Respektloses Pferd, Was tun?

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13 Antworten

Hallo,

du musst dein Pferd zeigen das es Respekt vor dir haben muss aber, aber genauso wichtig ist das du das Pferd respektiert. Es kann nur klappen, wenn eine Gemeinschaft da ist bzw ich mein zusammenarbeit ist wichtig, Man kann viel mit Körper und Gefühle das Pferd zeigen wo es lang geht. Die Cowboys reiten oft ohne Sattel und Zügel , sie machen alles mit ihrem körpereinsatz und Gefühlen. Wenn sie sich z.b ganz langsam mit ihrem Körper nach rechts bewegen dann geht das Pferd von ganz alleine nach rechts. Überlege du wärst an einer langen Leine fest gehalten und einer zeigt dir mit der Peitsche wo lang es geht- da hättest du auch keinen bock zu hören und daher stellt sich dein Pferd auf sturr ,bockt rum weil er es so nicht mag. Mit Gewalt hört keiner gerne, genau wie wir Menschen und die Tiere.

Es möchte halt respektiert werden genau wie wir Menschen auch. Schau mal bei irgendeiner Doku nach - Pferdeflüsterer - durch das vertrauen der Menschen, weil sie respektiert werden können sie wieder ein Pferd sein und bockt nur rum wenn es etwas hat. Bei der Doku kannst du auch sehen das sie viel mit körpereinsatz ( Hände hinterm Rücken...du gehst und es folgt dir wenn es dir vertraut)....Mimik, Gestik , Gefühle spielen also eine entscheidene Rolle. Die Vertrauensbasis ist sehr wichtig nur so kann es funktionieren. Z.B du sitzt auf deinem Pferd hast angst oder bist unruhig, das merkt das Pferd sofort und das Pferd wird auch unruhig- man kann es mit einem Spiegel vergleichen. Und ganz wichtig ist das ihr ein Team seid und einfach spass an der zusammenarbeitet habt- es kann nur funktionieren wenn ihr euch beide respektiert und nur so könnt ihr euch vertrauen.

Viel Glück dabei......

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Kommentar von LayFigure
29.04.2014, 20:23

Dies habe ich selbst erfahren. Die Pferde spüren wenn du sie magst, akzeptierst und auf sie aufpasst bzw. gut mit ihnen umgehst. Ich war letztens auf einem Gütshof im Urlaub- da habe ich durch das Vertrauen der Pferde auch mein Vertrauen wieder gewonnen. Da dies geklappt hat waren wir ein Team und das Abendteuer konnte beginnen . Dieses Vertrauen habe ich aber nur in der Nähe der Perde. Das Pferd vertraute mir, daher vertraute ich mir auch - das pferd vertraute mir, da es gemerkt hat, das ich dem pferd vertraue. Beispiel- Das Pferd war Reisig, lag in der Box- ging in die Box machte ihr das Halfter um und hockte mich zu ihr. Sie blieb liegen, also Pferde können einen schon etwas geben. Mein Pferd hieß in der zeit Mona- Mona ich bedanke mich nochmal bei dir - da du mich so akzeptiert hast wie ich bin .

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Vermutlich weiss sie auch, dass sie es mit dir machen kann. Woher hast du das Pferd? Hast du es beim Kauf nicht gemerkt? Wenn du in einem Reitverein bist, sprich doch mit einem erfahrenen Reitlehrer, der sie mal öfters reitet und erzieht.

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Hallo,

du beginnst mit einfacher Bodenarbeit in Form von grundlegenden Führtraining. Wichtig ist, dass du konsequent bist und klare Signale gibst. Dein Pferd soll immer aufmerksam sein und auf deine Hilfen hören. Wenn also dein Pferd z. B. an dir vorbeidrängelt schickst du es sofort rückwärts. Dein Pferd wird schnell verstehen was gemeint ist. Wenn wirklich die absoluten Grundlagen wieder klappen kannst du ja weitere Übungen hinzunehmen.

Außerdem solltest du dir klar machen, dass Erziehung und Bodenarbeit nicht nur dann statt findet wenn du mit deinem Pferd auf dem Übungsplatz bist, sondern IMMER wenn du mit deinem Pferd interagierst.

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Hey!

Die Rangposition zwischen dir und deinem Pferd ist nicht eindeutig gegeben. Du musst ihm zeigen, dass du in einer höheren Position bist. Stelle es dir wie in einer Herde vor. In jeder Herde gibt es einen Anführer, dem alle Pferde folgen. Erst wird er versorgt, dann kommen die anderen. Wenn ihm irgendetwas in der Herde nicht passt, ein Pferd sich dagegen stellt, wird es bestraft, wie z.B. gebissen oder getreten. Schlimmsten falls sogar aus der Herde ausgesondert.

Dieses Verhalten musst du auf dein Pferd übertragen, ihr bildet also eine zweier Herde Inder du die Leitperson bist.

Wenn dein Pferd wie du beschreibst, beim longieren in die Mitte läuft oder beim führen vorrennt, zeigt es "Warum sollte ich auf dich hören, du zeigst mir nicht was ich darf und was nicht, also nutze ich das ganz aus". Pferde brauchen immer jemanden der die Leitung übernimmt, sonst fangen sie an sie selbst zu übernehmen.

Wenn dein Pferd also nicht macht was du willst, mache ihm Druck, sage dass du dir das nicht gefallen lässt! Das wichtige ist aber auch, dass du ihm zeigst was DU genau willst. Habe ein klares Ziel vordem was du willst.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen, ist halt etwas schwer das alles in Worte auszudrücken. ;)

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Hallo!

hier haben wir sicherlich ein Dominanzproblem.

Wichtig ist, dass du NUR das mit deinem Pferd machst, was auch klappt und dich nicht quer durch die gegend ziehen lässt, je öfter dein Pferd lernt, dass es das mit dir machen kann, desto schwerer wird es, es ihm wieder abzugewöhnen!

Ich denke du solltest dich da mit einem Profi zusammen dranmachen. aber für den Anfang probiere doch mal diese Übung:

Du brauchst: Trense, besser Knotenhalfter (simples Halfter ist total ineffizient! Dann lieber trensen), einen Strick und eine Gerte.

Geh auf den Reitplatz, Reithalle oder sonstwo wos umzäunt ist. Lauf los, führe dein Pferd. Wenn es sich vor deine Schulter drängelt, sag laut und deutlich "Steh"! und bleib selber stehen. Wenn das Pferd stehen bleibt, lob es, wenn nicht. stellst du dich vor es und schiebst es durch kurzes Rucken im Maul (du sollst ihm nicht das Gebiss beschädigen, sondern ihm ruhig und bestimmt zeigen dass dir das nicht passt) und Einsatz der Gerte vor der Brust (nicht schlagen! aber so lange fest und bestimmt klopfen, bis er zurückgeht) rückwärts. nur 1, 2 schritte, das reicht. das wiederholst du so lange, bis er stehen bleibt wenn du stehen bleibst und zurückweicht wenn du ihm das sagst.

Das ist absoluter Grundgehorsam und Grundlage für jegliches weiteres arbeiten!!!

Longier ihn nicht mehr, oder mach andere sachen von denen du weißt dass er sich aufführt! Er muss erstmal die Grundmanieren lernen!

Bodenarbeit ist dafür auch eine super sache.

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Kommentar von lotti1234
30.11.2013, 12:56

Wieso sollte man dem Pferd so schnell Druck machen und bestrafen, man sollte erstmal an sich selbst arbeiten.

Wenn man dem Pferd nicht genau zeigt was man will, dann kann das Pferd dass auch nicht wissen.

Ausserdem kommunizieren Pferde nicht über Stimme, sie verstehen nicht wenn du das Wort "Steh" schreist. Du musst mit deiner Körpersprache sprechen. Stelle dir das Bild vor Augen vor, dass du von deinem Pferd willst. Pferde können dies wahrnehmen. Vokalem sei überzeugt von dem, wenn du mit negativer Energie drangehst, kannst du es auch gleich bleibenlassen!

Es ist immer so schlimm zu sehen, wenn Menschen die ganze Schuld beim Pferd suchen und es als ungehorsam und frech bezeichnen, obwohl es nicht am Pferd liegt.

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Verwöhn dein Pferd mit Leckerchen, Möhren- oder Apfelstückchen. Immer ein Stück geben, wenn es was richtig gemacht hat. Du darfst aber auch keine Unsicherheit ausstrahlen, denn das merken Pferde sofort.. Dann machen sie mit dir, was sie wollen. Es liegt wahrscheinlich in deinem persönlichen Auftreten, dass das Pferd keinen Respekt vor dir hat.

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Tiere handeln aus Instinkt im Hier und Jetzt. Menschli9che Züge kennen sie nicht. Wenn Dein Pferd so vehält,dann ist es weil es sich in Deiner Obhut nicht sicher fühlt und für sich selbst entscheidet!Lerne Rangornung...das heisst DU bist das Leittier! Behandle ihn nicht wie einen gleichberechtigten "Freund"! !Es ist ein PFERD ! Behandel ihn auch so!

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Führen im Wald mit Steigergebiß, einmal bis zweimal kurz daran gezupft. Weiss ein jedes Pferd bescheid. ( Grundausbildung ) Beim Longieren die Peitsche auf das Auge des Pferdes richten, so weiss Hotti ich soll in den Zirkel gehen. Etwas Leine geben und Komando. Peitsche dann auf Körper richten wie Pferd beobachten. Dann Longierpeitsche hinter dem Pferd am Boden langsam schwingend bewegen. Augenkontakt beibehalten. Ein jeder guter Reiter weiss worauf er sich einstellen muß. Mein Pferd ist immer nur so sicher wie ich. Gute Reiter ohne überheblich zu sein wollen. Lassen die Zügel auch einmal locker. Denn das Spitzohr wie Langbein findet seinen Weg nachhause. Können wie Vertrauen und Zuneigung als auch Liebe wie Dankbarkeit spielen eine große Rolle.

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Da hilft eigentlich nur Bodenarbeit. Wenn du fragen dazu hast, dann kannst du mir gerne eine PN schicken.

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Kommentar von bigsur
29.11.2013, 20:26

Vor allen Dingen hilft da Arbeit an sich selbst.

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lerne mit pferden umzugehen, mache kurse in horsemanship.

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Es hat zuwenig Respekt vor dir. Du musst ganz genau zeigen was es darf und was nicht.

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Was hast du denn getan, um ihren Respekt zu bekommen? Warum und wofür soll ein Perd dich respektieren?

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Vielen Dank für eure Antworten ;)

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