Resturlaub Resturlaub

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5 Antworten

Beinhaltet Dein Jahresvertrag denn überhaupt die Möglichkeit der vorzeitigen Kündigung? Gerade bei befristeten Verträgen wird darauf gerne verzichtet. Dann müsste ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden.

Der Urlaubsanspruch bezieht sich auf das Jahr, wenn du vorzeitig kuendigst, wird man dir den Resturlaub auch anteilig berechnen. Die Frage ist aber auch, ob du ueberhaupt kuendigen kannst, wenn du einen Jahresvertrag hast, der endet ja erst zum Ende des Vertrages. Ausser, es wurde in deinem Arbeitsvertrag anders vereinbart. Das solltest du erst mal nachlesen. Und dann musst du halt mit deinem Vorgesetzten sprechen, in wie weit der bereit ist, dir entgegen zu kommen.

Der Urlaubsnachweis ist für die Dauer des vetrages, also hast Du nur Anspruch auf die anteiligen Urlaubstage. Was steht im Vertrag zum Thema Kündigung?

Hmm, das würde ja bedeuten, daß man seiner Firma Urlaub schuldet, wenn man mehr Urlaub genommen hat als einem bis zur Kündigung anteilig zustand. Ist das echt so? Und kann ich mich hinsichtlich Kündigungsfrist nicht auf die 4 wöchige Kündigungsfrist für Arbeitnehmer laut BGB berufen?

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Hallo RoylaDakota,

Hmm, das würde ja bedeuten, daß man seiner Firma Urlaub schuldet, wenn man mehr Urlaub genommen hat als einem bis zur Kündigung anteilig zustand. Ist das echt so?

da wirfst du 2 Punkte durcheinander die nichts miteinander zu tun haben.

Und kann ich mich hinsichtlich Kündigungsfrist nicht auf die 4 wöchige Kündigungsfrist für Arbeitnehmer laut BGB berufen?

Nein. zum Ende des befristeten Arbeitsvertrages gibt der § 15 TzBfG Auskunft:

(1) Ein kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit.

(2) Ein zweckbefristeter Arbeitsvertrag endet mit Erreichen des Zwecks, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang der schriftlichen Unterrichtung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber über den Zeitpunkt der Zweckerreichung.

(3) Ein befristetes Arbeitsverhältnis unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist.

(4) Ist das Arbeitsverhältnis für die Lebenszeit einer Person oder für längere Zeit als fünf Jahre eingegangen, so kann es von dem Arbeitnehmer nach Ablauf von fünf Jahren gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt sechs Monate.

(5) Wird das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Zeit, für die es eingegangen ist, oder nach Zweckerreichung mit Wissen des Arbeitgebers fortgesetzt, so gilt es als auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn der Arbeitgeber nicht unverzüglich widerspricht oder dem Arbeitnehmer die Zweckerreichung nicht unverzüglich mitteilt.

Heißt das, ich muß die 3 monatige kündigungsfrist wahrnehmen wie sie im vertrag vereinbart ist?

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@RoylaDakota

Richtig RoylaDakota, aus diesem Grund wurde diese Kündigungsfrist schließlich so in den Vertrag aufgenommen. ;)

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Neuer Vertrag heißt auch neuen Urlaubsanspruch ab Vertragsbeginn, Es sei denn es wird im Vertrag vereinbart, das der alte Urlaub noch genommen werden kann.

Der Urlaub gilt für den neuen Vertrag, hat mit dem alten Jahresvertrag nix mehr zu tun

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