Rettungssanitäter Ausbildung Probleme wegen Mindestalter

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beruflich wäre es sinnvoll, dass man sich Richtung Notfallsanitäter orientiert, welcher zwischenzeitlich das Berufsbild nachfolgend dem Rettungsassistenten und als hochwertiger Berufsabschluss mit Anerkennung stellt. Die Entscheidung liegt bei der Schule, jedoch sollte es eigentlich funktionieren, wenn die Behörde die Genehmigung erteilt hat. Rede mit der Leitung der Ausbildung darüber. Bis zur Prüfung erfüllst Du ja die Voraussetzungen. Die Problematik liegt da wohl im Praktikum.

Danke für deine Antwort, bis zum Krankenhaus- und Rettungswachenpraktikum bin ich dann 18 Jahre alt. Ich habe vor erstmal die Ausbildung zum RettSan zu machen, danach erstmal zwei Jahre im Rettungsdienst zu arbeiten und dann mache ich auch noch den Notfallsanitäter.

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@Rollerfreake

Ich weiß nicht, wie es in Deinem Bundesland aussieht, aber in den wenigsten Bundesländern arbeiten Rettungssanitäter auf dem RTW, ihnen bleibt der weniger interessante Dienst auf dem KTW, denn der RS 300 war oft schon nicht wirklich leicht zu erreichen, denn man brauch schon eine große Stadt, um das halbwegs schnell hinzukriegen. Immerhin stehen 3 Jahre Ausbildung an, oder eben fünf Jahre in Teilzeit, so erscheint es mir persönlich nicht sinnvoll, dass Du zwei Jahre Praxis als RS sammeln willst zuvor, denn Du wirst auf diesem Weg die Aussicht auf gute Stellen verlieren. Bei einem Wechsel des Berufsbildes ist es immer sinnvoll, wenn man einer der Ersten ist, so war es damals nicht anders, als der RS an Wert verlor, um vom RA auf dem Wagen abgelöst zu werden. Der Unterschied war, dass die Anerkennung in der Übergangsregelung oft ohne weitere Lehrgänge ausgesprochen wurde. Die Vorstellung, dass ein NotSan und ein RS auf dem Wagen zusammen Dienst machen ist lediglich denkbar, wenn der RS das Fahrzeug führt, trotzdem würde ich niemals ein Fahrzeug so besetzen. Der RS wird lange Zeit der dritte unbezahlte Mann aus dem RTW sein und einen NAW kaum von innen zu sehen bekommen. So bleibt wie bereits gesagt die Beförderung von kranken Personen...also ein Blaulichttaxi, was nicht gerade erfüllend ist. Überdenke das alles gut und setze Dich ausreichend mit den Möglichkeiten auseinander, ehe Du ungünstig die Weichen stellst, denn derzeit stehen Dir ja alle Möglichkeiten offen, dies auch, was die Förderung angeht.

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@Blacklight030

Ich habe deine Antwort leider erst jetzt über zwei Jahre nach der Fragestellung ausgezeichnet, Sorry. Im Grunde hast du Recht, mir ist es aus privaten Gründen aber zur Zeit gar nicht möglich den Notfallsanitäter zu machen. Das mit dem Rettungssanitäter hat sich jetzt leider auch lange verzögert, sodass ich immer noch dabei bin diesen zu machen. Bei mir im gesamten Gebiet ist es noch durchaus üblich, auf Rettungswagen einen RettSan als Fahrer einzusetzen, zwar gibt es auch Besatzungen mit NotSan und RettAss, aber die Regel ist bei mir noch NotSan oder RettAss und Rettungssanitäter auf dem Rettungswagen zu haben. Das funktioniert auch gut, denn zumindest bei mir, werden die RettSan über den Durchschnitt ausgebildet, das Personal bei uns nimmt es sehr ernst, gute RS auszubilden. 

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Da Rettungssanitäter Mangelware sind, wird die Organisation dich wahrscheinlich auf keinen Fall ablehnen, wenn du die Ausnahmegenehmigung bekommst. Ich glaube, da gibt es noch eine höhere Ausbildung zum Rettungshelfer, mach dich mal kundig. Diese haben nämlich eine noch bessere Ausbildung und dürfen auch in medizinischer Hinsicht für den Arzt einiges mehr machen, wenn ich mich recht erinnere.

Frag doch einfach mal bei der Organisation nach. Die sagen sicherlich nicht nein. Vor allem dann nicht, wenn du danach erst mal längere Zeit bei denen bleiben willst.

Wenn du den Führerschein machst oder schon hast für Auto, dann schau auch mal, dass sie dir behilflich sind, den sogenannten Feuerwehrführerschein zu machen. Das ist ein Zusatz, mit dem du auch die größeren Rettungswagen usw fahren darfst.

Habe gerade die andere Antwort von @Blacklight030 gelesen. Was ich Rettungshelfer genannt habe, heißt korrekt wohl Rettungsassistent. Auch alte Leute lernen noch.

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Der Sinn des Feuerwehrführerscheines ist lediglich, dass die Inhaber im Einsatz auch mit der Klasse B Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren dürfen, um zu verhindern, dass die Wehren und Hilfsorganisationen Fahrermangel in Einsatzsituationen haben. Im Rettungsdienst ist der Personenbeförderungsschein weiterhin erforderlich, diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein,denn den Feuerwehrführerschein bekommt man auch bei der Organisation selbst, ganz ohne Fahrschule und Kosten.

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@Blacklight030

Ich weiß im Kopf nicht, ob es 7,5t sind, da müßte ich schnell nachsehen. Es ist aber keine eigene Fahrerlaubnisklasse. Je nach Gesetzgebung des Bundeslandes kann die Ausbildung dazu von einer dazu befähigten und berechtigten Person gemacht werden, die auch die Prüfung abnimmt. Das ist aber in Landesvorschriften geregelt.

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Die Ausbildung zum Rettungshelfer ist einiges weniger als die Ausbildung zum Rettungssanitäter, Rettungshelfer ist der erste Teil der Rettungssanitäter Ausbildung (Rettungssanitäter Grundlehrgang). Die höchste Ausbildung ist die zum Notfallsanitäter (Ausbildungsdauer 3 Jahre) bzw. bis 2014 war es Rettungsassistent, Ausbildungsdauer 2 Jahre.

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@Rollerfreake

Den Rettungsassistent meinte ich auch. Dass es ganz unten noch den Helfer gibt, wußte ich nicht.

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@Franticek

Ja, leider gibt es die Ausbildung zum Rettungsassistent seit 2014 nicht mehr, es gibt nur noch die Ausbildung zum Notfallsanitäter (3 Jahre) und die soll einiges schwerer sein als die Ausbildung zum Rettungsassistent gewesen ist. Alle anderen Ausbildungen (Rettungssanitäter und Rettungshelfer) sind gleich geblieben. Danke für deine Antwort!

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