Rentenbescheid/Information > warum trotz Arbeit weniger Rente?

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7 Antworten

Hallo AMGDesign,

Grundsätzlich musst du unterscheiden, in welcher Zeile der Betrag steht. Bei Regelaltersrenten gibt es eine Spalte mit den Rentenanwartschaften, die du schon tatsächlich eingezahlt hast und eine Spalte mit einer Prognose, in der die letzten 5 Jahre bis zum Beginn der Rente fiktiv berechnet werden.

Für Minderungen kann es mehrere Gründe geben:

In den letzten 5 Jahren hast du nichts öderer weniger eingezahlt, also Mindeert sich die Prognose. In den letzten Jahren hattest du geringere Gehaltserhöhungen, als der Durschnitt. Es sind Lücken vorhanden oder Zeiten, in den du Sozialleistungen erhalten hast, für die einiger Beiträge eingezahlt wurden, als du während deiner Beschäftigung eingezahlt hast....

Für die Zeiten, in denen deine Frau gearbeitet hat, während du dich um die Kinder gekümmert hast, können dir Kindererziehungszeiten angerechnet werden. Allerdings erst, nachdem du diese beantragt hast. Diese erhöhen die Rente nochmal deutlich (um aktuell ca. 75 Euro pro Kind).

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Wenn du genau lesen würdest, siehst du dass das steht: wenn man genauso arbeitet wie bisher. Das heißt, jedesmal wenn du weniger verdienst, es auch weniger Rente gibt im Endeffekt

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Hallo AMGDesign,

Sie schreiben unter anderem:

Rentenbescheid/Information > warum trotz Arbeit weniger Rente?

Antwort:

Ihre Rentenansprüche resultieren aus Ihren tatsächlich geleisteten Beiträgen und Beitragszeiten, diese werden in jährlichen Rentenpunkten in Ihrer Rentenauskunft dargestellt!

Der Geldwerte-Wert der Rentenpunkte ändert sich in der Regel von Jahr zu Jahr!

1 Rentenpunkt im Jahr 2016 entspricht einem durchschnittlichen Jahresverdienst in Höhe von 36.267 Euro,

2017 = 37.103 Euro!

2002 = 28.626 Euro!

Siehe hierzu die Tabellen unter folgendem Link der DRV Seite 17!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von AMGDesign
18.06.2017, 18:32

Vielen Dank Herr Huber, das bringt doch etwas Licht in die Angelegenheit :) Einen schönen Sonntag und auch Ihnen viel Erfolg und Gesundheit

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Die Rentenpunkte werden nur erhöht, wenn auch was in die Rentenkasse eingezahlt wird. Je mehr eingezahlt wird desto höher fällt die Rente auf. Nichtsdestotrotz solltest Du Dir Gedanken über eine zusätzliche Rente machen, denn mit der gesetzlichen Rente scheinst Du ja nicht weit zu kommen. Das ist ja Sozialniveau was Du da angespart hast. 

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Kommentar von AMGDesign
18.06.2017, 15:09

Das mache ich auch ;) > meine Frage bezog sich auf die Regel Rente der DRV. Ich arbeite seit 9 Jahren in Vollzeit, sozialversicherungspflichtig. Auch wenn ich wenig verdiene wird doch mein Rentenanspruch jedes Jahr, bzw. mit jedem gearbeiteteten Monat erhöht?!? Ich verstehe einfach nicht warum es nach einigen Jahren weniger geworden ist...

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Kommentar von martinzuhause
18.06.2017, 15:26

"Dir Gedanken über eine zusätzliche Rente machen, "

das wird nicht viel bringen. das derzeitige system wird auf eine einheitsrente hinauslaufen. alles andere ist nicht mehr finanzierbar.

wer da dann privat gut genug vorgesorgt hat bekommt dann eben weniger von der gesetzlichen

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Es geht danach, wie viel du im Verhältnis aller anderen Versicherten verdient hast.

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Das sind die Folgen der jetzigen Rentenpolitik.

http://www.vdk.de/ov-schopfheim/ID126800

In einem Jahr "erarbeitest" Du ca. 4 Euro Rente. Wurde meinem Mann so in der Rentenstelle mitgeteilt, als er sich erkundigt hat, ob es sich lohnt, bis 65 arbeiten zu gehen. Er geht jetzt mit 63 Jahren und 6 Monaten.

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Kommentar von martinzuhause
18.06.2017, 15:24

je jahr 4 euro ist da schon falsch. das wären bei 50 jahren arbeiten dann 200€.

es werden rentenpunkte erarbeitet. danach wird die rente dann berechnet

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da lies das schreiben mal genau durch. das was da steht ist nur das was du brutto bekommen "wrdest". es gehen natürlich noch steuern und versicherungen ab

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