Reoure als "unfrei" zurück - Annahme verweigert!

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4 Antworten

Also, der Händler wäre verpflichtet gewesen das unfreie Paket anzunehmen. Du als Kunde bist nicht verpflichtet in Vorleistung zu treten. Eigentlich dürfte er aufgrund der Kostenminimierungspflicht die Differenz zwischen einer regulären Sendung und einem unfreien Paket einbehalten - jedoch hat dieser die unfreie Rücksendung provoziert - daher würde ich mal tippen, wenn es hart auf hart käme wärst Du in diesem beschriebenen Fall aus dem Schneider.

Wenn das Paket wieder "bei Dir" - sprich für Dich zur Abholung bereit liegt musst Du es nicht vor Ablauf der Frist abholen. Du kannst den Händler per Einschreiben zu einer Abholung auffordern. Sollte er es dann nicht abholen, müsstest Du in den sauren Apfel beißen und es dann doch erst mal wieder annehmen (Kostenminimierungspflicht). Dann müsstest Du - und das kannst Du dann auch gleich mit Deiner Rückzahlungsaufforderung verknüpfen - eine Rechnung raus an den Händler mit einer angemessenen Zahlungsfrist senden. Nach verstreichen dieser Frist Mahnbescheid ab an den Händler. Wenn das nicht zieht musst Du leider klagen.

IANAL

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Kommentar von ladymm
12.01.2013, 15:19

Achtung ich hab jetzt erst gesehen, dass Du auf Rechnung bestellt hast. Hat der Verkäufer vor Erhalt der Ware zumindest eine Teilleistung erhalten? Anderenfalls schickst Du das Teil wie Du verpflichtet bist auf Deine Kosten ganz schnell zurück.

Alles worüber bisher gesprochen wurde gilt nur unter der Voraussetzung das der Käufer in Vorleistung getreten ist. Sprich er zumindest einen Teil gezahlt hat, bevor er die Möglichkeit hatte die Bestellung zu kontrollieren. Hast Du die Rechnung erst nach Erhalt oder gar noch gar nicht beglichen dann baust Du gerade ziemlich viel Mist.

IANAL

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Hallo,

also wenn es in den AGB`s drin steht das er die Kosten zu tragen hat er das auch zu tun. Die Annahme kann er zwar verweigern , aber es bringt ihm nichts. Du hast ja einen Bestellnachweis und Du hast eine Ware erhalten. Wenn die Bestellung mit der Ware nicht übereinstimmt , dann hast Du Dein Geld zurück zu bekommen.

Ich würde den Verkäufer kontaktieren und ihn fragen warum er die Annahme verweigert hat . Wenn er nicht reagiert würde ich die Ware auslösen die 15 EUR bezahlen, Beleg behalten , AGB´s und Mailverlauf ausdrucken und ab zum Anwalt. Dann hast Du alle Nachweise die Du brauchst um Dein Geld wieder zu bekommen. ( auch die 15 EUR) Oft langt schon ein drohender Brief vom Anwalt.

Falls Du über ebay gekauft hast wende Dich an den Ebay Käuferschutz.

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Kommentar von Babylissi
22.10.2012, 14:34

Er hat mir geschrieben, dass er grds. keine unfreien Pakete annimmt (s. Homepage) und er sein Inkassounternehmen mit der Geltendmachung der Kosten pp. beauftragt, wenn ich ihm das Paket nicht erneut zusenden auf meine Kosten. Ich habe vorsorglich nochmals per Mail widerrufen.

Kann ich das Paket nicht einfach bei DHL "vergammeln" lassen?

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ich würde mich mit diesem Problem sofort an den Verbraucherschutz wenden. Adressen findest Du im Internet. Wenn der Händler in seinen AGB die Rücksendung wie beschrieben geregelt hat, dann gelten sie auch für ihn. Wenn ein Händler den Vertrag nicht oder nur unvollständig erfüllt, und dazu gehört auch eine falsche Farbe, dann kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Ansonsten heißt abwarten und wie gesagt... Verbraucherschutz

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  1. Darf er die Annahme einfach verweigern? (Kostenminderungspflicht???)

Ja. Denn die Kostenminderungspflicht hast du ja schon gesprochen, durch die Unfrei-Sendung. Ausserdem hast du gegen die AGB verstossen.

Leider gibt es auch keinen Hinweis, wie man es sonst, wenn nicht unfrei, zurück senden soll.

Das liegt doch auf der Hand - man frankiert das Paket und fordert die Versandkosten vom Händler zurück. Das ist der übliche Weg.

  1. Muss ich das Paket für 15 € bei der Post auslösen?

Ja, sicher.

Bin ich verpflichtet, es erneut zu übersenden oder befindet er sich in Annahmeverzug?

Du musst die Sendung erneut AGB-konform zurückschicken. Die Zeit mit dem "Verbraucherschutz" kannst du dir sparen. Dass du das Paket unfrei zurückgeschickt hast geht einfach nicht in Ordnung.

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Kommentar von Babylissi
22.10.2012, 14:39

Der normale Weg ist, dass der Händler einem einen Retourenschein zukommen lässt. Tut er das nicht, denke ich nicht, dass ich als Verbraucher die Versandkosten verauslagen muss. Ich gucke mir mal die Rechtsprechung hierzu an, vllt. finde ich etwas.

Jedenfalls ist es bei der Rücksendung von Mängel aufgrund von Gewährleistungsansprüchen so, dass von dem Verbraucher nicht verlangt werden kann, dass er die Versandkosten verauslagt.

Kannst du deine Annahmen bitte begründen bzw. belegen??

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Kommentar von Babylissi
22.10.2012, 18:23

und???

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