Rentenklage

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2 Antworten

Beim Arbeitsgericht kannst du ohne Anwalt eine Klage einreichen ! No Problem Ist aber sinnfrei !!!!!!!!!!!!!!!! Du versuchst einen Präzidenzfall zu schaffen und eine grundsätzliche Rechsangelegenheit zu erörtern ! Ohne Anwalt geht das nicht ! Das AG wird ein Urteil sprechen ! Klar nur es muss die Berufung zulassen oder sich mit Verweis der Klage an ein höheres Gericht die Klage weitergeben Somit besteht Anwaltszwang ! Deine Sache muss ein Bundesgericht entscheiden und da benötigst du einen Anwalt ! Besser einen Anwalt suchen der das Mandat übernimmt !

Danke für deine Anmerkungen. Für mich wäre die 1. Instanz beim Arbeitsgericht ohne Anwalt zunächst ein Versuch. Würde das Urteil abwarten und könnte dann immer noch entscheiden, ob ich die Sache weiterbetreibe und mir dann einen Anwalt nehme. Ein Urteil dürfte insofern aufschlussreich sein, als dass ich erkennen kann, ob es überhaupt Erfolgsdaussichten gibt. Problem ist eben, dass , wie in meinem Falle ein Anwalt mein Mandat angenommen hat, mir aber ausser Kosten nichts einbrachte. Meine Rechtschutzversicherung hat zwar die Kosten übernommen, insofern entstand mir kein Schaden. Wenn ich nun einen anderen Anwalt beauftrage, muss ich die Kosten, welche die Rechtschutzversicherung an den unfähigen Anwalt gezahlt hat, wieder rückerstatten. Dann kann ich mir erneut einen anderen Anwalt suchen und erhalte eine Deckungszusage . Ohne die Rückerstattung verweigert die RS eine neue Deckungszusage. Ich denke, dass die Kosten beim Arbeitsgericht in Wiesbaden ohne Anwalt erträglich sind.

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@Ontario

Die erste Instanz ist Kostenfrei !!! Aber die Klage muss anders aufgebaut werden ! Sonst bekommst du gleich eine negative Aussage ! Ohne Anwalt , mit Biss und Weitsicht erstreitest du in D niemals ein Grundsatzurteil !!!!!!! Du kannst dann nichts mehr nachreichen , neue Beweise vorbringen , usw Es wird nach Aktenlage entschieden ! ( bei Berufung ) Sorry aber ohne Anwalt leider keine Möglichkeit ! Lg und alles Gute

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@Alexuwe

Die Frage ist, ob man gegen eine tarifhoheitliche Vereinbarung überhaupt eine Chance hat, dagegen anzugehen, wenn gegen § 3. des Grundgesetzes (Gleichbehandlungsgesetz) aus meiner Sicht, verstossen wird. Das würde ich in der 1. Instanz gerne klären lassen. Wie ein Gericht das beurteilt, ob überhaupt ein Verstoss vorliegt, das wäre für mich die entscheidende Frage. Mir gehen tausende an Euro durch die 50%ige Kürzung an Betriebsrente verloren und da denke ich, dass es sich lohnt, alle Wege zu gehen, um evtl. doch am Ende einen Erfolg verzeichnen zu können. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

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@Alexuwe

Klage muss anders aufgebaut werden ? Ich kann doch in der Klageschrift den Sachverhalt schildern und meinen Anspruch geltend machen. Die Klage würde ich mit dem Verstoss gegen das Gleichbehandlungsgesetz § 3 des Grundgesetzes begründen. Ich wüsste nicht, auf was ich mich sonst berufen könnte. Gehe davon aus, dass das AG sich in einem Urteil dazu äussert, ob hier das Gleichbehandlungsgesetz greift oder nicht.

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@Ontario

Klar würde es das nur ich vermute , bei laienhaften Schriftsatz eine Abweissung ohne weitere Stellungnahme und dann bist du so weit wie vorher

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Ja klar, das geht ohne Anwalt in der ersten Instanz. Aber dabei wird es nicht bleiben und dann brauchst Du eh einen Anwalt. Also suche Dir gleich jetzt einen guten Anwalt !!

Hatte mir einen Fachanwalt gesucht, der allerdings nicht in der Lage war, eine Klageschrift zu erstellen. Die Anwälte übernehmen die Mandate, auch wenn sie wissen, dass für den Mandant keine Chance auszurechnen ist. Was sie wissen ist, dass der Mandant das Honorar zahlt.

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