Rettungsdienst Rucksack

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Hi,

Was ist der Unterschied zwischen einem Notfallrucksack im Sanitätsdienst und einem im Rettungsdienst?

In aller Regel unterscheidet sich nur der Inhalt - beim Sanitätskoffer ist dieser im Vergleich zu Notfallkoffern/-rucksäcken im Rettungsdienst deutlich verringert, bspw. fehlen die Materialien zur endotrachealen Intubation sowie die Medikamente, Infusionen und Material für den i.V.-Zugang.

Es steht den einzelnen Organisationen natürlich frei, zusätzliches Material auf die einzelnen Koffer zu packen - die Norm umfasst lediglich die Mindestausstattung.

Zudem ist besonders im Rettungsdienst die Unterteilung in Atmungs- und Kreislauf-Rucksack bzw. Erwachsenen- und Kinder-Rucksack üblich, im Sanitätsdienst nicht.

Und wie heißen die Normen für diese?

Für den Sanitätsdienst gilt die DIN 13155, für den Rettungsdienst die DIN 13232.

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Ausbildung und hauptamtliche Tätigkeit als NFS

Da lerne ich ja sich noch etwas,
Also hab ich welchen Rucksack, wenn ich Zugänge, Tubus und Zubehör, Skalpell für Luftröhrenschnitt, viel Verbandzeugs und weiteres.

In welche Kategorie fällt meiner?

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@Youareme
Da lerne ich ja sich noch etwas,

Naja, GF kann auch nützlich sein ;-)

In welche Kategorie fällt meiner?

Kommt ganz darauf an, ob das was darauf ist, für die jeweilige Norm ausreicht - kann also durchaus einem Rettungsdienstrucksack entsprechen, muss es aber nicht.

Die Mindestausstattungen für Rettungs- und Sanitätsdienst stehen z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Notfallkoffer

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@SaniOnTheRoad

Man muss sagen, dass ich wenn die Aussagen, welche ich von überraschten Gesichtern der Rettungsdienstes glauben kann, einen Rucksack habe, welcher aufgrund seines Inventars bei einem Einsatzes, welcher mir aufgezwungen wurde in München, die Rettungskräfte meinen Rucksack für ihren gehalten hatten, dass sie erst nachdem geöffnet war, der Notfallsanitäter seinen Kollegen irtiriert anschaute und fragte, seit wann haben wir den so eine andere Ordnung mit den ganzen Sachen. Ich hab gelacht und noch bevor ich vollkommen wegerten bin, sagen können, dass er meinen Rucksack bitte wieder schliessen soll, denn seiner wäre links von ihm und meiner dem er rechts von sich offen hatte.

Bin später auf der Intensivstation aufgewacht, als mir echt nicht gut war, da mir die Opiatüberdosis echt übel eingefahren ist, weil ich diese nur eingenommen hatte, da ein Freund von mir die Polizei auf den Hals gehetzt hat, mit der Aussage Ich würde mich töten wollen, aber ich wusste, ich muss meine Opiate verstecken bevor die Polizei mich mit der nächsten Kontrolle entdeckt, weil mein Freund glaubte, da ich aufgrund leichten Alkohols im Blut, zu schwärmen von blutigen Wunden zu sprechen begann, diese Person mich noch nur vom Hörensagen wusste, dass ich bei SVV ein gefährliches Mass an den Tag lege, dies aus Sorge zu einer Suizidmeldung in Bayern in München führte.

Ich hab nachdem ich erfahren hatte, das mein Freund so übertrieben reagiert ich vielleicht 15 Minuten Zeit hatte, die Morphin Tabletten zu verstecken, welche ich bei meiner damaligen Freundin gegen Ritalin eingetauscht hatte.

Die Polizei am Bahnhof in München entdeckt, die Tabletten gedrückt und keine 5 Minuten und sie sammelten mich ein.

als ich spürte, dass die Morphin Tabletten stark eingefahren sind, sagte ich dem einen Polizisten, er könne mir einen Gefallen tun, ich würde mich schnellstmöglich wo hin legen müssen, da ich aus Angst, weil ein Freund durch überfürsorglicher Informieren von Ihnen bei mir die Angst geweckt hat, welche Konsequenzen mich erwarten, wenn sie auf mir BTM finden, welche ich nicht mit Rezept beweisen kann, dass ich sie tragen darf.

diese in der Not alle geschluckt zu haben, da Konsum nicht strafbar ist aber der Besitz.

die Polizei Beamten waren perplex, dass ich aufgrund der Angst einer Strafe eine Tabletten Intoxikation in Kauf genommen habe.

das nennt man Ironie des Lebens

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Ich finde dich echt cool! Du gibst immer super Antworten! 😉

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Der Unterschied liegt im Inhalt. Ein Notfallrucksack oder Koffer im Rettungsdienst, beinhaltet neben dem Inhalt der Rucksäcke im Sanitätsdienst noch Notfallmedikamente und Material für eine endotracheale Intubation, um das Wesentliche zu nennen. Sanitätsdienstrucksäcke sind nach DIN 13115 ausgestattet, Rettungsdienstrucksäcke nach der DIN 13232.

Gibt mehrere Normen für Rettungsdienstrucksäcke. Diese ist wohl die verbreitetste: https://www.radecker-notfallmedizin.de/download/Inhaltsliste_DIN_13232.pdf

"Sanitätsdienst" ist nur eine interrne Unterscheidung der HiOrgs. Da ist nix durch DIN oder EN.

Ein Rucksack für den SanDienst berücksichtigt den i.d.R. niedrigeren Ausbildungsgrad der Träger und m.E. vor allem den Fakt, dass der Rucksack auch wirklich auf dem Rücken getragen wird. Und das nicht nur ein paar Meter vom Auto in die Wohnung, sondern ggf. auch mal zwei Stunden am Stück.

Zu entscheiden, was da hinein gehört, muss man aus Erfahrung selbst entwickeln. Für die eigenen Bedürfnisse und Möglichkeiten, bzw. deren Grenzen. ich weiss ja nicht, ob Du 35 kg einige Stunden schleppen kannst. Wenn ich es könnte, würde ich mehr hinein packen als in der 13232 für den RD vorgesehen ist. Aber ich weiss eben, dass ich das nicht kann. Wenn ich will, dass den RS auch durchschnittliche Frauen tragen können, was in Gruppen ein Masstab sein muss, kann eben sogar noch weniger hinein.

Deine Antwort ist von Anfang bis Ende Quatsch, lediglich die genannte Norm für den Notfallrucksack stimmt.

Der größte Quatsch ist im letzten Abschnitt enthalten: Wozu einen völlig überladenen Rucksack konstruieren (unsere wiegen btw. gerade mal 25kg - nach DIN und an örtliche Begebenheiten angepasst)? Und warum sollte eine "durchschnittliche Frau" einen kompletten Rettungssanitäter (= RS) tragen?

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@derdorfbengel

War auch mein erster Gedanke beim lesen Deiner Antwort - gefolgt von: "Wie kann man so nen Mist ablassen..."

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