Retalin bei amphetaminentzug verschreiben ?

3 Antworten

Kommt drauf an. In manchen Fällen von Substanzabhängigkeit werden Substitute verwendet. Bei einer Amphetamin-Sucht ist das eigentlich nicht der Fall. Würde nicht mit Ritalin oder Lisdexamphetamin beginnen. Vielleicht erstmal Venlafaxin oder Escitalopram. Natürlich muss das aber dein behandelnder Arzt entscheiden, du kannst da lediglich mal mit nem Vorschlag kommen!

Welcher Heini von einem Arzt würde zum Entzug von Amphetamin bitte ein ähnliches Präparat verschreiben?! Bei einer Droge die KEINE körperlichen Entzugserscheinungen mit sich bringt außer Müdigkeit und Schlaf. 

Übrigens: du warst aber noch wegen anderer Drogen in der Entgiftung oder? (So heißt das im Krankenhaus) Ich wüsste nicht warum die dich aufnehmen sollten, bei einer Droge die beim Entzug nicht körperlich gefährlich wird. Absetzen und direkt in die stationäre Therapie.

Habe selber jahrelang Speed genommen (allerdings war ich älter) und zwar relativ viel, 4-5 Tage wach, gefolgt von 2-3 Tagen wo ich fast nur schlief und futterte, und dann wieder 4-5 Tage drauf. Dafür habe ich ca 20gr Speed im Monat konsumiert. 

Dein Problem ist das Cravnig, das Verlangen nach der Droge. Die Deprigedanken usw. verschwinden bereits nach 2-3 Wochen, wenn es überhaupt so lange dauert. Du brauchst KEINE anderen Medikamente für den Entzug. Amphetamin ist bereits nach 1-2 Tagen aus dem Körper raus. Der Rest wird durch Medikamente nur behindert, weil es dir scheiße geht aufgrund von nem kaputten Botenstoffhaushalt im Gehirn. Das braucht eben mindestens 10 Tage bis es bergauf geht. 

Und raff dich mal zusammen! Der Entzug von Amphetamin ist kein Hexenwerk und BEI WEITEM nicht so schlimm (auch das Craving) wie bei Opiaten, Koks, oder andere Konsorten. 

Bei fragen wende dich gerne an mich, ich arbeite im medizinischen Bereich und habe viel mit Süchtigen zu tun. 

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@Welux

Ach Ärzte machen recht viel auch off-label wenn man weiß wie man darum bittet ^^

Ich finds jetzt auch nicht nötig, aber wenns anders nicht geht muss man natürlich entsprechende Wege einleiten und dafür wird man nunmal medizinisch betreut.

Viel Glück bei der Therapie

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Das musst du mit den Psychiatern vor Ort besprechen. 

Dein Körper muss den Entzug durchhalten...das ist kein Zuckerschlecken...

Vor Ort in der Klinik das Problem ansprechen und dort dann das Gespräch suchen, bevor du aufgibst. Ablenken während der Zeit des Entzuges, es gibt doch Angebote dort.

Viel Kraft und Erfolg!

Jaa aber genau das war das Problem ich hab mich dort überhauptnicht wohl gefühlt und die angebot waren fast immer voll und wenn dann waren es qelche di mir garnicht gefallen haben da ich zu allem zu schlapp war

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@bones97

Dein Körper /Kopf wehrt sich ja gegen den Entzug.  Er will den guten Stoff, damit es ihm wieder 'gut' geht.  Also signalisiert er...alles scheiße  hier,   raus und gib mir etwas. Das ist der 'Feind' gegen den du kämpfst!

Das Wohlfühlen, wird wohl in einer anderen Klinik auch nicht unbedingt kommen....    aber versuchen kannst du es natürlich.

Vor dem nächsten Aufenthalt, deine Probleme  vom ersten Mal schildern  und um Hilfe bitten, bzw. fragen wie sie dir es etwas 'leichter' machen können.

Wirklich helfen kannst nur du dir, und die Menschen vor Ort.

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