Renten in Österreich – Vorbild für Deutschland?

P UND C - (Geld, Finanzen, Politik)

6 Antworten

Ein Durchschnittsrentner in Österreich hat nicht mehr Geld zur Verfügung als ein Durchschnittsrentner in Deutschland, wenn man die in Österreich höheren Lebenshaltungskosten und die längere Mindestwartezeit berücksichtigt. Dafür ist das Problem der Altersarmut dort mindestens ebenso präsent: Die Anzahl der Rentenbezieher im Verhältnis zu der Zahl der Beitragszahler steigt, die Folge: Das Rentenniveau sinkt – in Deutschland wie in Österreich. Dazu kommt, dass das österreichische Rentensystem stark subventioniert und daher auf Dauer nicht finanzierbar ist, während Deutschland durch Reformen die langfristige Finanzierung der Rente sichergestellt hat. 

Altersarmut gibt es dadurch nicht weniger, aber wenn man glaubt, dieses Problem dadurch lösen zu können, indem man massiv Steuergeld in die Rente pumpt, liegt man einfach total daneben: Dadurch wird das Problem nicht gelöst, sondern verschärft. 

Die Lösung liegt in folgendem Vorschlag: Ab 60 dürfen alle bei rot über die Kreuzug gehen, ab 80 müssen sie.

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@Kneisser

Ach, Quatsch. Ich bin absolut der Meinung, dass jemand, der sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, am Ende eine Rente haben muss, die zum Leben reicht – nicht nur zum Überleben. 

Ich halte aber nichts davon, Rentenleistungen ohne eingezahlte Beiträge zu erweitern, weil dadurch zum einen nicht die Wurzel der Altersarmut bekämpft wird, und zum anderen die jungen Generationen mit höheren Beitragssätzen belastet werden. Für diejenigen, die aktuell Rente beziehen und unter Altersarmut leiden, kann eine Finanzierung aus Steuermitteln sinnvoll sein, weil man hier nichts mehr an der Ursache ändern kann. Aber langfristig gesehen ist das definitiv keine Lösung. 

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Österreich: man bekommt durchschnittlich 1500€ mal 14 ausgezahlt.

Deutschland: man bekommt durchschnittlich 1000€ mal 12 ausgezahlt

Alle Werte sind aufs Jahr gerechnet und die Werte: Durchschnittsbürger

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@Domspatz1

Ich sagte ja bereits: Die höheren Lebenshaltungskosten sowie die längere Mindestwartezeit gleichen das aus. 

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Es gibt da nur Pro, denn die Mindestrenten in Österreich liegen bei immerhin 1050 €, wovon hiesige zahlreiche Armutsrentner nur träumen können.

Ein Tusch auf unseren Nachbarn, der Alpenrepublik, die besser als dieses Deutschland ist.

diätenempfänger haben eine besser rente? dann noch apfindungen von gewisse vorstandsposten oder ähnliches?

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