Rentenversicherungausgleich, Scheidung

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5 Antworten

Verzichten auf den Versorgungsausgleich kann man letztendlich noch im Scheidungstermin, wenn z. B. der Ausgleichsbetrag minimal wäre. Ich würde erst einmal das Ergebnis abwarten, was bei den erteilten Auskünften rauskommt.

Wenn Dein Ex nicht mitarbeitet, so wird das Gericht gegen ihn, davon gehe ich aus, bestimmt schon ein Zwangsgeld, ersatzweise Zwangshaft, verhängt haben.

Abgetrennt wird der Versorgungsausgleich frühestens nach 2 Jahren Anhängigkeit bei Gericht, wenn aufgrund der mangelnden Mitarbeit des anderen die Scheidung noch weiter hinausgezögert werden würde.

Wegen dem neuen Erdenbürger: Hier geht es zwar um ein (neues) Leben, aber nicht um den Tod.

Nach der rechtskäftigen Scheidung legt ihr das Scheidungsurteil dem Standesamt vor, der neue Partner gibt eine Vaterschaftserklärung ab und der Ex erklärt, dass er Dir nicht mehr während der Empfängniszeit "beigewohnt" hat - und der neue Erdenbürger hat Euren neuen Familiennamen.

  1. Ich würde auf den Rat Deiner Anwältin hören. Außerdem ist dies schnell geklärt. Eine Anfrage bei dem Versicherungsträger (dauer 4-6 Wochen) und das Gericht hat die Daten.2.Du hast noch ein anderes Problem. Solange Du noch verheiratet bist und ein Kind bekommst wird automatisch Dein Ehemann als Vater eingetragen auch wenn der Erzeuger ein anderer ist. Das muss man dann beim Standesamt ändern. Geh mal hin und lass Dir weiter helfen. Viel Glück.

Wenn du immer arbeiten warst und er nicht und du machst Versorgungsausgleich, geht es dir wie mir, dass du als Frau noch von deiner Rente an ihn abgeben musst, das sollte deine Anwältin vorher dir mal vorrechnen können.!!!! Danach kannst du entscheiden, ob du den Antrag stellst, die Scheidung ohne Versorgungsausgleich stattfinden zu lassen. Ob das Gericht das zulässt, entscheidet letztendlich dann der Richter. Bei mir z.B. hat der Richter das nicht zugelassen. Ich musste an den Ex abgeben... Mfg

Verzichte besser nicht! Es ist wichtig für deine Zukunft. Rente bekommst du später noch wenig genung, jeder Cent zählt.

Deine Anwältin berät dich schlecht (ist meine Ansicht, ohne den Fall genau zu kennen).

Es ist nämlich nur wünschenswert, dass der Versorungsausgleich vor der Scheidung durchgeführt ist und nicht Voraussetzung für die Scheidung. Lass den Versorgungsausgleich abkoppeln und zieh die Scheidung schon mal durch. Der Versorgungsausgleich folgt dann.

Bevor du noch weitere Tausender deiner "Anwältin" hinterher schmeißt, würde ich wechseln. Es scheint ja bis auf den Versorgungsausgleich alles geregelt zu sein, dann steht der Scheidung nichts mehr im Wege. Du mußt, schon allein für deinen Zwerg, so langsam zur Ruhe kommen.

Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg!

Das ist totaler Quatsch !

Versorgungsausgleich muss zwangsläufig gemacht werden. Und da das dann im Scheidungsverbund ist, scheiden i.d.R. Richter vorher nicht.

Wenn 1 Ehepartner schuldhaft verzögert kann RA Antrag stellen den VA abzutrennen.

Tipp: mach Ex klar dasser als Vater des Kindes eingetragen wird, wenn Ihr bei Geburt nicht geschieden seit. Sollte ihn "beflügeln".

Mfg "der Wolf" (www.isuv.de)

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@grauerwolf09

Ja, alles totaler Quatsch, zumindest was du hier so von dir gib´s!!!!!!!!!

Lies den Artkel noch einmal richtig durch!

Zitat: weil mein noch Mann nicht richtig mitarbeitet oder falsche Angaben macht.

Damit kann der Versorgungsausgleich abgekoppelt werden.

Manchmal wäre es besser es wie Dieter Nuhr zu halten!

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Wenn er nie richtig arbeiten war, ist das höchstens relevant, wenn auch du 'nie richtig arbeiten warst'.

Hat der eine deutlich mehr Punkte gesammelt als der andere, wird geteilt.

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