Resturlaub bei Arbeitsplatzwechsel mitnehmen?

3 Antworten

Beim alten AG habe ich einen Jahresurlaub von 28 Tagen. 28 / 12 * 8 = 18,67 = aufgerundet 19 Urlaubstage die mir für die 8 Monate anteilig zur Verfügung stehen

Das ist nicht richtig. Nach dem BUrlG steht dir der gesamte gesetzliche Mindesturlaub (= 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche) zu, wenn du in der zweiten Jahreshälfte ausscheidest und länger als 6 Monate dort beschäftigt warst. Du kannst also diese 20 Tage nehmen, musst es aber nicht. Würdest du sie nehmen, darfst du sie beim neuen AG nicht noch einmal nehmen.

Was die zusätzlichen Urlaubstage angeht, kommt es auf die Regelung im Arbeits- oder Tarifvertrag an - ob es eine Zwölftelregelung gibt oder nicht.

Alles weitere solltest du so früh wie möglich mit deinem neuen AG absprechen.

Der neue Arbeitgeber muss den beim alten Arbeitgeber noch nicht in Anspruch genommenen gesetzlichen Mindesturlaub gewähren. Das wären 20 - 14 = 6 Urlaubstage.

Freuen wird ihn das nicht. Deswegen Lieselottes Ratschlag beherzigen, den Kontakt mit dem neuen Arbeitgeber suchen.

Mal was anderes: Wenn du bereits am 01.01.2017 bei deinem alten Arbeitgeber beschäftigt warst (was ich hier mal unterstelle), und du nach dem 30.06.2017 austrittst, dann hast du prinzipiell deinen gesamten Jahresurlaubsanspruch bei deinem alten Arbeitgeber. Du KÖNNTEST deine vollen 28 Tage beim alten Arbeitgeber nehmen.

Die Betonung liegt auf KÖNNTE, denn dein neuer Arbeitgeber muss dir nicht mehr als den gesamten Jahresurlaub gewähren. Wenn du den schon beim alten aufgebraucht hast, muss dir der neue nichts mehr gewähren.

Und aus der Praxis: Der neue Arbeitgeber interessiert sich in den meisten Fällen nicht für den bereits genommenen Urlaub beim alten Arbeitgeber.

 

Wenn du bereits am 01.01.2017 bei deinem alten Arbeitgeber beschäftigt warst (was ich hier mal unterstelle), und du nach dem 30.06.2017 austrittst, dann hast du prinzipiell deinen gesamten Jahresurlaubsanspruch bei deinem alten Arbeitgeber. Du KÖNNTEST deine vollen 28 Tage beim alten Arbeitgeber nehmen.

Nur dann, wenn es keine Zwölftelregelung gibt.

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@DarthMario72

Und in dem Fall - Zwölftelung - besteht mindestens Anspruch auf den vollen gesetzlichen Urlaub.

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@Familiengerd

Ich glaube, so hatte es Mario gemeint. Ich hatte die gesetzliche Regelung auf den vollen Urlaub (gesetzlicher + vertraglicher) übertragen.

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@Mojoi

Ich glaube, so hatte es Mario gemeint

So ist es.

Ich hatte die gesetzliche Regelung auf den vollen Urlaub (gesetzlicher + vertraglicher) übertragen.

Du kannst nicht einfach unterstellen, dass/ob es eine Regelung im Arbeits- oder Tarifvertrag gibt.

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Ich sage dazu, sage alles das dem neuen AG. Wir können da nichts entscheiden und wissen nicht, wie entgegenkommend die sind.

lg Lilo

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