Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung bei Privat Krankenversicherten?

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Hallo,

jedem Arbeinehmer, der mehr als 450 Euro brutto verdient, werden Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge direkt vom Arbeitgeber vom Verdienst einbehalten (Ausnahme: bestimmte Berufe, z.B. Ärzte, Apotheker,m Architekten).

Wenn jemand in der privaten Krankenversicherung ist, hat er dort auch immer seine Pflegeversicherung abgeschlossen. Die Zahlung dieser beiden Beiträge erfolgt durch den Versicherten, nicht den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber zahlt 50% der Beiträge, aber maximal 327 Euro monatlich. Bei niedrigen PKV-Beiträgen spart der Arbeitgeber auch; bei höheren Beiträgen trägt der Arbeitnehmer die Mehrkosten allein.

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RHW

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Wenn Du Angestellter bist wird alles abgezogen. Als Selbstständiger mußt Du Privat selbst vorsorgen. Rate Dir von Privater Krankenversicherung ab, Du kannst dann nie in die gesetzliche Krankenversicherung zurück. Im Alter steigen die Beiträge der Privaten erheblich an.

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So pauschal nicht haltbar.

Ein Wechsel zurück in die GKV ist möglich, wenn vor dem 55. Lebensjahr Versicherungspflicht eintritt oder die Voraussetzungen für eine kostenlose Familienversicherung vorliegen.

Auch gibt es durchaus PKV-Unternehmen die eine vernünftige Kostenrechnung und Altersrückstellung hinbekommen. Jene die mit "Privatpatient ab 59,- € mtl." werben gehören ehr nicht dazu.

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Für Kranken- und Pflegeversicherung erhältst du dann vom Arbeitgeber einen Beitragszuschlag. Voraussetzung: Auch Krankentagegeld ab dem 43. Tag muss versichert sein. Für die Beitragszahlung bist du dann selbst verantwortlich.

Für Renten- und Arbeitslosenversicherung wird ganz normal der Eigenanteil einbehalten und weiter geleitet.

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