Representativen Stichprobenumfang ermitteln - Wie kann ich den Datenumfang verringern?

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2 Antworten

es geht nicht nur um "wie viele screenshots", sondern auch um repräsentative zeiten. z.b. um mitternacht werden es 0 bienen an der pforte sein, was aber ein wert sein wird, der die tatsächliche anzahl schlecht repräsentiert. zu diesem aspekt würde man die fachliteratur studieren und entscheiden, wann sinnvolle beobachtungszeiträume anzusetzen sind.

um auf das "wie viele" einzugehen: auch hier wäre es sinnvoll, die fachliteratur zu studieren und herauszufinden, wie unterschiedlich aktiv bienen in abhängigkeit von der tageszeit sind - je unterschiedlicher die aktivität, desto mehr beobachtungen sind erforderlich.

man kann aber auch einen ganz anderen weg gehen und den zufall zu hilfe nehmen: repräsentativ wird eine stichprobe unter anderem dadurch, wenn jede beobachtung mit gleicher wahrscheinlichkeit in die stichprobe gelangen kann. d.h. man würde per zufall beobachtungszeiträume auswählen. wie viele genau würde ich entweder davon abhängig machen, was gute fallzahlen für das statistische verfahren, das ich für meine hypothese im sinn habe, wären. oder ich würde mit G-Power ausrechnen, wie groß meine stichprobe sein muss, um die angenommene oder in der literatur beschriebene effektstärke zu finden.

dann ist nach meiner meinung die frage "wie viele bienen...." die falsche. es wird nämlich nicht berücksichtigt, dass die tiere die pforte mehrfach passieren. zu diesem aspekt sollte man sich überlegen, welche aussage man treffen möchte z.b. will man durch die beobachtung erfahren, wie viele bienen im stock sind, wie viele der bienen nach draußen gehen oder wie oft die bienen hin und her fliegen. dann sollte man sich gedanken machen, ob man die geeignete methode gewählt hat, um die frage zu beantworten - nach meiner meinung hat man die nicht.

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