Rezension zu Räuberhände (Finn Ole Heinrich)

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2 Antworten

Wie sucht ihr bloß? Innerhalb von 1 Minute hatte ich folgende Kritiken gefunden – Abiturienten sind doch „junge Stimmen“, nicht?


1.0 von 5 Sternen Eine Tortur!, 9. September 2012 Von Lenn - Rezension bezieht sich auf: Räuberhände: Roman (Taschenbuch) Ich musste dieses Buch dieses Jahr für das Fach Deutsch im Abiturjahrgang lesen. Leider kann ich mich meinen Vorrednern nicht anschließen. Natürlich ist meine Meinung subjektiv, aber das soll sie ja auch sein. Für mich war es das schlechteste Buch das ich bis jetzt gelesen habe und ich würde es niemandem empfehlen. Ich bin schon Grundsätzlich kein Fan von plötzlichen Zeitsprüngen, aber dieses Buch übertreibt es hier auf ganzer Länge. Es gibt gefühlte 100 Zeitsprünge die plötzlich von Absatz zu Absatz passieren. Mit der Zeit gewöhnt man sich irgendwie daran, aber anfangs verwirrt es doch sehr. Außerdem hat das Buch aus meiner Sicht kein richtiges Ende und keine "Message". Die gezwungen wirkende "Jugendsprache" und die Teils recht unrealistische Handlung haben es mir sehr schwer gemacht dieses Buch zu lesen. Außerdem hätten die homoerotischen Anspielungen von Janik und die detailreiche Beschreibung von Janiks insgesamt recht komischer Fantasie nicht sein müssen. Die Beschreibung von Samuels "Räuberhänden" fand ich schlicht ekelhaft. Im Klassengespräch sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dieses Buch nicht geschrieben wurde um spannende Lektüre zu schaffen, sondern... sondern... ach, ich weiß es nicht. Ich weiß nicht warum man so etwas schreibt. Tut mir Leid für diese vernichtende Rezension, aber ich habe es so empfunden. :)


1.0 von 5 Sternen Schlecht, 3. Juni 2013 Von Cristiano Ronaldo "CR7" - Rezension bezieht sich auf: Räuberhände: Roman (Taschenbuch)
Bevor hier einige den Rechtschreibdoktor spielen die Rezension ist auf dem iPhone geschrieben. Aber ich muss es einfach machen, wenn ich hier diese Maßlosen übertreibungen in 5sternrezensionen von so möchtegern Poetikern lese! Schlimm! Allein: Einblicke in das Innere der Charaktere illustrieren, was es heißt, leise und präzise mit dem Pinsel zu zeichnen statt mit der Kamera auf Dauerfeuer zu schalten. Kotzreiz, wenn ich sowas schon lese! Danke lieber Amazonpoet für deine wohlgewählten Worte! So fangen wir an. Das Buch ist langweilig. Das buch ist unrealistisch. Das Buch ist verwirrend. Das Buch ist schlecht.

Einige schreiben in den 5Sternrezensionen das die Charaktäre sehr realistisch sind. Da frage ich mich aus was für einem Haushalt die armen Personen kommen. Oder hat hier jemand schonmal einen 18 Jährigen erlebt, der aus dem Mittelstand kommt, der mit einer Pennerin schläft, die zusätzlich noch die Mutter des besten Freundes ist!? Ich nicht. Das die Mutter eine Pennerin ist ist vllt noch ein wenig glaubbar aber das der Sohn dann vorbildlich in der Schule sein Abi schafft ist schon wieder ein schönes Märchen wie es nur im Buche stehen kann. Am besten wird er noch später Millionär! Janniks hass auf seine Eltern ist ebenso völlig abnormal und unrealistisch. Weil sie so perfekt sind stellt er sich manchmal vor wie sein Vater stirbt, damit unruhe reinkommt! Was daran Realistisch klingt wissen auch nur unsere Poetiker! Ich komme aus ähnlichem Akademiker Haushalt, bin im selben Alter (musste das Buch für das Abi lesen) und kann sagen dass Jannik in die Klapse gehört!

Die Story obendrein ist noch verwirrend und langatmig ohne irgendwelche höhepunkte. Aber möchtegern poetisch erzählt.

Fazit: Reingequält Abi geschrieben und nie wieder angerührt!


Höhen und Tiefen, 21. April 2012 Von Paul Hemaro Rezension bezieht sich auf: Räuberhände: Roman (Taschenbuch)
hat dieser kleine Roman. Insgesamt ist die Geschichte gut konstruiert und druchdacht worden. Die Charaktere sind einigermaßen komplex und die sprachliche Gestaltung des Romans ist weitgehend gelungen; manchmal sogar gut. Was dem Roman aber etwas fehlt ist ein gewisser Tiefgang, der dem Autor eigentlich hätte gut gelingen können. So gibt es im Roman Stellen, die eine gute Anlage aufweisen, die aber dann nicht weiter ausgeführt werden. Vielleicht ist dies aber auch gewollt, quasi als Interpretationsspielraum. Dafür, dass der Autor 2007 aber erst 25 war, aber eine ordentliche Leistung. In der Schule wohl für Klasse 9 bis 10 geeignet.


Paul S. (USA) - Rezension bezieht sich auf: Räuberhände: Roman (Taschenbuch)
Vorab: Für mich ist bei einem Buch besonders der Anfang wichtig der mich fesseln soll und dabei auch motiviert weiterzulesen.

Hier war dies eindeutig nicht der Fall.

Das Ende war auch ein bisschen Abbrupt, allerdings werde ich nichts im Vorraus sagen, da sonst die Spannung sofort weg ist.

Als Schullektüre völlig ungeeignet


Interessant, aber irgendwie komisch..., 11. September 2012
Von Alexander -
Rezension bezieht sich auf: Räuberhände: Roman
Finn-Ole Heinrich - ich weiß nicht was für ein Mensch man sein muss, um so ein Werk zu veröffentlichen. Zwar war es mutig von ihm ein derart zwiespältiges Buch zu schreiben, doch hinterlässt es bei mir eine sehr gemischte Meinung. Einerseits fand ich die Grundidee ganz gut, doch durch den verstörten Charakter von Janik, dem Lehrerkind, den ewigen Zeitsprüngen und besonders den homoerotischen Gedanken, welche ich als Heterosexueller nur sehr schwer nachvollziehen kann (und mich frage, ob ein schwuler tatsächlich so denkt, wie Finn-Ole es beschreibt).
Man kann die gesamte Geschichte total nachvollziehen und sich bildlich vorstellen, wie Janik und Samuel durch Istanbul ziehen (für mich zogen Janik und Samuel [genauso wie Finn-Ole Heinrich auch in einem Interview beschreibt, dass er selbst Ziellos durch Istanbuls Gassen streifte um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen] Ziellos durch Istanbul, es wird nur ab und an erwähnt "Oh, dieses Gebäude würde ein gutes Deutsch-Türkisches Restaurante abgeben".) doch die Geschichte ist keineswegs realitätsnah unter Freunden vorstellbar.
Außerdem gefällt mir Finn-Ole Heinrichs Sprachstil auch nicht. Die ewigen Aufzählungen von Adjektiven o. ä., z. B. an den Satzenden, fällt mir beim zweiten Durchlesen so dermaßen auf, dass ich die Lust auf weitere Werke von Heinrich gänzlich verloren habe.

Wenn ich ganz ehrlich bin, macht mir Finn-Ole Heinrich mittlerweile angst, und ich weiß nicht, ob ich froh darüber sein soll, dass es mein Interesse weckt, oder nicht.
Genauso chaotisch, wie meine Rezension manchen erscheinen wird, ist auch meine Meinung zu dem Buch.

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