Rentenkauf eines Hauses und Trennung von Ehefrau während der Rentenzahlzeit. Welche finanz.Folgen?

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5 Antworten

Ich nehme an, dass ihr beide "gesamtschuldnerisch" haftet. De Rentenbezieher müsste also sein Einverständnis erklären, einen der Schuldner aus dem Vertrag z entlassen. Wenn ihr euch da nicht einigt, werdet ihr da Haus ganz schnell wieder los, und habt dann zusätzlich enen Haufen Schulden.

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Erstmal etwas Grunsätzliches: Seit ihrem Auszug schuldest Du Deiner Noch-Ehefrau die Hälfte der ortsüblichen Vergleichs-Kaltmiete und sie schuldet Dir die Hälfte aller Kosten außer Verbrauchskosten wie Strom, Gas Heizöl, Telefon, Wasser, Abwasser, Müll ect. also auch die Reparaturen (sofern sie dringend erforderlich sind um weiteren Schaden abzuwehren), Rentenzahlungen usw.. Alles solange bis es bei der Scheidung im Vorfeld oder gerichtlich geregelt ist. Gerade Reparaturen und Instandhaltung solltest Du jetzt außer Notreparaturen nichts unternehmen ohne ihre Zustimmung, sie muß die Hälfte bezahlen. Um unnötigen Geldverkehr zu vermeiden kann man die beiden Forderungen/Verbindlichkeiten gegeneinander aufrechnen. Da muß man sich zusammen setzen und alles besprechen und einen Zahlmodus finden.

Die Löschung Deiner Frau und Übertragung Ihres ideellen Anteils auf Dich geht nur mit Ihrer Zustimmung bei einem Notar. Dem wird sie also wohl nur zustimmen wenn sie im Gegenzug aus der Rentenzahlpflicht entlassen wird (von Dir). Inwieweit noch eine Abstandzahlung an sie ansteht kann nur durch Aufrechnung aller Werte und Verpflichtungen, evtl. mit einem Gutachten des Immobilienwertes, ermittelt werden. Der Rentenempfänger hat damit nichts zu tun außer dass er monatlich weiter seine Zahlung erhält. Es ist zu klären inwieweit der Rentenempfänger der ganzen Geschichte zustimmen muß. Du hast nicht geschrieben ob und wie er im Grundbuch Abt. II und/oder III eingetragen ist mit seiner Rente, das beeinflußt aber nicht die Umschreibung von Eigentumsanteilen wenn der Eigentumsempfänger der Übernahme der Rechte in Abt. II und/oder III zustimmt.

Ich kann Dir nur dringend raten, einigt Euch im Einvernehmen. Fixirt alles schriftlich und nehmt Euch dann einen gemeinsamen Anwalt und einen Notar. Kommen erst 2 Anwälte ins Spiel wird die Sache teuer und im Endeffekt ist das Haus wahrscheinlich zur Auflösung der Eigentümergemeinschaft versteigert.

Das ist hier keine Rechtsberatung sondern nur das mitteilen eigener leidvoller Erfahrungen. Ohne Anwalt und Notar geht es nicht.

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Zunächst solltet ihr ein Gutachten über den Verkehrswert des Hauses erstellen lassen, am besten durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aus deiner Region (vergleiche: http://www.ottoundkollegen.net/Warum-unsere-Ausbildung-den-Unterschied-macht)

Dann könnt ihr zu einem Anwalt gehen, weil ihr eine Basis für eine vernünftige Auseinandersetzung habt. Alle weiteren Ratschläge könnten in diesem Forum immer falsch sein, denn dazu muss man die Verträge genau kennen und ein Rechtsanwalt sein, der euch auch beraten darf (und kann).

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Nur vom Gefühl -Kauf auf Rentenbasis evtl. wie ein Mietkauf! Ich könnte mir vorstellen dass es als Zugewinn zählt.

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Du solltest dich dazu ausführlich von einem RA beraten lassen. Selbst wenn jemand in einer ähnliche Lage wie du ist/war - heißt das nicht, dass dessen Lösung auch die deine ist.

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