Rentner: Finanzielle hilfen?

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6 Antworten

Er muss sich einfach stur stellen und auf seinen Pfändungsfreibetrag bestehen. Dieser liegt bei 1.028 € monatlich. Davon kann er seine Miete zahlen und er hätte auch noch Geld zum Leben. Wenn er weniger Geld hat als 364,00 € plus der tatsächlichen Warmmiete, steht ihm Grundsicherung im Alter zu. Davon kann man natürlich auch keine Raten zahlen. Der (die) Gläubiger gehen dann eben leer aus.

Wenn das anders wäre, würde ja quasi der Staat die Schulden übernehmen. Damit könnten alle Kreditgeber auf eine Risikoprüfung verzichten, und munbter drauf los liefern, was das Zeug hält.

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Leider gibst Du nicht an, in welcher Stadt sich das abspielt. Hat er es mal beim Sozialamt versucht? Ich bin ja auch (Früh-)Rentner und bekomme außer meiner äußerst mickrigen Rente noch die 'Grundsicherung in der Rente und bei Erwerbsminderung' von der Sozi (hat die Sozialhilfe abgelöst), bringt aber kaum was, da die Rente als Einkommen zählt und angerechnet wird. So bleiben mir 360 Euro im Monat, von denen ich noch Strom und Providerkosten abziehen muß. Ich habe außerdem auch noch 'nen schwerbehinderten-Status (kann kostenlos mit Bus und Bahn fahren), das gibt immerhin 65 Euro extra von der Sozi. Lebensmittel hole ich mir alle 2 Wochen von der örtlichen Tafel, die von der Diakonie ausgerichtet wird. Gibt es bei euch sicher auch, dort sollte der Arme mal mit seinem Bescheid vorsprechen, da bekommt er auch 'nen Gratis-Kaffee und 'ne Suppe zum Essen. Bei uns gibt es da Obst und Gemüse bis zum Abwinken (ich kann garnicht soviel tragen, muß da meistens ablehnen) und eine große Tüte mit Lebensmitteln, wobei hin und wieder auch mal echte Delikatessen bei sind. - Aber 'nen Trolley müsste er da schon haben, denn die Sachen so einfach wegtragen geht schlecht, dafür ist es zu viel, oder er müsste auf einen Teil verzichten. Das ist, wie gesagt, bei uns so, es kann sein, daß es bei euch ein wenig anders gehandhabt wird.

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Kommentar von swatkatten
10.09.2011, 18:27

Ach so, ich habe noch erfahren, daß bei uns seitens der Tafel ein Bringdienst für Schwerbehinderte (also auch für mich) eingerichtet wird. Das ist natürlich eine enorme Erleichterung für mich. Nur wann genau das losgeht, weiß leider noch keiner... :-(

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Wie kann er denn plötzlich 20.000,-- Schulden haben, weil seine Frau gestorben ist? Nur die Miete kann das ja wohl kaum sein.

So einfach ist es auch wieder nicht. Jemand macht Schulden, warum auch immer und die anderen zahlen dann dafür.

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Kommentar von Schwesterwelle
10.09.2011, 18:10

Naja, so einfach ist das auch nicht, er hat sein Leben lang gearbeitet, hat also fast 50 jahre andere mit finanziert, wenn er mal Hilfe braucht, kommt dann sowas? So kann man sich es auch einfach machen ..

und 20 tausend sind nicht viel, wenn man Mietschulden der Wohnung + der Möbel bei der Spedition + Zinsen, + Gerichtskosten zahlen muss, seiner und der Gegenpartei + der kosten des Gerichts

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Er hat durch den Tod seiner Frau 20.000,00 € Schulden aufgebaut? Hmm.

Er könnte versuchen, sich einen Hilfsjob zu beschaffen, dann verdient er noch ein wenig dazu.

Es gibt in vielen Städten auch die Tafel, dort können wirklich arme Menschen sind preiswert bis kostenlos mit Lebensmitteln versorgen.

Das Wichtigste fehlt in Deiner Frage: Was hat er für ein Einkommen? Danach richten sich die vom Staat zu leistenden Zuschüsse. Diese sind nicht von aufgebauten Schulden abhängig.

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Kommentar von Schwesterwelle
10.09.2011, 18:06

Ja, Miete nicht zahlen können, dann Gerichtskosten, Anwaltskosten etc. dann noch wurden ihm die Möbel rausgeschmissen, und für den Standort muss er zahlen, da er die Möbel nicht verlieren will bei der Spedition, die durch den Gerichtsvollzieher beschafft wurde.

Rente bekommt er ungefähr Tausend Euro, mit Abzügen bleiben ihm 60 für Essen und Trinken.

bei der Tafel hat er sich schon einmal gewendet, da er aber für das Hin und zurück fahren 5 Euro blechen muss (die WIRKLICH WIRKLICH nicht hat) ist das auch keine Option für ihn.

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Er kann in die Privatinsolvenz gehen. Dann ist er spätestens in 7 Jahren Schuldenfrei und hat in der Zwischenzeit so viel das er leben kann...

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Kommentar von Schwesterwelle
10.09.2011, 18:02

Ist eine Privatinsolvenz nicht immer damit verbunden, Schuldenfrei zu Leben und zu ARBEITEN? Mit 70 kann man den alten mann nicht mehr arbeiten schicken ...

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Ich empfehle den Besuch bei einem Schuldenberater

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