Resturlaub nach Kündigung vom Arbeitgeber?

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2 Antworten

zu 1. Die beschriebene Vorgehensweise bei der Abrechnung ist üblich und korrekt. Die Urlaubsabgeltung gehört normalerweise als Einmalzahlung in den Austrittsmonat. Das ein bereits abgerechneter und ausgezahlter Betrag bei einer Korrektur dann im Minus steht, ist auch logisch. Sonst würdest du das Geld ja zweimal bekommen.

zu 2. Variable Gehaltsbestandteile gehören mit in die Berechnung. Deine Prämie muss also  bei einer Urlaubsabgeltung mit zu Grunde gelegt werden

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Extra Prämie erhältst du höchst wahrscheinlich nur, wenn du auch tatsächlich für den betrieb tätig bist.

Die Urlaubsabgeltung erfolgt eher nach dem Durchschnitt eines kompletten Jahres, wenn nicht grundsätzlich auf das vertraglich festgelegte Gehalt.

Außerdem kann bei einer fristgerechten Kündigung meistens der Resturlaub als Freizeit gewährt werden. Dann erübrigt sich die ganze Rechnerei.

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Kommentar von lara3355
17.11.2015, 14:55

Bei meinen letzten 3Bruttogehältern habe ich ja die Präie erhalten. Demnach ja meine Frage, darf die mitberechnet werden bei der Abrechnung, oder nur der "reine" Arbeitslohn?

Und das ganze hat schon stattgefunden. Es muss also ausgezahlt werden.

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Kommentar von Familiengerd
17.11.2015, 17:14

@ DerHans:

Die Urlaubsabgeltung erfolgt eher nach dem Durchschnitt eines kompletten Jahres, wenn nicht grundsätzlich auf das vertraglich festgelegte Gehalt.

Das ist falsch.

Das Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 11 "Urlaubsentgelt" Satz 1, regelt, dass sich das Urlaubsentgelt nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen vor dem Urlaub bemisst.

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