gar nichts gebracht.

Trotzdem danke für die antwort

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@Highlife0107

Drogen und Leistungspillen etc. wären eine tolle Erfindung, wenn sie dauerhaft helfen würden.
Das tun sie aber nicht.
On the long run werden sie selbst zum Problem.
Was man nicht gelernt hat: aus eigener Kraft mit dem Leben zurechtzukommen.

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Dann war entweder der Therapieplatz nicht der Richtige für dich, oder dein Antrieb dich zu verändern war nicht groß genug. Deine Situation jetzt auf die Gesetzgebung zu verschieben lenkt jedoch nur vom eigentlichen Problem ab.

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Modeschmuck verfärbt sich

Hallo,

Du gehst Deinen Problemen aus dem Weg, statt sich ihnen zu stellen. Und nur weil dank Betäubung ein Schmerz vorübergehend weniger spürbar ist heißt das nicht, daß die Wunde heilt, erst recht nicht bei psychischen Problemen.

Zumal hier erschwerend dazu kommt, daß Cannabis bei Dauerkonsum gerade zu Antriebslosigkeit, was Deine Probleme nur vertieft, und in der Folge zu Depression führt.

Du magst Dich jetzt besser fühlen, auf lange Sicht machst Du Dich dadurch nur noch kränker und erschwerst die Heilung, wenn sie nicht dadurch sogar unmöglich wird.

Merke: Bei Depression niemals Cannabis!

Liebe Grüße, Cagliostro 

Und warum wird dann Cannabis in vielen Fällen als Hilfsmittel bei Depressionen eingesetzt?

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@Highlife0107

Wo denn? Und wenn, erachte ich dies, auch aufgrund der Studien der letzten 20 Jahre, für fragwürdig. Das einzige, was mir da bekannt ist, sind spezielle Medikamente, die von bestimmten Stoffen befreit sind, dadurch auch nicht berauschend wirken und deshalb die Depression nicht verstärken.

Du suchst aber offensichtlich den Rausch und die Betäubung, und das verschlimmert die Lage dauerhaft nur.

Außerdem suchst Du nicht nach der Wahrheit, sondern lediglich eine Bestätigung und Legitimation Deiner Sucht durch Andere.

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Jeder zweite Kiffer hat inzwischen eine Krankheit die mit Cannabis geheilt werden kann. Woher willst du wissen, dass deine Besserung auf Grund des Cannabiskonsums eingetreten ist? Ein zeitlicher Zusammenhang ist nicht zwingend ein ursächlicher Zusammenhang und Anekdoten sind kein Beweis für die Wirksamkeit einer Therapie.

Dein erster Satz hat das Zeug zum Klassiker! (:-))
Ich kenne etliche Leute, denen Cannabis geholfen hat, schwierige Stimmungszustände abzumildern oder für die Zeit des Konsums zu vergessen.
Aber regelmäßig zeigt sich, dass das keine tragfähig Lösung ist auf längere Sicht.
Man hat schließlich wieder seine alten Probleme (evtl. noch verschärft) und dazu noch ein Abhängigkeitsproblem.

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@Tamtamy

Genau so ist es, "schwierige Stimmungszustände" kann man vorübergehend auch mit Alkohol abmildern. Kein Arzt käme aber deshalb auf die Idee, in solchen Situationen Schnaps zu verschreiben.

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Selbst mit passender Indikation ist es für Patienten schwer, das Rezept auch zu kriegen.

Und leider passt Deine Diagnose zu keiner der Indikationen.

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