Rettungssanitäter: Sportliche Anforderungen

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5 Antworten

Wenn Du ein Sixpack mit auf Arbeit bringst, ist das eher negativ. Im Rettungsdienst ist die 0-Promille-Grenze üblich. Der Waschbärbauch ist in Rettungsdienstkreisen dagegen sehr verbreitet. :)

Ernsthaft: die körperlichen Anforderungen sind dank Technik und Möglichkeiten sowie Arbeitsschutzgesetzen deutlich gesunken. Im Vordergund steht im Rettungsdienst auf alle Fälle das Hirn und die Anforderung an Wissen & Können, weit mehr als an die Muskeln. Trotzdem ist die körperliche Belastung oft punktuell sehr hoch - enge Treppenhäuser, schweißtreibende Reanimationen etc. (auch da gibt es überall technische Möglichkeiten, aber die muss man auch erst vor Ort bringen). Dazu kommt, dass der Rettungsdienst kein Hitzefrei bekommt und auch bei unangenehmer Witterung rausmuss. Zudem natürlich auch wegen anderer Dinge unter Streß steht, wo man vielleicht mal vergisst, dass eine ungünstige Bewegung einem selbst nicht so gut tut.

Die Trage-/Hebesituation kann man sich nicht aussuchen, da muss man schonmal damit rechnen, einen Schwerstverletzten aus einem umgedrehten PKW rauszuwinden, wo rechts und links kaum Platz für andere Helfer ist, während man selbst knietief im Bach steht oder sich kaum selbst schräg an der Böschung halten kann. Zum Glück kommt das seltener vor, als es das Fernsehen erzählen will.

Mit dem Alter merkt man, dass man den allgemeinen Schichtdienst (Tag-/Nacht-Wechseldienst), das plötzliche Aufstehen und auch das normale Treppensteigen weniger gut verträgt. Dabei hilft tatsächlich, wenn man auf allgemeine körperliche Fitness und ausgewogene Ernährung achtet, man muss es aber echt nicht leistungssportmäßig sehen.

Know-How über richtiges Heben/Tragen und verfügbare Hilfsmittel (Trageunterstützung durch andere Besatzungen, Umlagerungshilfen, technisches Rettungsgerät, Schwerlast-RTW und -Tragen, automatische RollIn-Tragen, mechanische Reanimationsgeräte, Leichtgewichtsequipment bzw. Sorgfalt beim Einkauf/Zusammenstellen, etc.) helfen, die Belastung im Regelfall in erträglichem Rahmen zu halten. Seit es keine Zivis mehr gibt, müssen sich die Ingenieure eben was einfallen lassen. :)

  • Die Sportlichkeit oder Fitness wird nicht geprüft. Voraussetzung ist einfach ganz normale körperliche Gesundheit (Gesundheitszeugnis) ohne besondere Berücksichtigung von sportlichen Leistungen.
  • Six-Pack und ähnliche sichtbare Ausprägungen der Muskulatur sind ja nur durch extremes Training kombiniert mit Abnehmen überhaupt erreichbar und keineswegs ein Zeichen von besonderer Gesundheit, sondern eher von exzessiven Sport. So etwas ist ohnehin nicht erforderlich.
  • Auch zierliche Frauen dürfen Rettunsgsanitäter werden. Da gibt es keine Beschränkungen, ebenso wenig für den Körperbau von Männern.
  • Nichtsdestotrotz ist eine gewisse Fitness und Fähigkeit zum Bewegen und Tragen von anderen Menschen natürlich prinzipiell hilfreich. Rettungseinsätze können schon mal körperlich anstrengend sein.

Also ich habe zwar jetzt nichts mit der Rettung als Hauptberuf was zu tun doch bei den Freiwilligen ist die Fitness keine Sache die abgeprüft wird - du hast bei der Rettung zwar schon "Prüfungen" die du machen musst aber das sind nur theoretische Sachen oder halt so Übungen wie man Verletzte richtig versorgt... Aber wie schon gesagt wurde - wenn da mal jemand schweres im Bett liegt wäre es schon nicht schlecht wenn du den transportieren kannst - aber auch ein Mann kann da teilweise an seine Grenzen stoßen und dann müssen halt 2-4 Leute mehr rann... : )

Wenn du durch deinen Hausarzt nachweisen kannst dass du körperlich und geistig fit für diesen Beruf bist, reicht das aus. D.h : keine ernsthaften Einschränkungen.

Also ein Six-Pack musst du nicht haben, aber du solltest kräftige Arme haben wenn mal eine schwerer Person auf einer Trage liegt.

wird die sportlichkeit auch geprüft?

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@jorja96

Ich glaube nicht, ist ja auch nur ne Ausbildung zu diesem Beruf, wie das beim staatlich geprüften Rettungssanitäter aussieht weiß ich nicht

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