Rentenneufestsetzung rechtsgültig? (§48 Abs.3 SGB X)?

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4 Antworten

Hallo tmahn,

Für mich liest sich das so:

Der Arbeitgeber hat dein Einkommen falsch gemeldet, die Rente wurde  deshalb zu hoch berechnet. Du hast das aber nicht erkennen können, es liegt also kein schuldhaftes Verhalten von dir vor. Deshalb wurde die Rente nicht für die Vergangenheit richtig berechnet, das heißt du musst nichts zurückzahlen, obwohl du zuviel Rente bekommen hast.

Paragraph 48 Absatz 3 SGB X sagt aus, dass die Rente mindestens in der Höhe weitergezahlt wird, wie du sie bisher bekommen hast. Eine Rentenerhöhung bekommst du allerdings erst wieder, wenn die richtig berechnete Rente höher ist als der momentane Zahlbetrag. Bei einer Differenz von 2 € dürfte das bei der nächsten Rentenerhöhung (01.07.2018) der Fall sein.

Ein Widerspruch macht, wenn ich des Sachverhalt richtig verstanden habe, keinen Sinn. Lies dir den Rentenbescheid nochmal in Ruhe durch. Wenn du dir unsicher bist, was bei den komplizierten Berechnungen gerne vorkommt, lass dir das bei einer Beratungsstelle der Rentenversicherung erklären, ist kostenlos. Die Berater werden erkennen, ob die Berechnung richtig ist und können für dich gegebenenfalls einen Widerspruch schriftlich formulieren.

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Kommentar von Nightstick
09.07.2017, 12:38

... oder er spricht einen sog. "Versichertenältesten" an.

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Offenbar handelt es sich um ein "Hinzuverdienst"

Ob du vorsätzlich oder fahrlässig das Entgelt falsch angegeben hast, spielt keine Rolle. Die Rente wird auf jeden Fall auf die tatsächlichen Daten festgelegt.

Wenn es vorsätzlich passiert wäre, käme noch eine Anzeige dazu.

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Kommentar von Nightstick
08.07.2017, 15:09

"Hinzuverdienst" - jetzt verstehe ich den Zusammenhang. Dann wird er weniger bekommen - was ihm natürlich nicht schmeckt.

Wenn das so ist, hätte es der Fragesteller auch ruhig ganz klar darstellen können...!

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Kommentar von tmahn
08.07.2017, 19:51

Es geht hier nur um ca. 2€ Differenz in der Rentenberechnung, also nicht die Welt. Bei dem Einkommen handelte es sich um eine geringfügige Beschäftigung. Der Arbeitgeber hat wohl bei einer Jahresmeldung meines Einkommens einen Fehler gemacht, und dafür werde ich zur Verantwortung gezogen. Deshalb wohl der Satz "(...) für Sie die fehlerhafte Meldung des Entgelthöhe nicht ohne weiteres zu erkennen war". Ich möchte wissen, ob hier ein Widerspruch sinnvoll wäre.


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Hallo.

Ich lese das so, das die Rente zu niedrig angesetzt wurde, und jetzt neu berechnet wurde und höher ausfallen wird.
Das keinem dafür schuldhaft einen Fehler nachgewiesen werden kann dann ab jetzt mit der Neufestsetzung.
Hatte vor Jahren auch mal sowas kann es aber nicht finden  machte ,80 ct.
je Monat aus.
(Mit Vorbehalt)

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Wenn das Entgelt nun höher wird, wird auch die Rente höher werden.

Da kann dir doch die Regrundlage egal sein.

Oder wird die Rente niedriger?

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Kommentar von gunther02
07.07.2017, 21:39

vielleicht meint er nicht das der Rentenberechnung zugrundeliegende Entgelt, sondern das anzurechnende Einkommen. Dann würde es Sinn ergeben (zu wenig EK angerechnet - Rente überzahlt) - § 48 I S.2 Nr. 3

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Kommentar von Nightstick
07.07.2017, 21:58

Das ist doch ganz einfach:

° Ist die Neufestsetzung höher, macht er NIX

° Ist sie niedriger, legt er Widerspruch ein - oder klagt...

==> Ehrlich gesagt: Mir ist unkIar, warum er diese Frage stellt !!

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