Rentenversicherung Verkaufen wo?

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7 Antworten

Wenn es nicht gerade die allergrößte finanzielle Not sein sollte, würde ich davon abraten. Sollten es Beitragsgründe sein, so können Sie die Zahlungen aussetzen und, sobald Sie wieder flüssig sind, weiter zahlen. Das eingezahlte Geld ist und geht nicht verloren. Allerdings "v e r l i e r e n" Sie bei einem Verkauf eine gehörige Menge davon Nicht umsonst versuchen Ankäufer an derlei Verträge zu kommen. Versuchen Sie mal über den Versicherer zu erfahren, wie hoch der derzeitige Rückkaufswert sein wird. Erst dann würde ich mit einem Ankäufer reden wollen. Was nutzt es Ihnen, wenn Sie "verkaufen" würden, dabei aber weniger raus bekämen wie bei der VS-Gesellschaft selbst?

Es gibt mehrere Zweitmarktkäufer Gesellschaften ,die bekannste ist die Cash Life, die heute aber wegen Ihrem Beinahe Zusammenbruch vor einem Jahr,nicht mehr zu emfehlen ist..laß dir von einem makler einfach einen vergleich dieser Gesellschaften erstellen und schauen ,wer dir den besten Rückkuafwert bietet..zumal auch vorab für den zu verkaufenden Vertrag gewisse Kriterien gelten..HG DerMakler

Es gibt verschiedene Aufkäufer am Markt. Cashlife München z.B.

Aber überlege mal, warum es Aufkäufer für solche Versicherungen gibt?? Um den Verkäufern vielleicht einen Gefallen zu tun. Nein sie kaufen Versicherungen auf, um damit ein Geschäft zu machen. D.h. sie kaufen auch nur solche Versicherungen bei denen es sich lohnt. Schlussfolgerung: Wenn es sich bei denen lohnt, warum sollte es sich bei dir nicht lohnen? Du hast die Kosten doch schon bezahlt.

Dann gibt es auch Aufkäufer, die man meiden soll. Da werden von unbedarften Menschen Lebensversicherungsverträge aufgekauft und gekündigt. Mit dem Ziel Geld einzusammeln um damit ganze Wohnanlagen zu ersteigern. Diese werden saniert, aufgeteilt und mit Gewinn verkauft. Den Gewinn steckt natürlich der Initiator dieses Geschäftes ein.

Der Verkäufer erhält für seine Lebensversicherung das Doppelte des Rückkaufswertes beträgt. Allerdings und das ist der Punkt nur ratierlich im Laufe von zehn Jahren zurück.

Das ist das Risiko das der Verkäufer einer KLV eingehen muss.

Die Frage stellt sich nur. Was passiert, wenn der Käufer nach drei Jahren insolvent wird, oder mit dem eingesammelten Kapital auf die Cayman-Islands fliegt.

Dann ist das Kapital für den Verkäufer futsch. Die Altersvorsorge und die Todesfallabsicherung ebenfalls.

Finger weg von solchem Geschäften. Risiko hoch drei.

Es ist richtig, dass Versicherte bei einer Kündigung häufig einen niedrigen Rückkaufswert ausgezahlt bekommen, aber damit müssen Sie sich ja nicht abfinden.

Der Zweitmarkt ist im letzten Jahr stark eingebrochen, aber es gibt auch seriöse Unternehmen, die nicht vor einem Zusammenbruch stehen. LV-Doktor beispielsweise, da werden die Versicherungen durch Partneranwälte gekündigt, so dass häufig ein höherer Rückkaufswert erzielt wird, als wenn der Verbraucher selbst kündigt. Immerhin hat die proConcept AG 2009 mehr Lebensversicherungen aufgekauft als alle anderen Zweitmarktanbieter zusammen (BVZL 100 Mio. €, proConcept AG 109 Mio. €). Der Kunde wird zusätzlich Mitglied einer Anspruchsgemeinschaft, wobei die kompletten, eingezahlten Beiträge plus Zinsen gerichtlich zurückgefordert werden.

Die gesetzliche? Die ist unverkäuflich.

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