Rentenüberzahlung in Lebzeiten, nun als Erbin soll ich es zurückzahlen. Wie kann ich dagegen vorgehen?

4 Antworten

Lass dich von einem Anwalt beraten, ob die Rückforderung der Rentenkasse berechtigt ist. Prüf in den Unterlagen deines Vaters, ob er tatsächlich mit der Rückzahlung anfing bzw.  ob er gegen diese Rückforderung bereits erfolglos Widerspruch eingelegt hatte. 

Wenn Du das Erbe angenommen und nicht ausgeschlagen hast, wirst Du zahlen müssen. Geh zu einem Anwalt und lass Dich beraten.

Ja es ist rechtens. Wer erbt, der erbt auch die Verbindlichkeiten.

Man hat 6 Wochen Zeit, die gesamte Erbschaft auszuschlagen. Rosinen Pickerei geht leider nicht. 

vater verstirbt - tochter schlägt erbe aus - trotzdem leibrente?

mein vater hat seine lebensgefährtin als erbin eingesetzt. vater erhielt zu lebzeiten eine zusätzlliche rente aus der berufsgenossenschaft. nun meine frage: lt auskunft der bg wird eine leibrente an die hinterbliebenen gezahlt. wenn ich als tochter mein erbe ausschlage - bekomme ich trotzdem die leibrente? danke für antworten.

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Wer Zahlt Krankenhauskosten, nach Tod, wenn jeder das Erbe ausgeschlagen hat?

Hallo,

mein Vater ist vor ca 3 Monate verstorben. Meine Geschwister , sowie auch ich haben das Erbe beim Amtsgericht ausgeschlagen. Nun bekam meine Schwester einen Brief der Krankenkasse, mit der offenen Rechnung. Mit der Begründung das sie die Erbin sei. Wie kann das sein? Wer übernimmt diese Kosten wenn jeder das Erbe ausgeschlagen hat?

Danke

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Kann man Schenkungen eines anderen einklagen?

Ich, w, 44, habe mich ca. 20 Jahre um meine Eltern kümmern müssen, da sie vieles im Alltag nicht alleine bewältigen konnten. Behördengänge mit ihnen, Schriftverkehr, Telefonate führen (Vater stotterte), Wohnung putzen, Arztbesuche, beim Renovieren helfen, Internetkäufe tätigen, um die Katzen kümmern. Meine Mutter war sehr unselbständig, auch in jüngeren Jahren. Vater konnte nicht mal Formulare ausfüllen. Es wäre zu aufwändig, hier alles zu erwähnen. Einmal wurden sie vorübergehend beide zum Pflegefall, und ich musste eine Woche Urlaub nehmen und bei ihnen im Haus bleiben. Ich habe noch eine Schwester mit 45 Jahren. Die ist früh ausgezogen und hat sich nie um irgendwas gekümmert. Sie sagte immer, dass das meine Aufgabe oder mein Problem sei. Es ginge sie nichts an. So auch, als ich beide pflegen musste. Sie flog in den Urlaub. Es sei mein Problem, wie ich das regle. Meine Eltern und meine Schwester hatten keinen guten Draht zueinander, und so hatten sie auch 7 Jahre keinen Kontakt zueinander (2010-2017).
2014 hat mein Vater aus gesundheitlichen Gründen sein Haus verkauft für 150.000 Euro (er selbst hatte noch 20.000 Euro Schulden drauf). 2017 ist mein Vater verstorben. Meine Mutter ist im Februar 2018 verstorben.
Meine Schwester hat laut Testament 1/8 Pflichtteilsanspruch. Sie hat aber 1/5 bekommen, weil sie sich die letzten 5 Wochen vor Papas Tod um beide Eltern gekümmert hatte.
Trotzdem hat sie sich nun einen Anwalt genommen, weil sie JETZT 1/4 vom Verkaufserlös des Hauses (von 150.000 Euro) von mir haben will. Und sie droht mit einer zivilrechtlichen Klage, da mein Vater zu Lebzeiten an mich Schenkungen getätigt hatte (ich hatte ja auch viel Arbeit mit ihnen und bis zu seinem Tod kein eigenes Leben). Sie will all diese Schenkungen zivilrechtlich einklagen. Das Ganze läuft unter "Erbrecht". Ist so etwas rechtlich überhaupt möglich, dass sie nach 4 Jahren daherkommt und was erben will, als die Eltern noch gelebt hatten, und dann noch Schenkungen einklagen will? Von mir! Ich hab doch gar kein Geld.

P.S. Sie wollte von mir sämtliche Kontoauszüge vom Vater ab 2012 bis zum Tod, obwohl sie die selbst nach seinem Tod entsorgt hatte. Jetzt soll ich diese Kontoauszüge bei der Bank nachordern und die 200 Euro dafür bezahlen, damit sie damit gegen mich vorgehen kann. Das mache ich aber nicht.

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Was ist eine Drei-Stufen-Klage?

Es wurde mir nun in einem Pflichtteilsanspruchsverfahren eine Drei-Stufen-Klge empfohlen.

Was muß ich mir darunter vorstellen und welche Kosten können in diesem Fall auf mich zukommen, muß ich vor Gericht erscheinen.

Da ichdie Erbin keinesfalls sehen will (ist meine Stiefmutter, die mir nichteinmal sagte dass mein Vater verstorben ist).

Danke für eine hilfreiche Antwort im Voraus.

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Warum geht ein Notar auf so etwas ein?

Ein Vater und Großvater stirbt und hat testamentarisch seine Erbin eingesetzt (Tochter) . Sie erbt ein Haus und Bargeld. Pflichtteil bekommen Enkelkinder, da der Sohn verstorben ist. Da der Sohn zu seinen Lebzeiten eine große Summe Geld erhalten hat wird diese von Pflichtteil seiner Kinder abgezogen. Ein Enkel hat Einspruch eingelegt und will diese Minderung nicht akzeptieren. Hat er eine geringe Chance oder nicht?

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