Resturlaub und Krankschreibung bis zur Kündigung

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7 Antworten

Kann aus eigener Erfahrung dazu berichten..habe bei einer Kündigung sofort bei der Abgabe der Unterlagen beim AA eine Stellungnahme, weshalb ich gekündigt habe, beigefügt und es wurde anerkannt und ich bekam keine Sperrfrist. Sollte Deine Verlobte tun. Weiß allerdings nicht wie darüber heutzutage befunden wird..denn bei mir ist es schon einige Jahre her.

Die Kündigung würde ich per Einschreiben einreichen und eine Kopie der Kündigung zu meinen Unterlagen legen

Erstmal vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Ihr seid wirklich sehr hilfsbereit!

Amdros das mit dem Schreiben ist eine gute Idee. Darf ich Dich fragen, welche Gründe du angebracht hattest? Gerne auch per PM.

Nicht, dass ich Deine Argumente wiederholen möchte. Würde nur gern wissen, ob die Sperre mit Mobbing wegfallen könnte.

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@amdros

Danke für's Sternchen

und hoffe, hat alles zur Befriedigung Deiner Verlobten geklappt!

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Wenn sie ein ärztliches Attest hat, dass sie ständig gemobbt wird und deshalb ein psychisches Wrack ist und e unzumutbar ist, dass sie dort länger arbeitet, sollte eigentlich keine Sperre eintreten. Das kann euch das AA aber genauer sagen. Ja, sie muss eine Kündigungsbestätigung bekommen und nein, der Resturlaub muss nicht gegeben werden, muss dann aber ausgezahlt werden. Probieren kann man es aber. Wenn das mit dem Urlaub nicht akzeptiert wird, würde ich mich krankschreiben lassen

Kann auch der normale Hausarzt ein Attest über Mobbing etc. ausstellen oder nur der Psychiater?

Denke, dass es mit dem Psychiater schon eine Nummer zu groß wäre und man die Sache nicht zu überdimensionieren braucht.

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Sie will nun zum 1.11.12 kündigen, da sie dann genau 1 Jahr gearbeitet und eine Kündigungsfrist von einem Monat hat.

Der Arbeitnehmer hat gesetzlich immer dieselbe Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende oder 15. Einzel- oder Tarifvertragliche Abweichungen sind u.U. möglich.

  • bei Eigenkündigung gibt es immer eine Sperre vom Arbeistamt.

  • wenn sie krank ist, ist sie krank.

  • Kündigung sollte sogar per Post eingereicht werden. Am besten per Einschreiben mit Rückantwort.

  • sie kann auch den Urlaub per Post einreichen. Da er ihr zusteht, und sie ihn noch vor Ablauf der Kündigungsfrist nehmen muss, sollte dem nichts im Wege stehen.

  • eine Kündigungsbestätigung ist nicht notwendig. Nur dass sie fristgemäß eingereicht wurde. Und den Beweis hat sie dann durch die Rückantwort vom Einschreiben.

Nein, IMMER stimmt nicht. Ich habe auch schon selbst gekpndigt, weil ich umgezogen bin und habe keine Sperre vom Amt erhalten (zwecks Familienzusammenführung). Es gibt immer Schlupflöcher, man muss sie nur kennen.

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Was ihr da vorhabt, wird nicht klappen! Man kann Urlaub nicht einfach "dranhängen"! Urlaub muß abgesprochen und vom Arbeitgeber gewährt werden!

Natürlich kann man eine Kündigung per Post schicken! Am besten Einschreiben mit Rückschein. Eine Kündigungsbestätigung kenne ich nicht.

Wenn sie ganz sicher sein will, sollte sie einem unabhängigen Zeugen die Kündigung zeigen, sie in seinem Beisein eintüten und wenn möglich mit ihm zusammen zur Post bringen! Daß sie dies tut, kann sie im Kündigungsschreiben erwähnen. So kann der Arbeitgeber nicht behaupten, die Kündigung nicht bekommen zu haben.

Gibt es da eine Regel, wie lang vorher man seinen Urlaub ankündigen muss?

Es geht also auf keinen Fall, dass man in den Laden reinspaziert und sagt, dass man seine restlichen Urlaubstage nimmt bis der Vertrag ausläuft.

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@buddyluv6

Auch Urlaub ankündigen geht nicht.

Urlaub wird beantragt und muß genehmigt werden. Auch bei einer Kündigung.

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Ein sehr gut gemeinter Rat: Deine Verlobte sollte unbedingt mit der Arbeitsagentur über ihr Vorhaben und die Gründe sprechen, BEVOR sie die Kündigung einreicht.

Das Beste wäre natürlich, wenn sie zum 01.01.13 einen neuen Arbeitgeber hätte.

Hallo helrich,

kannst Du mir sagen, weshalb es gut wäre zum 01.01.?

Nun bringst Du mich aber auf eine andere Frage.

Falls sie gesperrt wird, aber innerhalb der Sperre einen Job findet, darf sie den dann sofort antreten oder erst nach der Sperre?

Das Zweite macht eigentlich relativ wenig Sinn, oder?

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@buddyluv6

Der 1.1. wäre ein nahtloser Übergang von einer in die andere Beschäftigung - folglich wäre die Arbeitsagentur und deren Entscheidungen für Deine Verlobte nicht mehr von Interesse.

Und zu Deiner 2. Frage: selbstverständlich sollte Deine Verlobte jederzeit eine Arbeit aufnehmen, wenn sie die Chance erhält. Eine Sperre der Arbeitsagentur bezieht sich auf Geldleistungen, die jemand bewilligt bekommen hat.

Allerdings haben Mitarbeiter der Arbeitsagentur auch schon eine Sperre auf Vermittlungsleistungen durch die Agentur als Sanktion ausgesprochen für Leute, die keinen Cent vom Amt erhalten. Witzig...

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@buddyluv6

Falls sie gesperrt wird, aber innerhalb der Sperre einen Job findet, darf sie den dann sofort antreten oder erst nach der Sperre?

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun..selbstverständlich kann sie zu jeder Zeit..auch während der Sperre..einen neuen Job antreten

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Wendet euch in dieser Frage doch ans Arbeitsamt, die werdene uch doch genauestens sagen önnen unter welchen Umständen es nicht zu einer Sperre kommt.

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