Reperaturmechanismen Mutationen (beim Menschen)

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1 Antwort

Darüber gibt Dir die Suchmaschine Auskunft. Kurz gesagt, der R.-Mechanismus macht das rückgängig, was die Mutation angerichtet hat. Die DNS besteht doch aus einer Aufeinanderfolge von Nukleotiden. Jedem Nukleotid stet ein ganz bestimmtes gegenüber, jedem A ein T, jedem G ein C. Ein mutagener Einfluß kann ein Nukleotid oder mehrere aus der Kette herausbrechen, oder ein Nukleotid in ein anderes umwandeln. In beiden Fällen ist nun das gegenüberliegende N: ohne Partner, oder, es steht einem falschen Partner gegenüber. Ein Enzym streift die DNS entlang und findet diese Fehlstellen. Dann wird eine kurze Sequenz herausgeschnitten und die Partner nach der Basensequenz des anderen Stranges ergänzt. Zuletzt tritt ein Enzym in Funktion, das die noch bestehende Lücke zusammenflickt.

Fehlen ganze Teile eines Chromosoms oder ein C. fehlt ganz, dann kann das R.-system nichts ausrichten.

Im übrigen ist das R.-system nicht für den Menschen spezifisch. Dasselbe System existiert bei (fast) allen Lebewesen.

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